Hitman: Absolution - Perfektes Comeback für Agent 47

hitman_absolution_introWer, was, wie, wo und wann? Die Wahl hat man, aber nicht die Qual. IO Interactive ist ein Action-Spiel gelungen, das einzigartig und eigenwillig ist. Coole Spielelemente und grandiose Technik bringen dazu, das Spiel direkt mehrmals zu spielen.

Das hat uns gefallen:

Abwechslungsreiches und motivierendes Spielprinzip

Agent 47 ist ein schweigsames Lamm, trägt gerne Designeranzüge und geht seinem „Handwerk“ nach. Wie ihr die jeweiligen Missionen erfüllt, bleibt euch überlassen – ein detailreiches Briefing mit Tipps gibt es vorher nicht. Absolution ist für findige Füchse und Entdecker – und zu entdecken gibt es eine Menge cooler Sachen. Ihr müsst euch aber auf das Tempo von Hitman einlassen: Beobachten, cool bleiben, tricksen – das macht den perfekten Hitman aus.

Neben euren zwei schallgedämpften Pistolen habt ihr auch immer eine Klavierseite dabei, allerdings wird jeder Alltagstaugliche Gegenstand in den Händen des Hitman zu einer tödlichen Waffe. Das Experimentieren mit Gegenständen macht den Großteil der Faszination bei Hitman aus.

Technisch begeisternd

Der neue Grafikmotor, die Glacier Engine 2, die zum ersten Mal überhaupt eingesetzt wurde, zaubert wundervoll designte Level auf den Spielebildschirm – Max Payne 3 bekommt Konkurrenz. Was die Engine wirklich auf dem Kasten hat zeigt IO Interactive an einigen Stellen, bei der die Engine Hunderte KI-Figuren gleichzeitig darstellen kann – ruckelfrei! Insgesamt gehört Absolution zu den optisch imposantesten Spielen der letzten Monate. Schicke Farbfilter und stimmungsvolle Lichteffekte tragen hierzu bei. Während bereits die Konsolenversion überzeugt, setzt die PC-Variante noch einen Brocken drauf: Die Texturen sind feiner aufgelöst, die Effekte noch imposanter.

Ihr könnt Hitman: Absolution auf drei nebeneinander angeordneten Monitoren spielen. Das verschafft euch einen gigantischen Rundumblick auf die Spielwelt. Um den Genuss von drei Monitoren und maximalen Grafikeinstellungen genießen zu können, braucht ihr natürlich eine dicke Grafikkarte.

Steuert sich wie ein Formel1-Bolide

Finger verknoten – früher in Hitman Alltag. IO Interactive hat massiv an der Spielmechanik gedreht. Im neusten Hitman-Teil flutscht die Steuerung wunderbar. Egal welche Aufgaben ihr meistern müsst – ihr habt stets die Kontrolle. Die Karte, die euch in Blood Money den kompletten Level samt Gegner zeigte, gibt es nicht mehr – braucht ihr auch nicht. Der Hitman nutzt einfach seinen Instinkt, eine Art implementiertes Nachtsichtsystem, und die Gegner leuchten knallgelb.

Laufwege und Level-Tipps werden euch je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad angezeigt. Unbegrenzt ist euer Instinkt aber nicht verfügbar. Selbst bei einem Klamottenwechsel müsst ihr euren Instinkt benutzen.

Starker Ton mit schwächelnder Syncro

Bei der Geräuschkulisse von Hitman: Absolution solltet ihr am besten zwei Mal hinhören. Wenn ihr so der KI zuhört, dann hört ihr den ein oder anderen versteckten Gag. Die deutsche Synchronisation ist zwar ordentlich, aber nicht ideal. Die Sprecher geben sich Mühe, klingen aber im Vergleich zu den wirklich brillanten englischen Kollegen amateurhaft. Lob aber an Square Enix hier: Ton- und Text-Sprache lassen sich gesondert umstellen. Die Story ist zwar mau, aber der Humor dafür herrlich absurd. Das Absolution Personal könnte Problemlos die nächste Anstalt füllen – ein lüsterner und lispelnder Sheriff, Nonnen mit Maschinengewehren, mexikanische Wrestler. Manchmal übertreibt IO Interactive zwar in Sachen trashigem Humor, aber der sarkastische Grundton gibt dem kompletten Spiel einen eigenen, erwachsenen Stil.

 

Das hat uns nicht gefallen:

Story? Pfui!

So schön Hitman aussieht und sich anhört – Story-technisch ist es eher ein Reinfall. Zwar beginnt die Story mit Paukenschlag und Trompeten, weil ihr eure ehemalige Vertraute Diana Burnwood ermordet, doch hat sie euch wirklich verraten oder wurdet ihr gelinkt? Dieser Frage geht ihr in den 20 Levels nach und endet in einem sehr vorhersehbaren und wenig elegantem Schluss.

Nerviges Checkpoint-System

Vor allem nervig werden PC-Spieler das Checkpoint-System finden. Freies Speichern gibt es in Hitman nicht – ihr müsst leuchtende Checkpoint-Säulen in den Levels suchen, um euren Fortschritt manuell zu sichern. Diese sind aber so wahllos verteilt, dass ihr sie teilweise nicht finden werdet. Ein Glück speichert das Spiel automatisch an wichtigen Stellen.

Bewertung

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