Lyrik zum Anfassen, Teil 10.

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Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber dieses Gedicht macht mich so unsagbar traurig, dass ich es nur selten lesen kann, obwohl ich es sehr mag. Komisch, damals in der Schule hat es mich kaum berührt.
Der Panther

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbeso müd geworden, dass er nichts mehr hält.Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbeund hinter tausend Stäben keine Welt.Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,der sich im allerkleinsten Kreise dreht,ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,in der betäubt ein großer Wille steht.Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupillesich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,geht durch der Glieder angespannte Stille -und hört im Herzen auf zu sein.

Rainer Maria Rilke, 6.11.1902, Paris

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