Künstliche DNA soll Metalldiebe abschrecken

Im Kampf gegen die sich häufenden Buntmetalldiebstähle markiert die Deutsche Bahn jetzt auch in Norddeutschland die Kabel an Gleisen mit künstlicher DNA. Auf diese Weise ließen sich die Metallteile als Eigentum der Bahn identifizieren, sagte der Sicherheitschef der Bahn, Gerd Neubeck, am Freitag in Hamburg. Unsichtbare Substanz “Wir sprühen auf die Kabel eine Substanz auf, die nicht sichtbar ist, die nicht zu riechen, nicht zu fühlen ist. Diese Substanz enthält eine synthetisch hergestellte DNA. Und sie enthält darüber hinaus kleine Metallplätchen mit einem DB-Logo und einer Streckenkennung, sodass wir bei einem gestohlenen Kabelstück erkennen könne, wo es herstammt”, sagte Neubeck im Gespäch mit NDR 90,3. Der Weiterverkauf des Metalls wird so für die Diebe sehr riskant. Denn Schrotthändler können das ihnen angebotene Buntmetall mit ultraviolettem Licht auf eventuell vorhandene Markierungen prüfen. Die künstliche DNA kann auch den Dieb überführen. Denn sie haftet an seiner Kleidung, an seinem Werkzeug oder am Autositz. 15 Millionen Euro Schaden im vergangenen Jahr Die Bahn sah sich zu der Aktion gezwungen, weil die Metalldiebstähle in den vergangenen Monaten rasant zugenommen haben. Im Jahr 2011 zählte die Deutsche Bahn rund 3.000 Diebstähle – rund 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei entstand ein Schaden in Höhe von 15 Millionen Euro. Ärgerlich war der Kupferklau auch für die Fahrgäste der Bahn. Strecken mussten deshalb gesperrt werden, Tausende Passagiere auf ihre Züge warten. Schwerpunkte waren den Angaben zufolge Ostdeutschland und das Ruhrgebiet. Dort wurde im vergangenen Jahr auch mit der DNA-Markierung begonnen. Aber auch in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen entstand im vergangenen Jahr bei 373 Diebstählen ein Schaden von rund zwei Millionen Euro. Quelle: NDR.de Künstliche DNA: Spezielle Markierungen leuchten auf einem Stück Kupferkabel im Licht einer UV-Lampe. © dpa Fotograf: Christian Charisius

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