Fritz Schulz-Reichel – der “schräge Otto”

Der deutsche Pianist und Komponist Fritz Schulz-Reichel (später auch als “Der schräge Otto” bekannt) kam am 04. Juli 1912 in Meiningen zur Welt.

Er begann seine musikalische Karriere in den ersten deutschen und europäischen Swing-Orchestern, wie denen von Erhard Bauschke oder Kurt Hohenberger.

Nach dem Krieg wirkte er im legendären Radio Berlin Tanzorchester mit, in dem auch u.a. Helmut Zacharias spielte.

In dieser Zeit begann Schulz-Reichel auch Schlager zu komponieren. 1949 hatte er seinen ersten Erfolg mit “Im Café de la Paix”.

1952 übernahm er das Konzept der sehr populären Ragtime-Pianistin Winifred Atwell aus England – und nannte sich fortan “Schräger Otto”.

Ein leicht verstimmtes Honky-Tonk-Piano spielte im “schrägen Sound” Evergreens und konnte sich sogar mit seinem Interpreten Fritz Schulz-Reichel als “Crazy Otto” in den USA etablieren.

Eines seiner Medleys konnte sich über eine Million Mal in den Staaten verkaufen und ist somit die meistverkaufte Ragtime-Aufnahme überhaupt.

1965 moderierte der Künstler eine eigene Fernsehshow unter dem Motto “Man müsste Klavier spielen können” und war zudem gern gesehener Gast in den großen Abendsendungen von ARD und ZDF.

Schulz-Reichel gehört zu den relativ seltenen Künstlern, die von Anfang an einem Schallplattenlabel treu blieben. Schon seine Schellackplatten, wie auch später seine Vinyl-Veröffentlichungen erschienen allesamt bei “Polydor”.

Besonders seine “In der Bar….”-Reihe (ab 1962) brachte sehr gute Umsätze.

Schulz-Reichel starb am 04. Februar 1990 in Berlin.



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