Flüssiger Stickstoff lässt Krebszellen absterben

In den USA ist es gelungen, Tumorzellen in der weiblichen Brust per Kälteschock abzutöten. Diese Methode wurde bereits an Patienten mit Leber-und Prostatakarzinom erprobt.


Auch Schmerzbehandlungen wurden bereits mit dieser Methode in Deutschland durchgeführt.


 


Vielen Brustkrebspatientinnen gibt diese Therapie neue Hoffnung. Eine Sonde wird in den Krebsherd mit flüssigen Stickstoff geleitet. Die entarteten Zellen erfrieren. Der verbleibende Zellhaufen wird als Abfall vom Organismus erkannt und abtransportiert.


Die Kryotherapie bereitet keine starken Beschwerden und große Narben, denn die Kälte unterbricht den Blutfluss im Tumorbereich. Die kranken Zellen werden nicht zerissen und das reduziert das Risiko einer Streuung.


 


Die Studie belegt auch, dass bei all den getesteten Frauen, auch fünf Jahre nach der Behandlung kein Rückfall auftrat.


Diese schonende Behandlung mit einem geringen Aufwand, ist ein medizinischer Durchbruch. Die deutschen Onkologen hoffen eine effektive Methode auch bei anderen Krebsarten gefunden zu haben.


Auch inoperable Tumore (Gehirn, Bauchspeicheldrüse) mit Kälte zu beseitigen.


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