Massenmord als Geschäftsgrundlage

Sie verdienen nicht nur an den Finanzmärkten, sondern auch am Bau von Massenvernichtungswaffen. Banken ist kein Geschäft zu schmutzig, um nicht Profit daraus zu schlagen. Nun regt sich Gegenwind

atomwaffen 1Alle haben Sie ihre Finger drin. Ob Deutsche Bank, Commerzbank, Allianz, DZ Bank, Bayern LB, KfW, Helaba, Sparkasse Finanzgruppe oder weitere Finanzinstitute, sie alle verdienen gut am Bau von Atomwaffen und deren Trägersystemen. Ihre Gelder fließen dabei an Firmen, deren Aufgabe darin besteht, die entsetzlichsten Mordinstrumente zu fabrizieren, die die Menschheit je gesehen hat. Die Täter hier im Überblick:

  • Airbus Group, Alliant Techsystems, Babcock International, BAE Systems, Boeing, GenCorp, General Dynamics, Honeywell International, Huntington Ingalls Industries, Larsen & Toubro, Lockheed Martin, Northrop Grumman, Rolls-Royce, Safran, Serco Group, Thales, ThyssenKrupp und URS.

Im fünfminütigen Interview verweist Xanthe Hall von der Organisation Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) auf eine Kampagne, die in den nächsten Tagen beginnen wird. Ihr Name lautet ‘Atomwaffen – ein Bombengeschäft‘. Während dieser Aktionswoche werden in vielen Städten Deutschlands – darunter Berlin, Bonn, Bremen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, München und Stuttgart, Menschen sich vor Banken versammeln, Transparente hochhalten und Flagge zeigen. Gegen Atomwaffen und jene, die deren Bau mitfinanzieren, die Banken also. Eine Aktion vom 26. September bis zum 4. Oktober, an der sich alle beteiligen können, die gegen dieses Mordgeschäft sind und mit der sich selbst große Banken trefflich ärgern lassen.

zum Interview mit Xanthe Hall



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