Mit dem Wohnmobil durch Florida – Vorbereitung

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Unsere Vorbereitung für den Wohnmobil-Trip durch Florida hatte quasi vier Meilensteine. Bedingt wurden diese durch die Notwendigkeit, endlich Fakten zu schaffen, und vor allem, einen günstigen Preis zu bekommen. Hier geht es zum Hauptbeitrag zu unserem Reisebericht.

1) Festlegen auf Reisezeitraum und Flugbuchung

Das fiel uns relativ leicht: Da unsere beiden Kinder noch nicht schulpflichtig sind, waren wir nicht strikt an die Schulferien gebunden. Auch wenn Kita und Kindergarten im Sommer Schließzeiten haben, so wollten wir erstens nicht bis zum Sommer warten, und zweitens die eher teure Sommerferienzeit vermeiden.

Dazu kommt, dass in Florida im Sommer die Regenzeit ist, wo auch mit Hurrikans zu rechnen ist. Die Klimatabelle zeigt für die Zeit ab August die wenigsten Sonnenstunden, und wahnsinnig viel Niederschlag. Die beliebteste Reisezeit für Florida ist zwischen März und Mai. Die Temperaturen sind angenehm hoch (meist um die 24 bis 27 Grad Celsius), und es ist häufig sonnig und schön. Links zu Klimatabellen findet ihr hier.

Bei der Flugbuchung kann man zwar auch kurzfristig tolle Schnäppchen ergattern, doch gilt hier grundsätzlich: Je früher desto besser – die Ticketpreise steigen in der Regel mit der Zeit an. Wir hatten bereits ein knappes Jahr im voraus gebucht, also letztes Jahr im April: Zwei Erwachsene, ein Kind (4 Jahre) und ein Baby (1 Jahr) für zusammen 1.550 EUR für Hin- und Rückflug München-Miami inkl. aller Gebühren. Kann man machen. Mit dem Wohnmobil durch Florida – Vorbereitung | Madame Cuisine Rezept

2) Buchen des Wohnmobils

Der Flug war gebucht, und als nächstes musste ein Wohnmobil gefunden werden. Früher wäre man sicherlich ins Reisebüro gelaufen; heutzutage führt der erste Weg über Google oder die Suchmaschine Eurer Wahl. So auch bei uns. Die einschlägigen Anbieter findet ihr in den Suchergebnissen auf Seite 1 und 2. Gebucht haben wir unseren Camper dann beim Vermieter RV El Monte, allerdings nicht direkt sondern über ADAC Reisen und die verbundene DER Touristik. Alternativ kann man aktuell bei Cruise America mieten (auch diesen Vermieter haben die Reiseanbieter im Programm).

Dazu ein Tipp: Wir konnten zwischen der schlanken Variante und der All-Inclusive Option wählen. Die All-Inclusive Option beinhaltete alle möglichen Extras sowie auch unbegrenzte Meilen. War aber auch mehr als doppelt so teuer – für 18 Miettage in Summe etwa 2.800 EUR. Wir haben zunächst nur das Wohnmobil für den Zeitraum gebucht, ohne jegliche Extras, für 1.350 EUR. Das war insbesondere bei dem aktuellen Dollarkurs von 1,06 EUR ein wirklich akzeptabler Preis. Vor allem, da das All Inclusive Paket preislich keinen wesentlichen Vorteil geboten hat gegenüber der Buchung aller einzeln auswählbaren Extras. So hatten wir also noch genügend Zeit, und über die benötigten Extras Gedanken zu machen.

Mit dem Wohnmobil durch Florida – Vorbereitung | Madame Cuisine Rezept

3) Reservieren der Campingplätze

Anfang Januar kamen wir dann auf die Idee, dass wir unsere Route planen sollten und die Campingplätze ggf. reservieren sollten. Wohlgemerkt für den Zeitraum von Ende März bis Mitte April. Hier hatten wir das erste Aha-Erlebnis: Wir waren in manchen Regionen sehr spät dran!! Also dringender Tipp: Rechtzeitig Eure Route planen und die Campingplätze reservieren! Nicht erst 3 Monate vorher, besser vermutlich ein halbes Jahr im voraus. Das ganze hat auch einen plausiblen Grund, wie uns klar wurde: Florida ist vor allem in der kalten Jahreszeit, und rund um Ostern, ein sehr beliebtes Reiseziel.

