Heizölkauf: Warten trumpft

Die Ölpreise konnten sich an den Börsen stabilisieren und zeigen sich am Morgen recht unbewegt. Richtungsweisende Impulse fehlen, weshalb sich die Rohöl-Notierungen in Lauerstellung begeben. Im Inland konnte der festere Euro/US-Dollar-Kurs gut entgegenwirken, sodass sich erst zum Mittag hin leichte Aufschläge andeuten.

Die Ölpreise bewegen sich am Freitag kaum von der Stelle. Der preisdrückende US-Bestandsbericht des Department of Energy vom Mittwoch holte die Rohöl-Futures von ihren Mehrjahreshochs herunter. Auch positive Signale der iranischen Regierung, die Gespräche im Atomabkommen weiterführen zu wollen, belasteten. Doch die Bullen ließen nicht lange auf sich warten und bremsten die Abwärtsbewegung im gestrigen Handel aus. Enttäuschende US-Konjunkturdaten brachten den US-Dollar ins Straucheln, was Rohöl außerhalb des Dollar-Raumes günstiger macht und die Nachfrage stützt. Am Abend konnten die Rohöl-Futures wieder an Boden gewinnen und machten ihre Verluste vom Vortag wieder wett. Der Fokus der Anleger liegt nun auf dem nächsten Treffen der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) und ihren Verbündeten, das am 4. November stattfinden soll. Bereits gestern tagte das Technische Komitee (JTC), um die aktuelle Lage auf dem Weltölmarkt zu analysieren und Prognosen für das kommende Jahr abzugeben. Dabei kam das JTC zu dem Entschluss, dass das Defizit der globalen Ölbestände im vierten Quartal größer ausfalle als angenommen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die OPEC+ vorerst an ihrem bisherigen Plan festhalten wird. Dieser sieht eine Steigerung der Produktionsmengen um 400.000 Barrel pro Liefertag bis April 2022 vor. Eine Anpassung der Mengen würde spruchreif, wenn ein klares Nachfragbild für 2022 entsteht.

Die Aufwärtsbewegung an den Börsen konnte gestern durch den festeren Euro/US-Dollar-Kurs kompensiert werden, weshalb sich auch die Heizölpreise am Vormittag recht träge verhielten. Zum Mittag deuten sich jedoch moderate Aufschläge an, die sich auch im weiteren Tagesverlauf durchsetzen. Damit bleiben die Heizölpreise in ihrem Seitwärtskanal und gehen ohne richtungsweisende Impulse in das Wochenende. Nach dem gestrigen Preisfall ist die Nachfrage heute entsprechend ruhiger. Die Beobachtungsaktivitäten bleiben dennoch hoch. Bei einem deutschen und österreichischen Durchschnittpreis von gut 89 Cent pro Liter für eine 3.000 Liter Order braucht es mehr, um den einen oder anderen aus der Reserve zu locken. Wer die Kapazitäten im Öltank hat, hat den Vorteil, noch spekulieren zu können. Daher sollten Verbraucher das Wochenende nutzen, um ihren Tank zu checken.

HeizOel24-Tipp: Der Tankcheck geht mit einem digitalen Füllstandsmesser viel einfacher. Anstatt in den Keller zu gehen, reicht der Blick aufs Handy. HeizOel24. 29.10.2021

Börsendaten:
 

Freitag
29.10.2021 – 12:16 Uhr

Schluss Vortag
28.10.2021

Veränderung
zum Vortag

Rohöl

Brent Crude

84,43 $

pro Barrel

84,52 $

pro Barrel

-0,11%

Gasöl

719,25 $

pro Tonne

723,00 $

pro Tonne

-0,52%

Euro/Dollar

1,1653 $

1,1681 $

-0,24%

(etwas schwächer)

USD/CHF

0,9110 CHF

0,9116 CHF

-0,07%

(konstant)

Deutschland

88,74 €

88,46 €

+0,32%

Österreich

88,90 €

88,91 €

-0,01%

Schweiz

101,10 CHF

101,01 CHF

+0,09%

4-Wochen-Prognose
Rohöl


leicht steigend

Heizöl


konstant

alle Angaben ohne Gewähr

wallpaper-1019588
[Comic] Trauma Tales Sammelband [1]
wallpaper-1019588
[Senf] MacBook Pro 14 (2021)
wallpaper-1019588
[Manga] Berserk [14]
wallpaper-1019588
Günstiges Kamera-Smartphone Poco M4 5G weltweit angekündigt