In der Wildnis Bohusläns - Teil 2

Am folgenden Morgen erwachten wir um 07.07 Uhr und packten als erstes unser Zelt zusammen, da eine regnerische Stimmung in der Luft lag. Nach dem Frühstück begann es tatsächlich zu tropfen und wir schützten zum Abmarschieren unsere Rucksäcke mit der Regenhülle, uns mit den Regenjacken und unsere Füsse mit den Gamaschen, um einigermassen trocken zu bleiben. Der Weg führte uns zuerst durch das geologisch sehr interessante Gebiet Tolvmanstegen, das aus bis zu 900 Millionen Jahre altem Granit abwechselnd mit Moorlandschaften besteht und heute eine Windfarm mit rund 25 Windkrafträdern beheimatet. Das Mittagessen nahmen wir inmitten dieser eindrücklichen Szenerie unter einem Baum als Schutz vor den Regentropfen ein. Später im Verlaufe des Nachmittags auf dieser langen Etappe wurde das Wetter immer besser, doch kam dafür auch immer mehr Ungeziefer angeflogen. Nach einem guten Stück entlang der schwedisch-norwegischen Grenze und einem letzten anstrengenden Abschnitt auf geteerter Strasse erreichten wir Vassbotten, wo wir unser Zelt auf dem Bullarebygdens Camping aufstellten. Nach einer erfrischenden Dusche gönnten wir uns ein feines Abendessen im Restaurant Nellies Place und genossen den Abend bei musikalischer Unterhaltung auf der Terrasse.
Um unsere Füsse und den ganzen Körper etwas von den Strapazen der vergangenen Tage zu erholen, legten wir am Mittwoch einen Ruhetag ein. Dabei konnten wir dank sehr freundlicher Unterstützung des Camping-Besitzers auch unsere Vorräte für die kommenden Tage in der Wildnis wieder etwas aufstocken.

In der Wildnis Bohusläns - Teil 2

Bohusleden 2015 - Vecka 1 - Tisdag och onsdag

Nach dieser Pause packten wir am Donnerstag wieder alle unsere Sachen zusammen und marschierten los Richtung Älgafallet, dem höchsten Wasserfall in Bohuslän und Grenze zu Norwegen. Nach einem Fotohalt mit Ab- und Aufstieg auf norwegischer Seite ging es weiter durch teilweise anspruchsvolles Gelände mit schlechter Wegmarkierung und einem Helikopter, der uns mit seiner Landung "einschneite". Später haben wir von einem Schweden erfahren, dass das weisse Pulver Kalk ist und gegen die Übersäuerung der Seen und Feuchtgebiete eingesetzt wird. Bei tollem Wanderwetter durchquerten wir eine wunderbare, wilde Landschaft mit Wald und Seen und erreichten gegen Abend den Vindskydd Nornäs. Nach einem wohl tuenden Bad im See und Würsten vom Grill zum Znacht, legten wir uns in der mit Schiebetüren verschliessbaren Hütte zur Nachtruhe.

In der Wildnis Bohusläns - Teil 2

Bohusleden 2015 - Vecka 1 - Torsdag

Auch am folgenden Tag konnten wir wieder durch atemberaubendes Gelände, das teilweise an einen Alpengarten und später an Moorlandschaften wie in den Freibergen erinnerte, marschieren. Ständig ging es auf und ab und das Mittagessen verspeisten wir in der Nähe des 202 m. ü. M. liegenden Gipfels Porsås. Am späteren Nachmittag erreichten wir unseren geplanten Etappenort am Daletjärn. Leider war die Hütte hier nur noch halb vorhanden, weshalb wir beschlossen noch etwas weiter zu gehen. Da gemäss Informationen aus dem Gästebuch in Nornäs auch die nächsten zwei Hütten nicht mehr existieren und zudem der Weg schlecht markiert sei, entschieden wir uns für eine alternative Route über einen Waldweg bis Holmen. Ab dort folgten wir wieder den orangenen Kennzeichnungen bis zu einem herrlichen Zeltplätzchen direkt am Ufer eines Sees, wo wir nach dem obligaten Bad und Nachtessen zu entferntem Elchgebrüll einschlafen konnten.

In der Wildnis Bohusläns - Teil 2

Bohusleden 2015 - Vecka 1 - Fredag


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