Heidi Rehn

Ich bin gerade völlig hin und weg! Ich habe einen kurzen Blick geworfen auf die Homepage von Heidi Rehn– zu schade, das ich nicht in München wohne, denn sonst würdet ihr mich demnächst am Stachus treffen…ja, ich weiß wo er ist…und ich bin mir sicher, ich würde auch Hugendubel da finden…aber nein, ich wohne zu weit weg.
Also, wer von Euch in München wohnt: guckt Euch ihre HP an!!!
Hier meine Rezension. „Gold und Stein“ ist das erste Buch, was ich von ihr gelesen habe.

„Gold und Stein“ von Heidi Rehn erschien 2012 im Knaur Verlag.

Inhalt
Das Buch spielt 1438 bis 1466 in Königsberg, Wehlau, Labiau und auf der Marienburg. Agnes, eine 17 jährige Frau, lernt Laurenz kennen, einen Mann, der als Junge bei ihrer Geburt dabei war. Laurenz lüftet lange behütetes Familiengeheimnis.

Themen
historischer Hintergrund der damaligen Zeit, Aberglaube: Zwillingsgeburt etc.

Meinung
Cover
Das Cover gefällt mir, es passt meines Erachtens zu der damaligen Zeit.

Eine Karte über den Bereich Ordensland, Masuren, Pomerellen und Ermland macht es einfach, die Reisen von Agnes zu verfolgen. Außerdem gibt es eine kleinere zweite Karte, die den Aufbau von Königsberg zeigt. Was dem Leser zeigt, dass die Autorin sich intensiver mit der Stadt auseinandergesetzt hat.

Aufbau
Das Buch besteht aus drei Teilen, sowie Prolog und Epilog und einer Nachbemerkung. Jeder der drei Teile ist einer bestimmten Thematik gewidmet, die Einteilung macht Sinn.

Charaktere
* Laurenz: durch ihn wird es spannend. Auf der einen Seite ist er der Gute, der ein Familiengeheimnis offenlegt. Doch er verführt Agnes, und das in der damaligen Zeit…hat er nicht eine andere, der er versprochen ist??? Mehr verrat ich nicht…
* Gunda: ich verstehe sie nicht ganz. Verstehe nicht, warum sie nicht wenigstens ihrer Tochter gegenüber offen ist. Spätestens als Laurenz auftaucht, hätte sie doch mit der Wahrheit rausrücken können. Dass sie so extrem verhärtet ist, macht sie etwas unsympatisch. Auf der anderen Seite hat sie, wie der Leser im Verlauf des Buches merkt, echt viel mitgemacht. Und das zu erfahren im Verlauf, sorgt wiederum für Spannung.
* Agnes: ich finde es toll, dass sie nicht „brav“ ist, sich nicht ihrer Mutter unterwirft, sondern für ihre Überzeugung steht.

Erschreckend
…wie abergläubisch die Menschen der damaligen Zeit waren.
…Ganz besonders erschreckend finde ich eine von den beiden Hebammen. Doch auch wenn heute die Zeiten anders sind, gibt es solche „schwarzen Schafe“ auch heutzutage- nicht nur bei Hebammen.

Positiv aufgefallen…
…ist für mich die Nachbemerkung. Hier findet der Leser viel Wissen über einige Ereignisse der Zeit. Dinge, die ich über diese Zeit nicht wusste.
…im Anhang findet der Leser eine Übersicht über fremde Wörter wie Gugel, Stellmacher, etc. Die Autorin verwendet diese Wörter häufig, so dass man total in diese alte Zeit hineinkommt gefühlsmäßig. Sie schreibt so viel über die ganzen handwerklichen Berufe…wie Gunda Frauen sieht, die Wäsche waschen im Fluss…wie Agnes den Mägden bei ihrer Arbeit mit den Borten helfen soll und später den Hof fegen soll…man hat alles vor Augen. Die Begriffe und Beschreibungen helfen. Toll gemacht!

Fazit
Hat meine Kenntnisse über den Bereich „Ostpreußen“ erweitert (ich weiß, es hieß zu dem Zeitpunkt anders…). Ein wie ich finde, informatives Buch.


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