*Glück im Unglück* eine Bad-Boy- Kurzgeschichte von Mir :)

Hallo ihr Lieben

Ich möchte euch gerne eine meiner Kurzgeschichten zeigen und würde mich wahnsinnig über ein Feedback freuen. Entweder als Kommentar oder über das Kontaktformular oder aber auch gerne per Mail - [email protected]

Diese Geschichte habe ich bei einem Schreibwettbewerb eingereicht und das Thema war vorgegeben.

Hier einmal der Klappentext :

Als sie ihren Freund mit einer anderen erwischt, will Madison nur noch weg .... und wird bei ihrer Flucht von einem Wagen angefahren! Dean ist zufällig in der Nähe und kümmert sich sofort um sie. Auch nachdem sie aus dem Krankenhaus weicht er nicht von ihrer Seite. Aber Dean ist nicht so lieb und brav, wie man glauben mag ...

Liebe Grüße

Jacky

von

Jacky Becker

Ich laufe einfach nur. Ich weiß nicht wohin, aber ich weiß dass ich hier weg muss. Diesen Anblick werde ich niemals wieder vergessen. Mein Freund, jetzt Ex, wie er hinter Tascha steht und sie vögelt, in der Umkleide des Tanzstudios. Er wusste doch ganz genau, dass ich heute auch da sein würde. Und dann ausgerechnet Tascha dieses Miststück, ihr scheinheiliger Blick den sie mir noch über die Schulter zugeworfen hat sagte schon alles. Sie war schon eine ganze Weile hinter Will her, aber von ihm kam immer nur der Standart Spruch: das ich mir das nur einbilde, das da nichts ist, das sie keine Chance hat, blablabla. Aber klar, das habe ich ja gerade gesehen.
Ich bin stinksauer, enttäuscht und ich weiß gar nicht so genau was ich noch bin. Eigentlich müsste ich jetzt heulend in einer Ecke sitzen, aber ich bin nicht traurig sondern wütend über seine Dreistigkeit.
Spontan drehe ich auf der Straße um und gehe in die andere Richtung, weil ich jetzt einen Kaffee brauche. Ich höre wie jemand laut aufschreit, dann Bremsen quietschen, ich drehe mich zum Geräusch und sehe wie ein einzelner Scheinwerfer auf mich zukommt. Und dann wird es dunkel.

* Ich kann heute nicht. Hab was Wichtiges zu tun. Ich kann erst wieder in ein paar Tagen. Melde mich aber.*

An wen er wohl die Nachricht geschrieben hat? Oben steht nur „J."

Es dauert nicht lange und eine neue Nachricht trudelt ein.
*Alter, das kannst du nicht machen. Was soll ich Snake sagen? Der wartet jetzt schon 3 Monate auf den Fight? Und nicht nur er. Ich hab jetzt schon massig Zusagen. Und Candy will auch mit ihren Freundinnen kommen ;)*

Dean liegt jetzt schon seit drei Stunden da und schläft. Nachdem ich seine Wunden versorgt hatte und ihm ein Schmerzmittel gegeben hatte, ist er einfach eingeschlafen. Alle paar Minuten lege ich meine Hand auf seine Brust und bin erst beruhigt, wenn ich spüre dass er atmet und sein Herz kräftig schlägt. Ich mache mir wahnsinnige Sorgen das er vielleicht innere Verletzungen hat, aber seine Rippen und sein Bauch scheinen nichts abbekommen zu haben.
Ich bin hundemüde, traue mich aber nicht ins Bett. Was ist wenn etwas ist und ich kann ihm nicht helfen? Also schnappe ich mir meine Matratze und schleife sie ins Wohnzimmer und lege mich damit vor das Sofa. Shiva steht vor der Matratze und schaut mich traurig an.
„Was ist los Süße? Mach dir keine Sorgen er kommt bald wieder auf die Beine. Er ist doch ein starker Mann der sich nicht so schnell unterkriegen lässt." Wen versuche ich hier eigentlich gerade zu überzeugen, den Hund oder Mich selber?
„Komm her Süße." Ich klopfe einladend auf den Platz neben mich. Shiva lässt sich nicht zweimal bitten und legt sich zu mir. Ihre Anspannung lässt langsam nach und sie entspannt sich. Mit Shiva neben mir fällt es mir auch leichter mich zu entspannen. Langsam schlafe ich ein.

