Im Fluss der Energie

Wenn sich auch nicht jeder gerne an Physikunterricht erinnert, blieben jedoch zwei Lehrsätze wahrscheinlich in der Erinnerung:

  1. Energie kann weder erzeugt noch vernichtet, sondern nur gewandelt werden.
  2. Egal ob positiv oder negativ geladen, Energie muss fließen, um keinen Schaden anzurichten.

Energie ist eine wohldefinierte physikalische Eigenschaft, die vielfältige Formen auftritt: elektrische Energie, Strahlungsenergie bzw. Radioaktivität, chemische Energie und andere.

Energie in Bewegung ist eine Energie, die wir Emotion nennen.

Mit gestärkter Achtsamkeit kann jeder Mensch diese Urenergie in aller Klarheit wahrnehmen. Es ist gleichzeitig der Zugang zum Erkennen der wahren ungefärbten Gefühle.

Zugang zu dem was wir Quelle nennen. (Quelle ist Synonym für das Eine, manchen nennen es Gott und besser noch bedingungslose Liebe). Emotionen beschreiben die innere Wahrnehmung. Erst Gefühle äußern sich auf körperlicher Ebene und versuchen dabei, Energie in Bewegung zu interpretieren. Ein Hindernis in unserer Sprache besteht darin, dass wir in  unserer Sprache keine Möglichkeit der Differenzierung haben, da wir sowohl Emotionen als auch Gefühle haben.

Deutlicher wird es noch bei Schmerzen. Den Schmerz können wir körperlich fühlen. Er ist ein Gefühl und keine Emotion, da er sich körperlich äußert.

Physischen Schmerz kennen wir unter Trauer, Sehnsucht und auch Liebeskummer. Da sind wir jedoch schon auf dem Weg, die körperliche Ebene zu verlassen.

Gefühle wie wertlos, hilflos, einsam hat schon die Energie in Bewegung erreicht, die wir mit Emotion beschreiben.

Wie sich diese Differenzierung für jeden Menschen erschließen kann, ist Inhalt im Achtsamkeitstraining.

Momentane Achtsamkeit zu stärken bedeutet die eigene Programmierung zu durchforsten und durch Erkenntnisse zum natürlichen Zustand zu gelangen. Achtsamkeitsübungen sind das einfachste Hilfsmittel, den Prozess der Dekonditionierung zu begleiten.

Programmierung oder Konditionierung

Es wird zwischen zwei Arten von Konditionierung unterschieden. Die klassische Konditionierung, die sich mit dem Reiz-Reaktion-Verhalten und der operanten Konditionierung, die sich mit dem Verhalten-Belohnung-Verhaltens auseinander setzt. In der klassischen Konditionierung wird eine Reaktion angelernt, in dem sie durch eine ihr auslösendem Reiz mit einem irrationalen Reiz gekoppelt wird. In der operanten Konditionierung wird ein Verhalten durch das herbeiführen einer Belohnung angelernt. Das Individuum kann selber entscheiden, wie oft sie durch ein bestimmtes Verhalten belohnt oder bestraft wird. Die meisten Situationen, in denen etwas gelernt wird (und das bedeutet nicht ‚Einsicht‘ sondern allein die Erhöhung der Auftretenswahrscheinlichkeit eines bestimmten Verhaltens), lassen sich auf diese beiden Grundparadigmen des Lernens zurückführen. Meist sind die Verhältnisse aber komplexer und im Alltag treten vorwiegend Kombinationen dieser beiden Konditionierungformen auf. Ein ursprünglich neutraler Reiz, der durch klassische Konditionierung zu einem bedingten Reiz geworden ist, kann häufig die Rolle eines unbedingten Reizes übernehmen. Beispiel: Geld, ein für ein Kind bedeutungsloser neutraler Reiz, kann, wenn es immer zeitgleich mit annehmen Dingen präsentiert wird, zu einem konditionierten Reiz werden, der Wohlgefühl auslöst, das mit einer realen Bedürfnisbefriedigung assoziiert ist. (Stangel-Lexikon)
Veränderungen die je nach Einstellung sehr schnell eintreten können, sind

zum einen die Selbsttäuschung. Eine Selbsttäuschung (aus dem Wunsch, dass etwas besser sein möge, als es wirklich ist) und/oder die falsche Deutung von sinnlichen Wahrnehmungen.

Im engeren Wortsinn ist eine Illusion eine Selbsttäuschung, eine falsche Wahrnehmung der Wirklichkeit. In einem weiteren Wortsinn werden auch falsche Interpretationen und Urteile als Illusion bezeichnet.

Zum anderen ist es das Gleichsetzen. In unserem Wortschatz als Identifikation bezeichnet.

Identifikation
der Vorgang, dass jmd. mit einer anderen Person oder einer Gruppe in Meinungen und Lebensgefühl übereinstimmt und sich deshalb den anderen gleich setzt.
„die Identifikation der Fans mit ihrem Star“. Identifikation (von lat. idem: „derselbe“, facere: „machen“) bedeutet wörtlich übersetzt „gleichsetzen“. Gemeint ist damit in der Psychologie der Vorgang, sich in einen anderen Menschen einzufühlen. Dabei werden – bewusst oder unbewusst – Teile (z. B.) des Gefühlslebens des Anderen als eigene erkannt, und man empfindet mit dem Anderen mit. Dieser Prozess spielt auch im Theater und im Film eine große Rolle.(Wikipedia).
‚Identifikation‘ kann sich auch auf andere Objekte beziehen, zum Beispiel: Sich mit einer Gruppe von Personen (Verein …), mit einer Organisation (Firma, Feuerwehr …), mit einer Idee, einer Religion oder einer Weltanschauung identifizieren. Zu identisch und lateinisch -ficare (in Zusammensetzungen)?= machen.

Des-illusionieren und des-identifizieren lassen sich sehr schnell im Coaching erkennen und dadurch auch umkehren oder updaten. Ein etwas längerer Prozess ist es, die jahrelange Konditionierung, unumkehrbar zu verändern. Was die Zellen gespeichert haben, braucht Achtsamkeit, damit sich etablieren kann, was durch die Desillusionierung und Desidentifikation angesammelt hat.

Energie in Bewegung, also Emotionen sind ungemein starke, aber auch subtile Energien. Der Grund, warum durch Stärkung der Achtsamkeit ein Erkennen der Wirklichkeit machbar ist.

Der Begriff Apokalypse, was aus dem griechisch: übersetzt Enthüllung, wörtlich Entschleierung bedeutet, findet hier seine wahre Bedeutung.

Es wirkt wie aus dem Ei gepellt.

Wenn der Schleier der Illusion und der Identifikation fällt.

Wenn der Schleier der Illusion und der Identifikation fällt.

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