FIA WTCC: Vorschau Porto

Am kommenden Wochenende geht es zu den Läufen 14 und 15 nach Porto in Portugal.

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Die malerische Stadt von Porto erwartet die WTCC

Porto ist der zweite der drei Stadtkurse dieser Saison und der letzte europäische Event des Jahres 2013. Da bereits direkt nach dem zweiten Rennen das Equipment für die Überseerennen gepackt werden muss, gilt es für die Fahrer, möglichst wenig Schrott zu produzieren. Und das ist auf einem Stadtkurs mit teilweise gerade einmal 12 Metern Breite gar nicht so einfach. Eine weitere Besonderheit ist, dass der Kurs entgegen dem Uhrzeigersinn gefahren wird. Die Fahrer erwarten neben einigen engen Kurven auch ein schneller Teil auf der Gegengeraden, der zu Überholmanövern einlädt. Wie immer auf einem Stadtkurs ist das Überholen in Porto allerdings schwierig, vor allem ohne Lackaustausch.

Porto teilt sich die portugiesischen Rennen mit dem Kurs in Portimao: immer abwechselnd wird an der Algarve und in der Stadt gefahren. Seit 2007 ist Porto Teil des Rennkalenders, 2008 fand der Lauf in Estoril statt, 2009 und 2011 erneut in Porto, 2010 und 2012 in Portimao. Dass die Chevrolet tendenziell immer die Nase vorne hatten, sollte wenig überraschen. Überraschen konnte vor zwei Jahren allerdings Stefano D’Aste, der gerade zu Wiechers zurückgekehrt war und auf Anhieb eine sehenswerte Leistung bringen konnte. Unvergessen ist auch der damalige Schlagabtausch zwischen Yvan Muller und Rob Huff, der beinahe in Tränen geendet hätte. Porto war 2011 gleichzeitig auch der Wendepunkt der Saison. Während Rob Huff bis Porto die WM relativ komfortabel anführte, wollte ihm danach bis zum letzten Rennen in Macau kein Sieg mehr gelingen. Da war es allerdings dann auch schon zu spät: Yvan Muller wurde Weltmeister.

Monteiro Prt 10 300x199 FIA WTCC: Vorschau Porto

Tiago Monteiro bestreitet sein Heimrennen

Unter ganz besonderer Beobachtung steht dieses Jahr wieder einmal Lokalmatador Tiago Monteiro. Der Ex-Formel-1-Pilot möchte mit seinem Honda die Fans begeistern und endlich auf das Podium klettern. Bisher gelang ihm dies nur auf dem Slovakiaring, der Rest der Saison war eher eine Enttäuschung. Oft plagten ihn technische Defekte oder Fahrfehler, die seine Rennen vorzeitig beendeten. Dass der Honda durchaus zu Siegen fähig ist, zeigte Gabriele Tarquini bereits in der Saison. Ob es aber auch in Porto reichen wird, bleibt abzuwarten.

Zwischen Porto und dem letzten Event in Moskau gab es eine nicht unwichtige Änderung im Fahrerlager. Tuenti Racing wechselte mit dem Fahrer Pepe Oriola von SEAT auf Chevrolet. Dass der Chevrolet das schnellere Auto ist, ist unbestritten. Dass Pepe Oriola in der Lage ist, Rennen zu gewinnen, zeigte er dieses Jahr in Marrakesch. Die Kombination ist also definitiv nicht zu unterschätzen. Wie gut sie wirklich ist, ist aber nur schwer einschätzbar. Wird sie gut genug sein um Yvan Muller zu schlagen?

Da Porto ein Stadtkurs ist, sind die Qualifying-Sessions länger als gewöhnlich. Q1 dauert statt 20 Minuten eine halbe Stunde, Q2 wird um fünf Minuten auf 15 Minuten verlängert. Die Pause zwischen den beiden Rennen am Sonntag sind ebenfalls ungewohnt lang: etwa fünf Stunden liegen zwischen den beiden Läufen.

 

Der Zeitplan im Überblick:

Samstag:
10:15 Uhr: 1. Freies Training
12:30 Uhr: 2. Freies Training
16:00 Uhr: Qualifying (live auf Eurosport 2)

Sonntag:
10:00 Uhr: Warmup
12:15 Uhr: Rennen 1 (live auf Eurosport)
18:00 Uhr: Rennen 2 (live auf Eurosport)


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Sonntag, 20.10.2019 – ab 18:00 Uhr Warnstufe GELB