Nach meiner Dusche ging es mir besser. Mir ist klar geworden das ich immer mehr Gefühle für Dean entwickle. Ich war mir sogar sicher, dass ich mich bereits jetzt in ihn verliebt hatte, trotz der ganzen Umstände. Vielleicht liegt es aber auch genau daran, dass alles so anders ist. Ich hatte auf jeden Fall beschlossen einfach alles auf mich zu kommen zulassen.

Nachdem Deans Kollegin dann da war, ging alles ziemlich schnell. Ich wurde für einige Tage in einem Hotel untergebracht, wo es für mich sicher war. Das ganze gefiel mir zwar nicht besonders, aber so war ich aus der Schussbahn und Dean konnte sich auf seinen Job konzentrieren. Ich dachte die ganze Zeit an ihn und betete dass alles gut ging. Das er und auch J. heile da rauskommen. Dean hatte mir Shiva anvertraut und ich musste ihm hoch und heilig versprechen auf sie aufzupassen. Shiva und ich verstanden uns super. Sie schlief mit in meinem Bett, auch wenn sie verdammt viel Platz brauchte. Aber mit ihr neben mir ging es mir besser, ich war ruhiger und konnte besser schlafen.

Nach einer Woche im Hotel klopfe es an der Tür. Ich sah durch den Türspion und sah nur Rot. Ich zögerte mit dem öffnen der Tür. Wer konnte das sein? Es wusste doch niemand dass ich hier bin.
Shiva stellte sich neben mich und winselte, als ich darauf nicht reagierte fing sie an der Tür zu kratzen und daran hoch zu springen.
„Was ist Süße, soll ich auf machen?"
Sie bellte zwei Mal hinter einander. Also öffnete ich die Tür.
Vor mir stand Dean mit einem riesengroßem Strauß roter Tulpen. Er lächelte glücklich und kam auf mich zu. Ich ging einige Schritte zurück und er schmiss die Tür hinter sich zu. Die ganze Zeit über ließ er mich nicht aus den Augen. Den Strauß legte er neben der Tür auf das Tischchen und kam noch näher. Wenige Zentimeter vor mir blieb er stehen. Er sah noch ein wenig ramponiert aus, aber das störte mich nicht.
„Es ist vorbei. Letzte Nacht haben wir den ganzen Ring hochgenommen."
„Und dann kommst du erst jetzt hier her und sagst mir Bescheid? Weißt du eigentlich was ich mir die ganze Zeit für Sorgen gemacht habe?" Das wollte ich doch gar nicht sagen. Das sollte mein Geheimnis bleiben, zumindest vorerst.
„Ich musste noch meinem Captain Bericht erstatten. Einigen Papierkram erledigen usw, aber dafür habe ich jetzt Urlaub."
Er streicht mir eine Strähne hinters Ohr und lässt seine Hand in meinen Nacken wandern. Dieses mal hat diese Geste nichts mit Dominanz und Kraft zutun, sondern mit Zuneigung.
„Möchtest du mit mir essen gehen und noch mal von vorne anfangen?"
Möchte ich das? Ganz klar, JA.
„Ja."
Mehr brauchte er nicht. Und dann versanken wir in einem langen und leidenschaftlichen Kuss.

ENDE

Ich danke dir fürs lesen und hoffe, das es dir gefallen hat.

Bitte denkt daran, dass ich viel Arbeit und Zeit hier rein gesteckt habe und kopiert den Text nicht ohne Erlaubnis, auch nicht Auszugsweise.

Danke


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