Heiss?

Heiss?

Auf dem Rophaien, 2077 Meter. Das 10 Meter hohe Gipfelkreuz kennt jeder,
der in Flüelen schon mal den Kopf in den Nacken gelegt hat. Vorne an
die Kante treten erfordert kaltes Blut, es geht bolzengrad hinab.

Was für ein Glück! Gestern schaffte ich es auf den Rophaien, mein Wunschziel seit Jahren (ja, es klappte knapp mit dem Anschluss in Rotkreuz, so dass wir in Sisikon den von Herrn Gisler chauffierten Bus hinauf zu unserem Startpunkt Käppeliberg im Riemenstaldertäli erwischten). Oben verspürte ich eine grenzenlose Freude. Die Hitze war übrigens kein Problem gewesen. Praktisch den ganzen Aufstieg blies ein Lüftchen, bloss zwei Passagen brachten uns kurz ins Schwitzen. Auf der Stockalp, dem letzten Stopp 350 Höhenmeter unter dem Gipfel, tranken wir im Schatten in der Alpwirtschaft etwas, mir war fröstelig. So richtig heiss wurde es erst später, im letzten Drittel des Abstiegs. Und dann waren wir schon in Riemenstalden und assen im Restaurant Kaiserstock kurz nach 14 Uhr richtig gut. Bis Herr Gisler kam und uns wieder hinab nach Sisikon fuhr. Dort freilich - puah! Doch weil ich so glücklich war, endlich den Rophaien bestiegen zu haben, waren mir die Temperaturen egal.

Heiss?

Ich ganz oben.


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