Hühnerbrühe

Alles dreht sich gerade um Gesundheit, ein starkes Immunsystem und die Stärkung der Abwehrkräfte. Vorzugsweise mit jeder Menge frischem Obst und Gemüse natürlich. Doch neben Saaten, Fermenten und knackfrischen Lebensmitteln gibt es noch ein weiteres echtes Superfood aus Großmutters Rezeptsammlung. Die gute alte Brühe – egal ob die veggie Variante aus Gemüseschalen, die gute alte Knochenbrühe oder die alt bewährte Hühnerbrühe. Doch wann habt Ihr das letzte Mal eine frische Brühe selbst gekocht?

Hühnerbrühe

Lasst Euch von dem vermeintlichen Aufwand nicht gleich abschrecken – die Zutaten sind überschaubar und die Brühe kocht sich wirklich fast schon von allein. Die größte Mühe besteht darin, einen guten Metzger zu finden und bei ihm ein Suppenhuhn von guter Qualität zu bestellen. Denn auch wenn es nur eine schlichte Brühe liefern soll, spielt die Aufzucht und Schlachtung trotzdem eine enorme Rolle. Außerdem ist es eine Investition in viele weitere Gerichte, die Ihr aus der gewonnen Hühnerbrühe zubereiten könnt. Und selbst das Fleisch könnt Ihr nach dem No Waste Prinzip noch in einer Mahlzeit weiterverarbeiten.

Hühnerbrühe

Rezept für 2 Liter

1 Suppenhuhn 1 Möhre 1 Zwiebel 1 Hand voll Zwiebelschalen 2 EL getrocknetes Selleriegrün  4 Lorbeerblätter 1 EL Pfefferkörner 2 EL Meersalz 1 TL Zucker 2 l Wasser
Hühnerbrühe
1)Macht nicht den Fehler und verpasst Eurem Suppenhuhn ein kaltes Bad in der Küchenspüle, damit würdet Ihr nur jede Menge Bakterien in Eurer Küche verteilen – bestellt das Huhn einfach küchenfertig und ausgenommen beim Metzger. 2) Setzt das kalte Wasser zusammen mit dem Huhn in einem großen Suppentopf auf und gebt Zwiebelschalen, Möhre, Zwiebel, Salz, Zucker, Pfefferkörner, sowie die Kräuter dazu.  3) Den Deckel schließen und alles einmal für 5-10 Minuten aufkochen – anschließend die Brühe abgedeckt für 3 Stunden bei geringer Hitze köcheln lassen.  4) Danach sollte sich das Fleisch schon einfach von der Karkasse lösen lassen – jetzt müsst Ihr nur noch die festen Bestandteile aus der Brühe nehmen und den Rest durch ein feines Sieb gießen.  5) Ihr könnt die Brühe entweder direkt für Suppen, Eintöpfen, Soßen oder einfach zum pur schlürfen verwenden oder sie in sterile Einmachgläser füllen. 6) Gut verschlossen und abgekühlt, könnt Ihr sie jetzt bis zu 4 Wochen im Kühlschrank aufbewahren oder sie für mindestens eine Stunde bei 100°C in einem großen Topf mit Wasser einkochen und anschließend abkühlen lassen.  7) So konserviert könnt Ihr sie lichtgeschützt und kühl im Vorratsschrank ein viertel Jahr lagern. 
Hühnerbrühe

Eine hausgemachte Brühe gehört zu den einfachsten Küchenbasics und Bedarf nur ein paar guten Zutaten. Ihr müsst kein Profi am Herd sein und auch keine Hightechausstattung besitzen. Wenn Ihr aber noch Inspiration für die Weiterverarbeitung Eurer selbstgemachten Hühnerbrühe braucht, schaut doch einfach mal hier vorbei. Und wenn Ihr Lust habt, teil mir uns in den Kommentaren auch Eure liebsten Rezepte auf Hühnerbrühenbasis.