Internet Marketing Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest [Teil 2]

Internet Marketing Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest [Teil 2]

Die neue Eroberungsgrenze für Marketing liegt nicht mehr bei traditionellen Printmedien und Fernsehen; immer mehr Leute sind online unterwegs. Im Gegensatz zu traditionellem Marketing ist die Eintrittsbarriere online sehr klein, Unternehmensgründer wählen oft diesen Weg, da es meistens kosteneffizienter ist und großartige Möglichkeiten bietet.

Es gibt viele verschiedene Strategien, die man befolgen kann, um eine erfolgreiche Marketing-Kampagne für seine Nische, Budget und Zeitrahmen zu erstellen, aber es gibt einige universelle Wahrheiten, die man befolgen muss. Beim Marketing geht es um Kreativität und das Herausfinden von neuen und aufregenden Wegen, seine Nachricht zu vermitteln. Man sollte versuchen, die häufigsten und typischsten Fehler zu vermeiden, die die Leute begehen.

Das Internetmarketing entwickelt sich ständig weiter, aber eine Sache, die man wissen sollte, ist: Es ist Marketing. Was bedeutet, dass die grundlegenden Prinzipien von Marketing immer gleich sind. Der einzige Unterschied ist, dass das Internet solch einen andersartigen spannenden Kanal zur Verfügung gestellt hat, wo man sich mit seinem Unternehmen ausbauen kann.

Heute gibt es weitere drei Internet Marketing Fehler, von denen ich abraten kann - hier findest du Teil 1

Fehler #5: Nicht über sein Unternehmen bloggen

„Ich habe doch schon eine Website, warum brauche ich einen Blog für mein Produkt?"

Blogs sind die Erweiterung des Einflusses von jemandem online. Manche Blogs können durch Reviews Produkte zum Erfolg oder zum Misserfolg bringen. Man sollte also die Macht des Blogs nicht unterschätzen. Wenn jemand danach sucht, was in der Mode angesagt ist und was nicht, liest derjenige einen Mode-Blog. Wenn Leute wissen wollen, was das beliebteste Reiseziel ist, lesen sie einen Reise-Blog. Wenn sie wissen wollen, was das neuste oder beste Mobiltelefon ist, lesen sie einen Technik-Blog.

Tatsächlich schauen sie sich vermutlich zuerst deine Website an und wenn sie dann ein Produkt sehen, das ihnen gefällt, suchen sie auf Blogs nach Reviews.

Man muss sich also Gehör verschaffen, man muss der Befürworter sein und die Nachricht allen übermitteln: Mein Produkt ist hier. Und eine der besten Plattformen, das zu tun, ist ein Blog. Auf dem Blog kann man selbst zu einem Einflussnehmer werden. Allerdings sollte man zuerst ein paar Dinge sicherstellen: Zum einen sollte man sichergehen, dass der Blog auf derselben Domain wie die Website ist. So wissen die Besucher, dass es ein offizieller Blog ist. Wenn man über eine bestimmte Nische bloggt wie zum Beispiel Technologie, darf man nicht wie eine große Werbekampagne klingen. Man sollte sich Zeit nehmen, über die Dinge zu schreiben, die die Leute hören wollen.

Mann muss auch mit andern Bloggern interagieren; wenn sie etwas kommentieren, sollte man sicherstellen, dass man darauf antwortet. Das bedeutet, man muss sowohl auf negative als auch auf positive Kommentare antworten. Oft wird man mit „Internettrolls" konfrontiert, die nichts machen, außer dein Produkt oder deinen Artikel in den Kommentaren niederzumachen, aber man muss sich im Klaren sein, dass es noch mehr schadet, wenn man darauf keine reife Antwort gibt.

Fehler #6: Der persönliche Touch fehlt

Was ist der persönliche Touch? Ist dir aufgefallen, dass man bei Google und Facebook jetzt mit sehr spezifischen Kriterien die richtige Zielgruppe ansprechen kann? Das bedeutet, man kann es auf Geschlecht, Alter, Ort und sogar Likes und Dislikes abstimmen. Das erscheint anfangs vielleicht ein wenig gruselig, aber man kann das zu seinem Vorteil nutzen, indem man seine Zielgruppe auf einem örtlichen Level sucht. Das ist einer der Gründe, warum Spam nicht funktioniert; wenn man es mit irgendeiner wahllosen Strategie versucht, schadet man dem Ruf seiner Website am Ende nur selbst.

