„III – Remember Who You Are“ von Korn

Es ist ein bisschen ein Trauerspiel. Einerseits gelingt es dieser von mir einst vergötterten Band tatsächlich, an alte Stärken anzuknüpfen; zugleich gibt es auf Remember Who You Are aber so wenig Neues zu hören, dass man wohl auch künftig lieber die 90er-Jahre-Scheiben auflegen wird.

Natürlich: Die musikalischen Tiefen, in die Jonathan Davis & Co. ab Untouchables (2002) vorgedrungen sind – wobei immer wieder einzelne tolle Tracks auf den Platten waren – scheinen weit entfernt. Aber Songs wie Oildale, Pop A Pill (trotz dem tollen Bassriff!) und Let The Guilt Go fehlt schlicht der letzte Funke Wahnsinn, der große Korn-Hymnen wie Ball Tongue, Shoots & Ladders, No Place To Hide oder A.D.I.D.A.S. geprägt hat. Ganz zu schweigen von dem dreckigen Dutzend an Ohrwürmern auf Follow The Leader, ihrem Über-Album.

Und somit liegt die größte Überraschung dieser Platte wohl darin, den (eigentlich immer etwas überschätzten) Klassiker Issues aus 1999 auf Platz 5 meiner Korn-Charts verdrängen zu können.

(5 Punkte)


wallpaper-1019588
Energie sparen – 10 Fehler, die den Energieverbrauch erhöhen
wallpaper-1019588
[Manga] Bis deine Knochen verrotten [4]
wallpaper-1019588
Dürfen Hunde Aubergine essen?
wallpaper-1019588
Alocasia zebrina: Pflege & Tipps für die Kultivierung