Israel stimmt UNO-Untersuchung zu

Zum ersten Mal ist Israel bereit, sich einer Untersuchung durch die UNO zu stellen. Dies kündigte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu an. Israel wird somit einen Vertreter ins (Untersuchungs-) Gremium entsenden. Dies ist eine interessante Wendung, denn noch bis vor wenigen Tagen hatte Israels rechte Regierung jede internationale Untersuchung kategorisch abgelehnt.
Das Gremium soll die tödlichen Angriffe israelischer Soldaten auf die Flotte der Hoffnung untersuchen.
Bei diesem Angriff waren 8 türkische und ein amerikanischer Menschrechtsaktivist getötet worden.

Goldstone Bericht ist in Erinnerung

Fraglich ist allerdings, ob Israel diesmal dem Ergebnis einer internationalen Untersuchung Gehör schenkt oder dieses einfach nur wieder als antiisraelische Machenschaften abtut, wie es beim Goldstone-Bericht der Fall war.
Dieser Bericht wirft sowohl Israel als auch der Hamas vor, Verbrechen gegen die Menschlichtkeit begangen zu haben.
Auch wird Israel vorgeworfen, gegen das Kriegsvölkerrecht gehandelt zu haben, da verbotene Waffen eingesetzt worden waren. In diesem Bericht wird die Blockade des Gazastreifens als kollektive Bestrafung bezeichnet, eine Bezeichnung die auch etliche Politiker verwendet haben.
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