Meine ersten Tage mit dem Galaxy Nexus

Vor ein paar Tagen schrieb ich über mein neues Handy. Heute, 10 Tage nach später kann ich eine erste Meinung abgeben: Ich bin rundum zufrieden. Ok, vielleicht sollte die Antwort doch etwas ausführlicher sein. Ich beziehe mich hier des öfteren auf mein altes Handy, das Samsung Galaxy S. Zwar ist das Handy im schnelllebigen Mobilfunkmarkt schon länger nicht mehr State of the Art, aber einen anderen Vergleich hab ich nicht. Fachgequatsche versuche ich zu vermeiden, für solches müsst ihr in den einschlägigen Blogs nachlesen.

Meine ersten Tage mit dem Galaxy Nexus

 

Hardware

Meine ersten Tage mit dem Galaxy Nexus

Wie man sieht ist das Nexus ein gutes Stück größer als mein altes SGS. Dies hat mich zwar am Anfang etwas irritiert, fällt aber nach ein paar Tagen Benutzung kaum mehr ins Gewicht. Aber eins ist klar, das Nexus reizt die maximale Größe eines Handys aus, größer sollte es nicht mehr werden. Trotz der  135.5 x 67.94 x 8.94 Millimeter Abmessung liegt das Handy sehr gut in der Hand und lässt sich auch optimal mit einer Hand bedienen. Der 4,65 Zoll Super-AMOLED Display hat die optimale Größe um mobil zu surfen und schnell zu schreiben. Ausserdem sieht es auch noch gut aus. Die Farben sind kräftig und schwarz ist schwarz. Das war auch schon beim SGS so, aber hier sieht es noch einen ticken besser aus.  Mit 135g ist es zwar nicht gerade ein Leichtgewicht, aber gerade das Gewicht sichert dem Handys eine optimale Haptik. Liegt gut in der Hand und fühlt sich gut an.

Das Nexus ist verzichtet auf einen Hardware-Button wie ich ihn vom SGS gewohnt hat. Das Smartphone nutzt nur noch die Software-Buttons die uns das Ice-Cream-Sandwich Update beschert hat. Dies war in den ersten sehr ungewohnt Tagen ungewohnt. Ich erwischte mich immer wieder, wie meine Finger unter dem Display nach dem Knopf suchten um das Handy aus dem Stand-By Modus zu wecken. Dies geht aber nur noch über den Power-Knopf an der rechten Seite.

Meine ersten Tage mit dem Galaxy Nexus

Das Display ist leicht gebogen, so das man eine konkave Oberfläche hat, dies sieht nicht nur sehr gut aus, auch werden die Reflexionen dadurch gemindert.  Das gebogene Glas lässt sich unterm Strich irgendwie besser Bedienen, es ist empfindlicher und man sieht auch nicht jeden Fingerabdruck, wie es bei meinem SGS der Fall war.Meine ersten Tage mit dem Galaxy Nexus

Der 1750 mAh Akku ist unter einer Plastikabdeckung versteckt. Diese ist leider nicht so sehr stabil gebaut, so das ich beim ersten Öffnen doch etwas vorsichtig war um nichts zu beschädigen. Aber im Normalfall öffnet man diese auch nicht oft, den hier kommen wir schon zum bisher einzigen Manko. Samsung hat dem Handy keinen SD-Karten Slot spendiert. Ich bin Besitzer der 16GB Variante und hab diese bisher auch noch nicht ausgereizt, aber es wäre doch trotzdem schön zu wissen das man aufrüsten könnte, wenn es notwendig wird. Aber zurück zum Akku. Zwar besitzt das Nexus nur 250 mAh mehr als mein SGS, aber daraus macht es auch mehr.

Die Kamera ist zwar nicht die stärkste, aber reicht für Schnappschüsse allemal. Die 5 Mpix Kamera macht solide Bilder. Und endlich habe ich auch einen LED Blitz, diesen habe ich in den letzten 12 Monaten doch schmerzlich vermisst, den gerade wenn man abends mal unterwegs ist, würde man doch gern mal schnell ein Bild machen. Mit dem Nexus kein Problem.

Meine ersten Tage mit dem Galaxy Nexus

Eines der wichtigsten Dinge war der GPS Empfang, da ich das Handy als Navigationsgerät für das Auto und als Tacho für das Rad nutze. Und bisher habe ich Null Probleme innerhalb von Sekunden hab ich die Satelliten gefunden. Waren es beim SGS noch 4-5 im Idealfall mit einer Sendeleistung im Grenzbereich, sind es beim Nexus gleich 9-15 mit doppelter Leistung. Also keine GPS Abbrüche mehr. Dies war eigentlich auch der Hauptgrund warum ich mir nach nur einem Jahr schon ein neues Handy gekauft habe. Jetzt macht die Navigation wieder Spaß und auch den Fortschritt beim Fahrrad fahren lässt sich nun gut beobachten und tracken.

Android  

Das Handy wurde mir Android 4.0.2 ausgeliefert. Nach den üblichen Schritten um das Handy einzurichten und nachdem das WLAN eingerichtet war, kaum auch schon die erste Nachricht das ein Update für mich bereit steht, also gleich mal Android 4.04 Update geladen. Für die Updates muss ich nun kein KiES mehr verwenden sondern kann die Daten gleich über das WLAN saugen, auf jeden Fall ein Gewinn.

Meine ersten Tage mit dem Galaxy NexusMeine ersten Tage mit dem Galaxy Nexus

Meine ersten Tage mit dem Galaxy NexusMeine ersten Tage mit dem Galaxy Nexus

Endlich gibt es das pure Android, schnelle Updates und kein Mist wie SenseUI oder TouchWiz. Einfach nur Android so wie es gedacht war. Und ich muss sagen, es sieht auch so schön aus und rennt wie Hulle. Das Scrollen ist im System und Browser einfach nur Smooth. Praktisch finde ich nun den Datenzähler, der meine 1GB im Monat verwaltet, also keine Extra App mehr die meinen Datenverbrauch überwacht und sich am Akku den Leib vollsaugt. Das einzige was mich etwas gestört hat, waren die fehlenden Hotkeys im Benachrichtigungsmenü, diese konnte ich aber per App wieder herstellen, so hab ich Zugriff auf.die wichtigsten Funktionen wie die Mobilen Daten oder die automatische Ausrichtung. Alles in allem sieht Android 4.04 irgendwie passender aus. So langsam nähert sich Android an iOS ran. Selbst Laien finden sich nun schnell zurecht.

Fazit:

Bisher bin ich mit allem zufrieden. Android 4.04 ist um einiges benutzerfreundlicher als noch 2.3x. Das GPS ist traumhaft. Eine solide Kamera mit Blitz. Das Handy liegt gut in der Hand und der Akku  reicht locker für einen App-reichen Tag. Bis jetzt habe ich wirklich noch keine Markel gefunden, der mich hätte Zweifeln lassen können. Der nächste Härtetest für das Handy ist das Strohhutfest in Frankenthal. Mit meinem SGS hatte ich ziemliche Probleme bei den Menschenmassen eine SMS zu verschicken oder einen Anruf zu tätigen. Das mag zum einen an den überlasteten Handymasten liegen, aber ich hoffe das es nun besser klappen wird.

So das war meine Übersicht über mein neues Handy. Wie gesagt, wer mehr auf Techtalk steht muss die Tech-Blogs lesen. Hier gabs nur meine Meinung :)

 

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