Liberté, égalité, fraternité. Oder auch nicht.

Frankreich führt das Burka- und Nikabverbot ein und beruft sich dabei – grob gesagt – auf Menschenrechte. Da drängt sich nicht nur mir die Frage auf: Ist es kein Menschenrecht, zu tragen, was man/frau möchte, wenn dabei keine gesellschaftliche Blästigung stattfindet? – Ach so, ich übersehe hier, dass sich die Franzosen belästigt fühlen, wenn ihnen eine verschleierte Frau begegnet. Da kann einem ja auch Angst und Bange werden, stimmt´s? Sicher tragen die Musliminnen alle Handgranatengürtel und Maschinengewehre unter ihren wallenden Gewändern! Aber wieder habe ich unrecht: „Dieses Gesetz ist nicht dafür da, die französische Gesellschaft vor dem Islamismus zu schützen, sondern dafür, die Frauen und ihre Rechte zu schützen“, rechtfertigen sich die Urheber dieses rechtlich und moralisch nun wirklich mehr als fragwürdigen Vorgehens. Ich warte auf den Tag, an dem ich als Frau in Frankreich keine Hosen mehr tragen darf, weil ich geschützt werden muss vor der Vermännlichung der Gesellschaft. Liberté, égalité, fraternité. Oder auch nicht.


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