Jammern Sie noch

Jammern Sie noch, oder leben Sie schon? Jammern wird zwar immer wieder gerne genommen, wenn einem seine augenblickliche Lebenssituation nicht so gefällt, man aber selbst nichts daran ändern möchte. Und wo ein Jammer, da gibt es bestimmt auch jemanden, der einen bemitleidet. Und so entsteht ein wunderbarer Kreislauf. Ein schönes Spiel, das sich sicherlich 24 Stunden am Tag spielen lässt. Jammern baut keinen Streß ab, schafft auch keine Nähe zu anderen Menschen. Jammern manifestiert die augenblickliche Lage im eigenen Gehirn und hält einen selbst in einem jammernswerten Zustand.

Wieviel positive Lebenszeit hätten Sie ohne Jammern?

Und wieviel mehr gute Laune? Was könnten Sie anstatt jammern tun? Und merken Sie es noch, wenn Sie jammern? Und vielleicht schreiben Sie zur Selbstbeobachtung kein Jammertagebuch, sondern eine Jammer-Strichliste. Jedes Mal, wenn Sie Jammern, machen Sie hinter das entsprechende Datum einen Strich. Nicht mehr und nicht weniger. Keine Rechtfertigung und keine Zurechtweisung. Einfach einen Strich.

Und schauen, was passiert, wenn Sie sich mit der Zeit immer schneller auf die Jammer-Schliche kommen. Und was parallel die Anzahl der Striche hinter den einzelnen Tagen macht.


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