Lebens-Lagen #21: 29. März

Heute für einmal keine politische Brisanz, keine grossen Gefühle, keine Grundsätzlichkeiten.

Dafür ein herrliches surreales Kleinod aus dem Hause unseres Liebstzitierten.

käfki

Franz Kafka, ca. 1906

Am 29. März 1912 schrieb Franz Kafka (1883-1924) in sein Tagebuch:

“Die Freude am Badezimmer. – Allmähliches Erkennen. Die Nachmittage, die ich mit den Haaren verbrachte.”1

 

Rätselhaft – und eine nur allzu seltene Begebenheit: ein Ausdruck der Freude in den Aufzeichnungen des F.K.! Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Tagebücher als Zeugen der puren, ungefilterten Alltäglichkeit, vor der selbst die grössten Schriftsteller nicht gefeit sind.


1. Aus: Franz Kafka. Tagebücher 1910-1923. Hg.v. Max Brod. Fischer 1973

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