Iwan Baan: Around the World

Iwan Baan: Around the World

Das BauNetz berichtet heute über die Neuerscheinung eines Buches von Iwan Baan, einem der meistbeschäftigten Architekturfotografen unserer Zeit. Der Titel verrät worum es geht: “Around the World”. Baan ist ständig auf Achse, meist stehen eben neueröffnete Gebäude namhafter Architekturbüros auf seinem Reiseplan. Ungewöhnlich sind oft die Perspektiven der perfekt fotografierten Bauwerke.  In Kommentaren beschreibt der Fotograf seine persönlichen Eindrücke von den Orten, Bauten und Stimmungen, die von ihnen ausgehen. 14 der insgesamt 52 im Buch vorgestellten Bauwerke, die allesamt im Jahr 2010 bereist und fotografiert wurden, werden im BauNetz-Artikel vorgestellt.

Buchbeschreibung von Florian Heilmeyer

Der niederländische Fotograf Iwan Baan ist schwer beschäftigt. Schon seit einer ganzen Weile ist er eigentlich immer unterwegs. Er bereist die ganze Welt in dem geradezu manischen Versuch, alle Gebäude der Architekten, die ihn am meisten interessieren, zu fotografieren. Dazu zählen vor allem SANAA, Herzog & de Meuron, Steven Holl, Diller, Socfidio und Renfro, Toyo Ito und Thom Mayne. Projekte von Sou Fujimoto, Michael Maltzan, Manuel Herz oder Todd Saunders besucht er dabei aber auch.
Für eine Ausstellung im französischen Hyères hat er inne gehalten und das Jahr 2010 noch einmal Revue passieren lassen: „Around the World in 52 Weeks“ zeigte das „Tagebuch eines Jahres über die Architektur der Welt“, welches in einem wunderbaren, vielleicht etwas zu kleinen Buch festgehalten wurde.
Hier öffnet sich eine wilde Reise kreuz und quer über alle fünf Kontinente, am Ende hat Baan insgesamt 293.000 Kilometer zurückgelegt. Aus jeder Woche wird ein Foto gezeigt, dazu gibt es eine kurze, Tagebuch-ähnliche und meist atemlos kurze Notiz zum Gebäude, zur Woche und zur Stadt, in der er war.

Kritisches muss man hier nicht erwarten. Die atemberaubenden Fotos zeigen die Gebäude durchweg in gutem Licht. Angenehm ist allerdings, dass die Perspektive meistens recht ungewöhnlich ist: Oft weit weg, manchmal aus dem Helikopter geschossen oder in ein Stadtpanorama gebettet, das man so noch nicht gesehen hatte. Oder es werden Nahaufnahmen gezeigt, Details, mit Menschen belebte, beinahe alltägliche Szenen.

Zum Abschluss des Buchs gibt es noch ein ausführliches Interview mit Baan, über das Leben im permanenten Reise-Zustand, über Jetlag und Zahnbürsten. Ein sehr sympathisches Buch und – falls das noch nicht deutlich wurde – unglaubliche Aufnahmen.

Quelle: BauNetz

- Website des Architekturfotografen Iwan Baan


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