Leserrezension zu "Seelenkinder" von Sarah Hilary

Leserrezension

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Ein Thriller der weniger auf Effekte sind, als vielmehr auf Tiefenpsychologie. Dahinter verbirgt sich ein erschütterndes Familiendrama, welches die Beteiligten von Grund auf verändert hat.
Die Entdeckung von zwei toten Jungen in einem unterirdischen Kleinbunker aus dem Kalten Krieg ruft Detective Marnie Rome auf den Plan. Sie und ihr Team bekommen es diesmal nicht mit eiskalten Mördern zu tun, sondern mit verletzten Persönlichkeiten, deren Familien auseinandergerissen wurden und die sich nichts mehr wünschen als Sicherheit und Geborgenheit. Marnie deckt Geheimnisse aus deren Vergangenheit auf, kommt neuen Identitäten auf die Spur und vermag doch nicht, diese Toten wie einen "normalen" Fall zu behandeln. Dann verschwinden zwei weitere Kinder aus der gleichen Siedlung und die Situation spitzt sich zu, da die Mörderin der beiden Jungen kurz zuvor aus der Klinik entlassen wurde.
Die Erzählsprache ist detailliert und bildhaft, jedoch ziehe ich einen Punkt ab, weil mir die Handlung doch etwas zu sehr in die Länge gezogen wird. In meinen Augen eher ein Kriminalroman für Leser, die es ruhig mögen aber auf Gänsehaut nicht ganz verzichten wollen. Von mir daher vier von fünf Punkten.

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