Erfreue Dich an jedem neuen Tag!


Erfreue Dich an jedem neuen Tag!

Quelle: Katarina Bergmann


Ihr Lieben,
ich möchte Euch heute eine kleine eigene Geschichte erzählen und meiner Geschichte möchte ich ein paar Zeilen von Peter Graf von Eysselsberg voranstellen:
„Erfreue Dich an jedem neuen Tag.

Fühle die kleinen Sonnenstrahlen,
die zart Deine Haut streicheln.
Genieße den Augenblick.
Denn er kommt nie wieder.

Die Zeit ist vergänglich.
Was bleibt ist die Erinnerung.
Die Spuren in Deinem Herzen.
Keiner kann sie Dir nehmen.

Hole an schlechten Tagen die schönen
Erinnerungen heraus und erfreue Dich an ihnen.
Sie geben Dir Kraft und Hoffnung auf Besseres.

Doch vergiss die schlechten Erinnerungen nicht.
Sie sind eine Warnung, eine Erfahrung.
Werde klug aus ihnen.
Doch lebe nicht in der Vergangenheit,

sondern im Hier und Jetzt.
Die Vergangenheit ist vorüber, unveränderlich.
Die Zukunft ungewiss.
Nur das Heute lässt sich lenken, verändern, beeinflussen.
Du hast die einmalige Chance,

diese Stunde zu verändern,
damit die zu Deiner wird:
Nutze sie!
Ihr Lieben,

in dieser Woche hatte ich ein ganz köstliches Erlebnis. Draußen schien die Sonne und ein kalter Wind blies kräftig. Plötzlich klingelte es an meiner Wohnungstür und ein kleiner fünfjähriger Dreikäsehoch stand vor meiner Tür, ausgerüstet mit einem Drachen und meinte zu mir: „Opa Forneberg, ich möchte gerne mit Dir zusammen meinen Drachen steigen lassen, mein Papa hat dazu leider keine Zeit!“
Erfreue Dich an jedem neuen Tag!Als ich ihn fragte, was denn sein Papa dazu meine, dass er mit mir seinen Drachen steigen lassen wolle, entgegnete er:
Mein Papa hat gesagt: „Der alte Herr Forneberg ist Rentner, der hat den ganzen Tag nichts zu tun, der freut sich, wenn er mal etwas um die Ohren hat.“

Ich musste schmunzeln, denn die meisten Leute in unserer Straße wissen, dass ich 63 Jahre alt bin, sie sehen mich ab und zu durch meinen Garten gehen, in die Stadt radeln und wissen, dass ich viel zuhause bin und glauben daher, dass ich sicher schon Rentner bin. Dass ich zuhause arbeite und den ganzen Tag am Computer wissenschaftliche Texte korrigiere, wissen nur ganz wenige.
Aber das dem kleinen Jungen zu erklären, wäre viel zu langwierig gewesen.

Also zog ich mir eine Windjacke an, vergewisserte mich bei den Eltern, dass alles seine Richtigkeit hatte, und folgte dem kleinen Jungen.
Wir sind dann mit den Fahrrädern zu dem in meiner Nähe liegenden Werdersee geradelt und haben dort beim Drachen-Steigen-Lassen gemeinsam einen herrlichen, lustigen, fröhlichen und unvergesslichen Nachmittag verlebt. Ich habe mich dabei zwar etwas erkältet, aber das war es wert.
Ihr Lieben,

Unser Tagesablauf ist häufig gestaltet und geprägt durch Pflichten und Termine.

Aber dazwischen gibt es immer wieder Augenblicke in unserem Leben, wo wir, wenn irgend möglich, inne halten sollten, in denen wir den „Augenblick ergreifen“ sollten, in denen wir das Leben genießen sollten, mit unserem ganzen Herzen, unserer ganzen Seele, mit allen Fasern unseres Körpers.
In solchen Augenblicken wie bei dem Drache-Steigen-Lassen mit dem Jungen werde ich selbst wieder zum Kind. Ich habe zwar dem Jungen einen Gefallen getan, aber ich habe selbst auch viel Freude dabei empfunden. Ich hole in solchen Augenblicken meine Kindheit nach, die ich nie hatte und bin einfach nur glücklich.

Ihr Lieben,

ich wünsche mir so sehr, dass es Euch gelingen möge, ab und zu aus dem Alltagstrott Eures Lebens auszubrechen und die Glückmomente, die sich und immer wieder bieten, zu genießen.


Es muss nicht immer das eigene Kind, das eigene Enkelkind sein, dem wir damit eine Freude bereiten, es warten so viele Menschen auf unsere Ermutigung, auf unseren Trost, auf unsere Hoffnung.

Manchmal reicht es aus, sich still neben jemand zu setzen und einfach mit ihm zu fühlen.

Manchmal reicht ein Telefongespräch aus, um einem Menschen neue Hoffnung zu geben.
Manchmal reicht eine aufmunternde E-Mail oder ein ermutigender Brief, um einem anderen Menschen neue Zuversicht zu schenken.
Das Geheimnis dabei ist, dass wir immer dann, wenn wir von uns selbst wegsehen und uns dem anderen Menschen zuwenden und ihm einen schönen Nachmittag bereiten, wie ich dem kleinen Jungen, oder einen Menschen ermutigen und ihm neue Hoffnung schenken, wir uns selbst beschenken und glücklich machen.

Ich wünsche Euch einen fröhlichen Nachmittag und grüße Euch herzlich aus Bremen

Euer fröhlicher Werner

Erfreue Dich an jedem neuen Tag!

Quelle: Karin Heringshausen




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