Es scheint in den USA eine ganze Bevölkerungsschicht zu geben, die ihren Lebensmittelpunkt für mehrere Monate nach Florida verlegt. Schaut Euch mal die Fotos auf den Webseiten der Campingplätze an: Renter vor ihrem Wohnmobil, Rentner am Pool, Rentner beim Sport, Rentner in Gruppen, die Rentner-mäßige Dinge machen… Ich will hier keine Vorurteile proklamieren, aber vermutlich habe ich nach unserer Wohnmobil-Tour ganz viele neue Rentner-Freunde gefunden – haha!

Aber zurück zum Thema: Wir wollten die Campingplätze reservieren – aber welche? Woher bekommen wir eine Übersicht?

Bei unserem Reiseanbieter gibt es ein sehr attraktives Zusatzangebot: In Kooperation zwischen unserem Vermieter und den Campingplätzen von Thousand Trails wird für 292 EUR ein Campground Pass angeboten, mit dem man quasi eine Flat-Rate für alle Campingplätze hat. Siehe https://www.rvonthego.com/. In Florida sind das immerhin etwa 40 Campingplätze. Den Pass mussten wir über unseren Reiseanbieter buchen – von dem bekamen wir dann einen Promo-Code und eine Reservierungsnummer, und konnten so die Reservierungen kostenfrei vornehmen. Wohlgemerkt: Der Pass gilt für die gesamte Reisezeit, maximal aber 30 Tage. Würde man den Pass also voll ausnutzen, hätte man Reservierungsgebühren von nur 10 EUR pro Nacht – was unschlagbar günstig ist.

Natürlich gibt es in Florida aber mehr als 40 Campingplätze. Und da wir manche der im Campground Pass enthaltenen Plätze, die auf unserer Route liegen, nicht wirklich attraktiv fanden, haben weiter gesucht. Von Freunden wurden wir auf die App „Allstays“ aufmerksam gemacht – gibt es für Android und auch für Apple-User. Außerdem haben die eine Webseite, wo man die Adressen der Campingplätze ausfindig machen kann, und so konnten wir unsere Liste der Campingplätze sehr schön ergänzen um die State Park Campgrounds, die Campingplätze von KOA, sowie ausgewählte weitere. Alle Adressen haben wir dann per CSV-Datei in Google Maps hochgeladen – die Übersicht seht ihr oben (könnt ihr auch in Google Maps öffnen für eine Vollbild-Version).

4) Alle weiteren notwendigen Vorbereitungen

Die Wahl der Campingplätze fiel dann primär nach unserem Eindruck der individuellen Webseiten (findet man über Google) und die Fotos, sowie die Bewertungen der Campingplätze, die man ebenfalls über die Google-Suche findet. Wir haben den Campground Pass gebucht, aber auch einige State Park Campingplätze, für die wir extra zahlen müssen. Denn wozu am Ende 200 EUR sparen, wenn man sowieso einige Tausend EUR ausgibt für den Urlaub? Eben. Mit dem Wohnmobil durch Florida – Vorbereitung | Madame Cuisine Rezept

Was ist sonst noch zur Vorbereitung wichtig? Dies hier am Ende nur kurz in Stichworten:

  • Für die Einreise in die USA gelten bestimmte Voraussetzungen. Kinder benötigen einen echten Reisepass, ein Kinderausweis reicht hier nicht. Man muss die Einreise online beantragen (ESTA). Und man muss die erste Aufenthaltsadresse in den USA anmelden.
  • Wenn ihr Euch nicht für das All-Inclusive Paket eures Vermieters entscheidet (was wir auch nicht gemacht haben), solltet ihr die Kilometer ausrechnen und ein entsprechendes Meilenpaket buchen
  • Natürlich sollte man sich nochmal genau die Buchungsbedingungen des Anbieters anschauen – ggf. gibt es weitere Entscheidungen, die ihr vor Reisebeginn treffen müsst.
  • Kindersitze sind offenbar ein leidiges Thema. Warum auch immer, unser Vermieter bietet keine an. Entweder nimmt man also seine Kindersitze von zuhause mit, oder man kauft sich welche vor Ort. Wir werden uns mal bei Amazon umsehen, und ggf. zur ersten Aufenthaltsadresse bestellen.

Gibt es weitere wichtige Fragen, die es vorab zu klären gilt? Schreibt uns gerne einen Kommentar!


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