[MINI-REZENSION] "Zwei wie Zucker und Zimt. Zurück in die süße Zukunft"

Cover

[MINI-REZENSION]

Quelle: Arena

Die Autorinnen
Stefanie Gerstenberger wurde 1965 in Osnabrück geboren und studierte Deutsch und Sport. Nach Stationen in der Hotelbranche und beim Film und Fernsehen begann sie selbst zu schreiben. Ihre Italienromane sind hoch erfolgreich. Marta Martin, geboren 1999 in Köln, ist eine junge Nachwuchsschauspielerin und wurde durch ihre Rolle in „Die Vampirschwestern“ bekannt. Sie lebt in Köln.
*Produktinformation* Gebundene Ausgabe: 344 Seiten
Verlag: Arena (15. Juli 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3401601296 / ISBN-13: 978-3401601298
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 4,1 x 21,3 cm

Leseprobe
Quelle: arena-verlag.de  *lies mich*


Die Geschichte...
Charlotte, die sich Charles nennt, hat es satt, wie sich ihre Mutter Marion von ihrer Schwester Dagmar (genannt DDD = die doofe Dagmar) unterbuttern lässt, nur weil Marion keine abgeschlossene Ausbildung hat und nun auch finanziell von DDD abhängig ist. Nach einem Streit mit ihrer allzu nachgiebigen Mutter zieht sich die 15-jährige Schülerin wütend die Bettdecke über ihren Kopf und findet sich am nächsten Morgen in ihrem Zimmer, das früher Marion gehörte, wieder - im Jahr 1980! Marion, die furchtbare Latzhosen trägt, kann es zunächst nicht glauben, dass das fremde Mädchen ihre Tochter sein soll und gemeinsam erleben die Mädchen eine wunderbare Zeit. Doch wird Charles wieder einen Weg zurück in die Zukunft finden und kann sie vielleicht das Leben ihrer Mutter in eine positive Richtung ändern?
Meine Meinung in Kurzfassung: Kauf-/Lesegrund: Da ich selbst ein Kind der 80-er Jahre bin und Zeitreisen-Romane mag, hat mich "Zwei wie Zucker und Zimt" angezogen. Den Buchtitel finde ich passen gewählt, da der Nachname der Protagonistinnen Zimt ist und der Familienhund in den 80-er Jahren den Namen Zucker trägt.
Reihe: Nein, Einzelbuch
Handlungsschauplatz: Als Schauplatz wurde die deutsche Stadt Godesbad gewählt.
Handlungsdauer: Die Story beginnt am 4. Mai 2015, reist danach 35 Jahre zurück in die Vergangenheit und endet am 6. Juni.
Hauptpersonen: Die 15-jährige Charlotte "Charles" Zimt ist nicht gerade glücklich, denn sie sieht mit ihrer kurvigen Figur, den kupferroten Haaren und den grünen Augen nicht gerade wie ein Model aus. Charles ist eine Einzelgängerin und wohnt mit ihrer Mutter und deren Schwester Dagmar in Godesbach, wo die Schwestern das Café ihrer Eltern geerbt haben. Marion Zimt ist die Mutter von Charlotte und sieht für ihre knappe 50 Jahre mit ihrer gertenschlanken Figur und der Kurzhaarfrisur wirklich gut aus. Allerdings steht die alleinerziehende Mutter unter der Fuchtel ihrer Schwester (die nur DDD für "die doofe Dagmar" genannt wird), denn gemeinsam betreiben sie im ehemaligen Café Zimt einen Ramschladen und DDD hat hier das Sagen, was zwischen Marion und ihrer Tochter immer ein Streitpunkt ist. Doch als Charles eines Tages im Jahr 1980 aufwacht, lernt sie eine ganz andere Marion kennen... Charlotte/Charles und Marion sind symathische Hauptpersonen wurden mit einigen Macken, Ecken & Kanten, die eine ansehnliche Weiterentwicklung durchmachen.
Nebenfiguren: Auch die mitwirkenden Nebencharaktere wie diverse Familienmitglieder und Freunde sind reizvolle Figuren, die sich gut in die Handlung einfügen.
Romanidee: Nette Idee (eine Zeitreise in die 80-er Jahre) mit ansprechender Umsetzung.
Erzählperspektive: Die turbulenten Geschehnisse werden aus der Sicht von Charlotte (in der 3. Person) geschildert, die uns an ihren Gefühlen bzw. Gedanken teilhaben lässt, wodurch man sich schnell mit der sympathischen Protagonistin identifiziert. Es interessant mitzuerleben, wie Charlotte die 80-er Jahre erlebt und sich ohne moderne Hilfsmittel zurechtfinden muss.
Handlung: "Zwei wie Zucker und Zimt. Zurück in die süße Zukunft" birgt eine unterhaltsame Geschichte, die uns in das Jahr 1980 führt und mit allerlei Wirrungen und Turbulenzen vollgepackt wurde. Die Story enthält auch klitzekleine Längen und lässt sich wirklich schnell lesen, obwohl mir hier für die volle Punktzahl das gewisse Etwas gefehlt hat.

Schreibstil & Co:  Die locker-leichte Schreibweise, amüsante Dialoge und eine, der 80-er Jahre angepasste Sprache runden die Geschichte ansprechend ab.


FAZIT: "Zwei wie Zucker und Zimt. Zurück in die süße Zukunft" bringt uns die 80-er Jahre näher und ich hatte beim Lesen ein paar Aha-Erlebnisse, obwohl ich 1980 noch kein Teenager war. "Zwei wie Zucker und Zimt" ist eine süße Geschichte mit einigen Stolpersteinen und dem Flair der 80-er Jahre, liebenswerten Charakteren und einem flüssigen Schreibstil. Auch wenn die Story kleine Mankos enthält, hat mich die Mutter-Tochter-Geschichte wirklich gut unterhalten, wofür ich gern eindrucksvolle 4 (von 5) Punkte vergebe.
[MINI-REZENSION]

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