Mit dem Inbetriebnahmemanager die Kosten für Wartung und Betrieb gering halten

Die Integration eines Inbetriebnahme-Managers in die frühe fachliche Projektarbeit scheint zunächst zu einer erhöhten Komplexität der Prozesse zu führen, keinen messbaren Mehrwert zu erzielen und letztendlich sogar den Projektfortschritt durch zusätzliche Aufgaben zu verzögern. Doch der erste Eindruck täuscht. Warum? Das möchte ich in diesem Beitrag erläutern.

Der Inbetriebnahme-Manager beschäftigt sich mit allen betriebsrelevanten Themen, die auftreten, bevor ein neues System ausgerollt wird und in den Regelbetrieb übergehen kann. Erst danach werden die Wartungsaufgaben von den Service Providern übernommen, wobei mit diesem Meilenstein alle zukünftigen Aufgaben und Verantwortlichkeiten von dem Inbetriebnahme-Manager an die Service Provider übergehen.
Typische Tätigkeitsfelder eines Inbetriebnahme-Managers sind beispielsweise die Planung, Vereinbarung und Überwachung der betriebsrelevanten Themen im Projekt, die Beschaffung und Bereitstellung der für das Projekt benötigten physikalischen und virtuellen Hardware, sowie die Gestaltung und Bereitstellung des Betriebshandbuches als Referenz für den zukünftigen Service Provider. Die Mitgestaltung an Konzepten für funktionale und nicht funktionale Aspekte sowie die Gutachterrolle dieser Konzepte runden dieses spannende Aufgabengebiet ab.

Inbetriebnahme

Die Frage nach dem Nutzen eines Inbetriebnahme-Managers ist einfach abzuleiten: Durch die frühe Einbindung des Betriebes in die tägliche Projektarbeit ist eine kontinuierliche Abstimmung mit den fachlichen Rollen im Projekt gewährleistet und somit eine reibungslose Inbetriebnahme aller IT-Lösungen in der gewünschten Betriebsreife und die Einhaltung der Zeit- und Kostenziele sichergestellt. Ebenfalls kann somit eine Standardisierung der IT-Lösungen erreicht werden, mit der Möglichkeit der Weiterentwicklung von innovativen Ansätzen. Durch diese Vorgehensweise können Überraschungen im Regelbetrieb vermieden werden, da viele Stolperfallen von Beginn an ausgeschlossen werden können. Daraus ergibt sich ein großer Vorteil im Sinne der Softwarequalität. Studien belegen, dass eine hohe Softwarequalität den Wartungsaufwand erheblich reduziert.

Um diesen Nutzen ausschöpfen und somit die Softwarequalität erhöhen zu können, ist eine aktive Beteiligung des Inbetriebnahme-Managers und dessen direkter Bericht an den Projektleiter von großer Bedeutung. Als zusätzliches Mitglied im Projektteam ist er von allen akzeptiert und tritt als Teilprojektleiter für Betriebsaspekte auf. Die genauen Aufgaben werden in einer sogenannten Inbetriebnahme-Vereinbarung zwischen dem Projektleiter und dem Inbetriebnahme-Manager am Anfang eines jeden Projektes definiert.

Aus meiner Sicht, aus der Rolle eines Inbetriebnahme-Managers im Projekt, ist diese Art der frühzeitigen Einbindung und Abstimmung mit dem Betrieb eine hervorragende Möglichkeit unerwartete Ereignisse nach dem GoLive auszuschließen und mit einer guten und von allen Beteiligten akzeptierte Lösung in den produktiven Betrieb zu gehen. Außerdem können die Wartungskosten so minimiert werden.


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