[MINI-REZENSION] "Monsieur Blake und der Zauber der Liebe"

Cover

Quelle: Randomhouse

Der Autor
Gilles Legardinier wurde 1965 in Paris geboren und arbeitete lange Jahre in der Kinobranche. Mit seinen weisen, zauberhaften romantischen Komödien feiert er in Frankreich sensationelle Erfolge und sorgt auch international für Begeisterung. Sein Debüt „Julie weiß, wo die Liebe wohnt“ war 2013 das erfolgreichste Taschenbuch in Frankreich.
*Produktinformation*
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (21. Juli 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442480760
ISBN-13: 978-3442480760
Originaltitel: Complètement cramé!
Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 3 x 18,8 cm
Leseprobe
Quelle: randomhouse.de  *lies mich*

  Die Geschichte...
Der englische Geschäftsmann Andrew Blake ist mit seinem jetzigen Leben unzufrieden und sehnt sich nach einer Veränderung. Da seine geliebte Frau Denise, dessen Tod er nie verwunden hat, Französin war, scheint dem 66-jährigen Frankreich der perfekte Ort für eine Auszeit zu sein. Sein bester Freund Richard vermittelt ihm eine Stelle als Butler in einem Herrenhaus, doch niemand weiß, wer der neue Majordomus wirklich ist. In der  "Domaine de Beauvillier" arbeiten auch noch die resolute Köchin Odile, das junge Hausmädchen Manon und der eigenwillige Hausverwalter Philippe, die nicht immer gut miteinander auskommen. Doch bald schon kommen sich die unterschiedlichen Bewohner des Herrenhauses  dank des feinsinnigen Butlers näher...
  Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Nach "Julie weiß, wo die Liebe wohnt" wollte ich auch das neueste Werk von Gilles Legardinier lesen.
  Reihe: Nein, Einzelbuch
Handlungsschauplatz: Ein Landhaus in Frankreich
Handlungsdauer: Die Handlungsdauer umfasst mehrere Monate.
Hauptpersonen: Andres Blake ist ein 66-jähriger Unternehmer aus London, der sein Leben ändern möchte, da seine Frau ist, seine erwachsene Tochter sich von ihm entfernt hat und ihn die Arbeit in seiner Konservenfabrik nicht mehr glücklich macht. Deshalb nimmt er einen Job in Frankreich an, der alles andere als eintönig ist... Andrew Blake ist ein vielschichtiger und netter Mann, der in Frankreich nach Abwechslung sucht und dessen Handlungen & Taten ich nicht immer ganz nachvollziehen konnte.
Nebenfiguren: Neben der verschlossenen Hausbesitzerin Madame Beauvillier spielen auch noch das liebenswerte Hausmädchen Manon, der dickköpfige Verwalter Philippe (lebt mit seinem Hund in einem Häuschen auf dem Anwesen), die eigensinnige Köchin Odile (die ihren Kater Mephisto über alles liebt und ihn mit wunderbaren Kreationen verwöhnt) und Andrews Freund Richard Ward aus London eine große Rolle.
Romanidee: Originelle Grundidee, auch wenn mich die Umsetzung nicht ganz überzeugen konnte.
Erzählperspektiven: Die Geschehnisse werden aus der Sicht von Andrew Blake erzählt, der uns an seiner Gefühls- und Gedankengängen teilhaben lässt.
Handlung: Die Story rund um Andrew Blake und seine neue Stelle in Frankreich ist zwar interessant, aber so richtig begeistern konnte mich "Monsieur Blake und der Zauber der Liebe" leider nicht. Neben einigen vielversprechenden Irrwegen und Stolpersteinen birgt die Geschichte leider auch etliche Längen, unnötige Szenen und sehr ausgeschmückte Schilderungen, was den Lesefluss bremst bzw. die Handlung unnötig in die Länge zieht.
Schreibstil & Co:  Abgerundet wird dieser Roman von Gilles Legardinier durch die ausdrucksstarke Schreibweise, unterhaltsame Dialoge, kurze Kapitel und eine leicht antiquierte Sprache.
  FAZIT:
"Monsieur Blake und der Zauber der Liebe" hat einen etwas altmodischen, aber zauberhaften Touch und Andrew Blakes Bemühungen, die Bewohner und Angestellten der Domaine de Beauvillier glücklich zu machen, sind trotz einiger Mankos durchaus gelungen. Da mir "Julie weiß, wo die Liebe wohnt" jedoch um einiges besser gefallen hat und mich der aktuelle Roman von Gilles Legardinier nicht ganz bezaubern konnte, gibt es an dieser Stelle für die kurzweilige Unterhaltung solide 3 (von 5) Punkte.
 

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