In the flat field


47°51’10“ nördlicher Breite, 11°57’57“ östlicher Länge

Unsere heutige Tour führt uns in die Felder hinter Oabling; die besang schon das Aiblinger Multitalent Werner Schmidbauer in einer Coverversion des Sting-Klassikers Fields of gold. Da Aibling von Feldern umgeben ist, fällt die Lokalisierung des Schmidbauer’schen Adressfeldes schwer.
Der Einfachheit halber richten wir unseren Blick auf den Süden des Stadtgebiets. Denn das hiesige Grün steht nicht nur bei Spaziergängern, nordischen Läufern und Hundehaltern hoch im Kurs. Hier, entlang des Feldbachs, verläuft auch meine ganz persönliche Stammstrecke zum Spazieren. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier, und was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Apropos Bauern: archäologische Spuren zeigen, dass die Flächen zwischen Feldbach und Irschenberg schon von frühester Vergangenheit an landwirtschaftlich genutzt wurden. Auch heute finden sich neben den Laufställen der modernen Milchviehwirtschaft noch Relikte längst vergangener Tage.

„Mei, hat der an‘ Graffe beinand“

Bad_Aibling_Augiasstall_Stadl

Dieser Stadl ist ein wahrer Augiasstall. Zwar tummeln sich hier keine 3000 Rindviecher wie im sprichwörtlichen Stall des Königs Augias aus der griechischen Mythologie. Doch augenscheinlich hat auch hier die Familie des Besitzers das Ausmisten schon seit einigen Generationen aufgeschoben. Das landwirtschaftliche Gerät wirkt wie aus den Anfangstagen des Landhandels der Baywa. Und um einen Besuch im Fachhandel wird wohl auch der Besitzer dieses Saustalls nicht umhinkommen, will er im Verdrängungswettbewerb der Milchbauern bestehen. Mit den vermeintlich vorsinnflutlichen Gerätschaften ist kein Staat und erst recht keine moderne Landwirtschaft zu machen. Die zur Schau gestellte Sammlung hat allenfalls noch ideelen Wert; fände sie in einem Bauernmuseum Verwendung, wäre das das Höchste der Gefühle. Vielleicht mal bei Markus Wasmeier* nachfragen?

*der ehemalige deutsche Skirennläufer betreibt in seinem Heimatort Schliersee das „Markus Wasmeier Bauernhof- und Wintersportmuseum“.


Der obige Stadl steht im „Ruhlandweg“ im Bad Aiblinger Ortsteil Willing.


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