Geburtstags-Brownies

Der dritte Geburtstag ist ein ganz besonderes Ereignis. Während in den ersten beiden Jahren der Tag vor allem für uns Eltern sehr emotional und aufregend war, so haben nicht nur wir, sondern auch unser Sohn in diesem Jahr seinen Geburtstag ganz bewusst wahrgenommen und zelebriert. Lange hat er auf seinen dritten Geburtstag hingefiebert. Denn mittlerweile hat er mitbekommen, dass Geburtstage etwas sehr Schönes sind. Da wird gefeiert, es gibt Geschenke und Kuchen. 

Den Kuchen wollte er selbst backen. Einen Schokoladenkuchen für alle. Am liebsten wollte er den Kuchen im Kindergarten selbst verteilen. Seine Wünsche waren eindeutig. Jetzt musste ich nur noch überlegen, wie ich einen zuckerfreien und handlichen schokoladigen Kuchen backen kann, den auch die Kinder mögen, die Zucker essen dürfen. Meine größte Sorge war, dass die Kinder den alternativen Kuchen nicht anrühren würden. Sind sie doch mit Schokoglasur und Smarties verzierte Küchlein gewohnt. Aber die Hauptsache war für mich, dass unser Sohn einen Geburtstagskuchen nach seinem Geschmack mitbringen und diesen zusammen mit den anderen Kindern essen kann. Inspiriert von Lea Green habe ich mich für Brownies entschieden. Meine Hoffnung, dass die anderen Kindern die Brownies auch essen, wurde erfüllt. Zum Glück. Als ich unseren Sohn abholte, war die Kuchen-Dose leer und die Erzieherin sagte mir, dass die Kinder sich sehr über das Mitbringsel gefreut haben. 

Rezept für 24 zuckerfreie und vegane Brownies

  • Drei Esslöffel Flohsamen
  • Etwa 150 Milliliter warmes Wasser
  • Etwa 700 Gramm Hokkaido-Kürbis
  • Zwei Esslöffel Sonnenblumenöl
  • Drei Teelöffel Zimt
  • 100 Gramm gemahlene Mandeln
  • 150 Gramm Dinkelmehl
  • Ein halbes Päckchen Backpulver
  • Vier Esslöffel Dattelsirup
  • Sechs Esslöffel Backkakao

Zunächst habe ich den Hokkaido-Kürbis mit einem Löffel entkernt und in kleine Stücke geschnitten. Die Stücke habe ich in einen Topf gegeben und mit Wasser bedeckt. Für rund zwanzig Minuten habe ich den Kürbis köcheln lassen bis die Stücke so weich waren, dass ich sie leicht mit einer Gabel zerdrücken konnte. Währenddessen habe ich drei Esslöffel Flohsamen mit etwa 150 Millilitern warmen Wasser für rund 15 Minuten quellen lassen. 

Die Kürbisstücke habe ich abgegossen und in eine Schüssel gegeben und abkühlen lassen. Anschließend habe ich die gequollenen Flohsamen, zwei Esslöffel Sonnenblumenöl und drei Teelöffel Zimt zu den Kürbisstücken gegeben und die Zutaten fein püriert. Unter das Pürree habe ich noch vier Esslöffel Dattelsirup gerührt bevor ich das Pürree mit 100 Gramm gemahlenen Mandeln, 150 Gramm Dinkelmehl, einem halben Päckchen Backpulver und sechs Esslöffeln Backkakao zu einem Teig verrührt habe. 

Die Teigmasse habe ich in eine mit Backpapier ausgelegte halbhohe Auflaufform gefüllt und bei 180 Grad Ober- und Unterhitze für etwa 35 Minuten gebacken. Nachdem der „große“ Brownie erkaltet war, habe ich ihn in 24 Stücke geschnitten. 

Die Brownies sind wirklich sehr saftig und super lecker. Im Gegensatz zu vielen anderen Varianten liegen sie auch nicht wie ein Schokoklotz im Magen. Ein super leckeres Rezept, das in der Kindergartengruppe unseres Sohnes super angekommen ist. Hätten wir verraten, dass Kürbis in den Brownies ist, hätten aber wahrscheinlich viele nicht zugegriffen. 


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