Herr Gisler und der Plan B

Herr Gisler und der Plan B

Da will ich hin! Heute! Das Rophaien-Gipfelkreuz, unten ein
kleines Stück vom Urnersee. (Foto: Uwelino/ Wikicommons)

Unsereins will heute auf den Rophaien. Seit Jahren sehe ich das weisse Kreuz auf dem Berg, wenn ich in Flüelen durchreise; jedesmal ist es mir unerträglich, noch nie oben gewesen zu sein. Nun, das wird jetzt geändert. Falls es mit dem frühmorgendlichen Anschluss in Rotkreuz klappt. Wir fahren die Strecke Zürich - Rotkreuz - Sisikon und wechseln dort auf den Bus hinauf ins Riemenstaldertäli; bei der Haltestelle Käppeliberg wollen wir starten. Besagter Bus fährt allerdings genau einmal am Morgen und einmal am Nachmittag, abgesehen von Sonderfahrten. Und man muss reservieren. Als ich gestern anrief, riet der Herr Gisler, dass wir in Rotkreuz schnell umsteigen sollten, es hapere bei dieser Verbindung bisweilen, die vier Minuten in Rotkreuz reichten manchmal nicht. Und  dann sei er in Sisikon halt weg. Was tun? Nicht aufregen und einen Plan B formulieren! Wenn wir in Rotkreuz scheitern, warten wir den nächsten Zug ab. Steigen in Sisikon aber nicht aus, sondern fahren weiter nach Flüelen. Nehmen dort die Eggberge-Seilbahn und wandern über Schön Chulm und den Spilauer See zur Lidernenhütte und hinab nach Riemenstalden. Dort nehmen wir den Bus hinab nach Sisikon. Ob wir den Rophaien heute erreichen, ist also nicht ganz sicher. Hingegen scheint gewiss, dass wir Herrn Gisler treffen.

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