Geistdehnung

Dein Geist dehnen könnte man auch Gehirnjogging nennen. Oder ganz profan einfach “Lernen”. In allen Fällen steckt aber dahinter, dass wir etwas begegnen, was uns derzeit unbekannt ist, was uns verstört, beunruhigt und manchmal auch ängstigt. Unser Nervensystem “anregt” – auf die eine oder andere mögliche Weise. Nur durch diese Verunsicherung werden wir aus unserem Automatikmodus herausgerissen, verstört, geängstigt und schaffen es dadurch, für neuen Input zugänglich zu sein.

Eine gewisse Portion Angst beflügelt Veränderung

Warum verändern sich viele Menschen nach einer Trennung, Jobverlust, Krankheit? Genau. Weil sie dann wieder offener sind für Veränderung. Und vielleicht lässt sich ja dieser Zustand auch “künstlich” herbeiführen, indem wir uns bewusst immer wieder in neue, unbekannte, unbequeme Situationen begegnen, mit denen wir mit unserer Automatikschaltung keine Chance mehr hätten. Um unseren Geist so nach und nach offener zu machen. Nebeneffekt: Je öfters wir von Automatik- auf Handbetrieb schalten, desto offener werden wir generell für uns und unsere Umwelt. Viel Spaß bei der Handschaltung.


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