[MINI-REZENSION] "Liebe kann man nicht googeln"

Cover

Quelle: Gmeiner

Die Autorin
Julia K. Stein wurde im Ruhrgebiet geboren. Sie hat Philosophie studiert, über Literatur promoviert und viele Jahre in den USA gelebt. Aus eigener Erfahrung und den Gesprächen mit ihren internetsüchtigen Freundinnen entstand die Idee zum Roman »Liebe kann man nicht googeln«. Zuvor hat Julia K. Stein Sachbücher, Kurzgeschichten und Gedichte veröffentlicht.
*Produktinformation* Broschiert: 440 Seiten
Verlag: Gmeiner, A; Auflage: 1 (5. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3839214912
ISBN-13: 978-3839214916
Größe und/oder Gewicht: 20 x 12 x 3,8 cm

Leseprobe
Quelle: jkstein.de  *lies mich*



Die Geschichte...
Auf Sylt feiert Lena mit ihren Mädels den Junggesellenabschied ihrer Freundin Caro und begegnet dabei ihrem Traummann Björn. Als Björn und Lena in München erneut aufeinandertreffen, tut sie alles, um den Berater aus Hamburg zu beeindrucken. Sie gibt sich als erfolgreiche und ernsthafte Journalistin, Vegetarierin, erfahrene Seglerin und Kletterin aus, obwohl der Bewegungsmuffel mit einer Vorliebe für Karottenkuchen für das wenig anspruchsvolle Frauenmagazin Grace arbeitet und liebend gern an ihrem ganz persönlichen Blog schreibt. Kann diese Schummelei gut gehen?
Meine Meinung in Kurzform:
Kauf-/Lesegrund: Das interessante Buchcover und die Buchempfehlung von Kossi sind daran "schuld".
Reihe: Nein, Einzelbuch
Handlungsschauplätze: Die Story spielt sich vorwiegend in München ab, führt uns aber auch kurz nach Sylt sowie Berlin und beinhaltet bildhafte Schauplatzbeschreibungen.
Handlungsdauer: Die Geschichte startet mit einem Willkommensgruß auf Lenas Blog, beginnt am 21. Juni um 10:01 Uhr und umfasst mehrere Monate.
Hauptperson: Lena ist 33, frischgebackener Single, wohnt in München und arbeitet beim Magazin "Grace", das von einem Investor gekauft wurde. Die Journalistin ist etwas chaotisch und verpeilt, googelt gern als Mögliche, ist neu bei Facebook und verliebt sich Hals über Kopf in den 1 1/2 Jahre älteren Berater Björn Müller, weshalb sie gleich eine neue Persönlichkeit erfindet... Lena liebt es online zu shoppen, zu bloggen, googeln und auf FB Freunde zu finden. Sie ist eine liebenswerte Protagonistin mit ein paar Macken, Ecken & Kanten, deren Handlungen ich nicht immer nachvollziehen konnte.
Nebenfiguren: Lenas Freundinnen Caro (die kurz vor ihrer Hochzeit mit Felix steht), Charlotte (die ihren Job als Anzeigenverkäuferin bei der Grace wunderbar macht), Janina (die Immobilienmaklerin erfindet sich gern neu) und der Hamburger Geschäftsmann Björn (in den sich Lena verliebt hat) sind interessante Persönlichkeiten, die sich gut in die Handlung einfügen.
Romanidee: Nette Grundidee mit einer gelungenen Umsetzung, wo auch Lenas Blog und ihre Facebook-Aktivitäten eine große Rolle spielen.
Erzählperspektive: Ich-Erzählerin Lena bloggt, was das Zeug hält und schüttet uns dabei ihr ganzes Herz aus, was sie sympathisch macht.
Handlung: Unterhaltsame & abwechslungsreiche Geschichte vollgepackt mit Wortwitz und Situationskomik, einigen Irrwegen und Stolpersteinen. Leider wirkt die Story stellenweise etwas übertrieben und vorhersehbar, was mir persönlich nicht so gut gefällt.
Schreibstil & Co:  "Liebe kann man nicht googeln" wartet mit einer locken-leichten Schreibweise, amüsanten Dialogen und einem Humor auf, der auf meiner Wellenlänge liegt.
FAZIT: "Liebe kann man nicht googeln" garantiert dank der interessanten Story, der liebenswerten Hauptperson Lena und des angenehm leichten Schreibstils ein paar kurzweilige Lesestunden. Bis auf die paar vorhersehbaren und etwas dramatischen Szenarien hat mir mein erster Roman von J.K. Stein gut gefallen, weshalb ich kurzweilige  4 (von 5) Punkte vergebe.

 
 

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