Vergiss nicht, dich auf eine lokale Suche zu fokussieren wenn es nötig ist. Wenn man z.B. ein Restaurant in Berlin hat, sollte man sicherstellen, dass sein Name in den Suchergebnissen auftaucht, wenn Leute nach Restaurants in Berlin suchen. Das trifft vor allem zu, wenn man sein Geschäft in einem Kaufhaus hat. Das bedeute, in einem Kaufhaus profitiert man auch von dem Verkehr und der Suche an diesem Ort. Und was bedeutet das nun ganz genau? Das heißt, dass ein lokales Geschäft das Internet einsetzen kann, um den Produkten einen persönlichen Touch zu verleihen, damit die ortsansässigen Bürger dort hin finden. Personalisierte E-Mails zu verschicken oder mit den Kunden zu korrespondieren, kann dabei helfen, eine Bindung aufzubauen. Die größten Beschwerden bei manchen Firmen sind, dass es unmöglich ist, mit einer „echten Person" zu reden.

Sei diese echte Person und verleihe deinem Unternehmen einen persönlichen Touch.

Fehler #7: Nicht sozial genug sein

Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn und Google + sind alles soziale Netzwerke, die tolle Plätze für dein Marketing abgeben. Manche Leute finden, dass soziale Netzwerke eine Zeitverschwendung für Firmen sind. Sie überlegen sich Wege, wie sie diese blockieren und die Arbeitskraft erhöhen können. Man kann soziale Medien einsetzen, um sein Internetprofil auszubauen, ohne viel Geld dafür auszugeben. Es ist wichtig, in gutes soziales Marketing zu investieren, da es deiner Seite sehr viel Traffic & Vertrauen bescheren kann. Einige interneterfahrene Firmen haben sogar angefangen, ihre Kundendienste auf sozialen Netzwerkseiten anzubieten. Eine Online-Community aufzubauen, wo sich die Leute treffen können, die dein Produkt verwenden, ist auch ein großer Bonus. Fanseiten, LinkedIn-Konten oder sogar das regelmäßige Twittern zeigt, dass du mit deinem Kundenstamm verbunden bist.

Das Beste daran: Es ist überwiegend kostenlos, kein großes soziales Netzwerk verlangt eine Bezahlung, um eine Seite anzulegen, selbst wenn diese kommerziell ausgerichtet ist. Man kann auch schnell sein Profil mit wenig Investition anlegen und Grafiken verwenden, die man bereits für seine Website verwendet. Worin man investieren muss, ist das Umwandeln des Traffics von dem Netzwerk auf deine Fanseite oder dein Firmenprofil. Dies ist eine relativ neue Entwicklung und etwas, was Firmen definitiv in ihre Marketingstrategien einbauen sollten. Ein Nachteil davon ist, dass man in Mitarbeiter investieren muss, um die sozialen Medien zu überwachen, da man sie nicht wie eine statische Website allein lassen kann. Außerdem muss man sicherstellen, dass die Mitarbeiter auf dem neusten Stand mit den neusten Entwicklungen in deiner Firma sind, da die Leute dort oft nach Neuigkeiten suchen werden. Zieh es in Erwägung, eine Firmenkommunikation zu erstellen, je nach Größe deines Unternehmens kann man dazu eine Abteilung oder nur eine einzelne Person dafür zuständig machen oder das ganze Outsourcen. Oft muss man auf Dinge auf sozialen Netzwerken eingehen und es ist auch ein guter Ort, um nach Feedback über sein Business zu suchen. Lern also, wie man soziale Medien einsetzt, um herauszufinden, wo man auf dem Markt steht und was die Leute wirklich über deine Produkte denken. Soziale Medien sind ein heißer, neuer Trend. Solch eine Entwicklung sollte man nicht ignorieren. Wenn man also noch niemanden hat, der das erledigt, sollte man sicherstellen, sich über das Thema zu informieren.


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