Hoffnung für die inhaftierten Journalisten

Die beiden deutschen Journalisten Marcus Hellwig (Redakteur) und Jens Koch (Fotograf) können hoffen, in Iran nicht wegen Spionage vor Gericht gezerrt zu werden. Ganz offensichtlich wurden nun doch diplomatische Wege gefunden, um den beiden zu helfen. Ich möchte zwar nicht wissen, welche Zusagen die deutsche Regierung dem iranischen Regime dafür machte… erst einmal ist diese Meldung positiv zu werten, da diese Anklage auf ein Todesurteil hinauslaufen hätte können.

Die BILD schreibt: “Die zwei im Iran verhafteten Reporter von BILD am SONNTAG sollen nicht wegen Spionage angeklagt werden. In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ stellte der Stabschef des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, Esfandiar Rahim-Mashai, zudem eine gemeinsame Weihnachtsfeier der Inhaftierten mit ihren Angehörigen in der deutschen Botschaft in Teheran in Aussicht.” [...] Nach Angaben Rahim-Mashais hatte die deutsche Botschaft am vergangenen Donnerstag zum dritten Mal konsularischen Zugang zu den beiden Reportern seit ihrer Verhaftung am 10. Oktober. Dabei hätten sie Geschenke ihrer Familien erhalten und einer habe mit Angehörigen telefonieren können.

Immerhin – so scheint es – kommt da was ins Rollen.

Nic


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