Ines Thorn - Frevlerhand: Die Verbrechen von Frankfurt

Ines Thorn - Frevlerhand: Die Verbrechen von FrankfurtInes Thorn
Die Verbrechen von Frankfurt. Frevlerhand
Historischer Roman
Originalausgabe
ca. 336 Seiten
€ 8,99 (D) / € 9,30 (A) / sFr. 13,50
ISBN 978-3-499-25907-4
Erstverkaufstag: 1. Oktober 2012
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Buchinfo
Ein mysteriöser Prediger schlägt die Bürger Frankfurts mit dunklen Reden in seinen Bann. Besorgt sieht die Richterswitwe Gustelies, wie sich ihr Bruder, der Pater Nau, von dem Fremden in einen theologischen Wettstreit verwickeln lässt. Als plötzlich in der Stadt Tote auftauchen - in offenen Gräbern, gehüllt in weiße Gewänder - haben Gustelies und ihre Tochter Hella sofort den Höllenprediger im Verdacht. Sie geben sich als seine Jüngerinnen aus, und was sie aus seinem Munde hören, verschlägt ihnen die Sprache.
Autoreninfo
Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Für ihre historischen Romane studiert sie Geschichtsbücher und Quellen, aber sie mag es gern anschaulich: So spürt sie auch durchaus einmal selbst mit dem Fahrrad und einer Frankfurt- Karte aus vergangener Zeit den Wegen nach, die ihre Romanhelden gehen sollen.
Meine Meinung
Mein erster Gedanke war, oh je, schon der vierte Teil. Wieso wolltest du das jetzt lesen. Aber meine Angst war komplett unbegründet. Auch wenn ich meinen ersten Roman von Ines Thorn in den Händen gahalten hatte, tat es der Geschichte keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil. Das Buch war dennoch eine Geschichte für sich. Und wenn selbst ab und zu die Paralellen fehlten, wurden diese immer wieder geklärt. Ein wenig wie zu viel entstehende Fragen, die dann doch eine Antwort enthielten.
Am Anfang musste ich doch sehr mit den Augen rollen. Och nööö, eine frustrierte Frau Anfang der Fünfziger, die auf der Suche nach ihrem Sinn des Lebens ist. Aber so nach und nach entpuppte es sich zu einer tollen Einleitung, die zu der Story gehörte. Ohne dem wäre doch ein großes Loch entstanden.
Die Autorin schafft es in diesen Roman Frust, Liebe, Angst und viele andere Gefühle zu beschreiben, das man direkt mitfühlen kann. Gar nicht zu glauben, wie oft einem selbst solche Gefühle schwer von der Hand gehen. Hier aber darf man sie lesen und direkt mal mitfühlen.
Auch wenn ich Charas in ihrem Ursprung nicht kenne, kommen sie mir doch gleich sehr sympatisch rüber. Ein gutes Zeichen, wie sehr die Autorin diese ausgearbeitet hat. Wie sonst kann man Gustelies oder ihren Bruder vielleicht sogar die Tochter verstehen. Wirklich mit sehr viel Feingefühl entwickelte Figuren.
Der Schreibstil reisst gleich mit. Denn wenn dieses nicht so wäre, würde man schon am Anfang das Buch beiseite legen. Und das wäre sehr schade gewesen. Das Buch hat einen Spannungsbogen, der vielleicht nicht gleich am Anfang einsetzt, aber dennoch auf den folgenden Seiten anfängt und sich bis zum Ende oben hält. War ja nicht wirklich abzusehen, das ich das Buch nicht aus den Händen legen wollte.
Das Cover ist nicht ganz so meins. Woran das liegt, kann ich gar nicht so sagen. es gefällt mir einfach nur nicht. Aber daran sollte man sich nicht aufhalten lassen, denn die Autorin hat gute Arbeit geleistet. Die Recherchearbeit kommt hier eindeutig zum Vorschein und uns wird ein Blick in das Mittelalter gewährt. Frankfurt hat da ein ganz anderes Bild als heute und das fand ich wirklich interessant.
Fazit
Ein muss für alle mitteralterlichen Krimifans.
Ich danke dem Rowolht Verlag für dieses Leseexemplar. Eine wirklich lesenswerte Geschichte.

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