Hurra, Terminambulanz! Ein Geschenk vom frisch gebackenen KAV Chef

Hurra, Terminambulanz! Ein Geschenk vom frisch gebackenen KAV Chef

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GTL | 3.11.2014 | Kommentare (0)

 

Hurra, Terminambulanz! Ein Geschenk vom frisch gebackenen KAV Chef

Seit drei Tagen (1.11.2014) ist der ehemalige Generaldirektor-Stellvertreter zum Generaldirektor aufgerückt, schon spendiert ihm die Jubelmaschine Rathaus eine ganzseitige Einschaltung in der Gratiszeitung HEUTE, um das Krankenhaus NORD zu bejubeln.

Udo Janßen (Mann, ist der Mann gut, der nun im KAV aufräumt .... http://wp.me/p1kfuX-Kd) gibt da nicht viel Neues von sich, mit anderen Worten, man hat ihmim Wesentlichen die Aussagen früherer Aussendungen (http://www.wien.gv.at/rk/msg/2014/06/12009.html) in den Mund gelegt, wo man - allen negativen Medienmeldungen zum Trotz - erklärt, dass der Rohbau fertig ist und eh alles rechtzeitig und günstig fertig werden wird.

Wie auch schon in früheren Meldungen wird als eines der hervorstechendsten Merkmale des "Spital für das 21. Jahrhundert" angepriesen, dass es dort Terminambulanzen geben wird:

Jetzt mag das beim Leser und Wähler die Assoziation nach Privatterminen beim Friseur oder sogar in der Privatordination des Spezialisten hervorrufen, im konkreten Fall handelt es sich jedoch um ein restriktives Steuerungsinstrument, das zum Kernstück der aktuell von Ebner-Hohenauer Consult entwickelten Master-BO zählt (Reich wird, wer das Seine jedem verkauft: Die Gesundheitsberater http://wp.me/p1kfuX-P7).
Die Schreibtischtäter, keiner der Beteiligten hat je einen relevanten Teil seines Berufslebens am Krankenbett oder in der Routineambulanz verbracht, träumen davon, dass die Spitalsambulanzen nur mehr gegen Voranmeldung aufgesucht werden können und der überbordenden Patientenfluss einfach durch längere Wartezeiten auf einen Untersuchungstermin gesteuert werden kann.
Einwände, dass jetzt schon in Terminambulanzen die Selbstzuweiser einen großen Teil der Patientenschar ausmachen, weil die Versorgung in nIedergelassenen Bereich durch die Kassenvertragsärzte ungenügend ist werden einfach weggewischt und die zukünftige Barriere den Patienten in einer "entgeltlichen Einschaltung" als Innovation verkauft.
Verstehen Sie mich richtig, es würde schon Sinn machen, wenn diejenigen Fälle, die mit den Mitteln der Praxis eben auch in der Praxis des niedergelassenen Arztes versorgt würden, jedoch gibt es eine Reihe von Gründen (Ordinationsöffnungszeiten, Wartezeiten, Ringelspiel zwischen Ordination - Labor - Röntgen, ...) weshalb die Patienten in Wien mit ihren Füssen für die Spitalsambulanz votieren.

Diese nicht offen anzusprechen und die offene Diskussion zwischen dem "roten KAV" und der "roten Wiener Gebietrkrankenkasse" und Beschränkungen als Innovation zu verkaufen könnte zum politischen Bumerang werden ...

... aber vermutlich nimmt man dann noch mehr Steuergeld zur Hand und schaltet weitere Jubelinserate in der Gratiszeitung.



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