Erfolgsfaktor Arbeitsplatz – 5 Wohlfühltipps fürs Büro

8 Stunden pro Tag verbringt ein durchschnittlicher Büroarbeiter an seinem Arbeitsplatz. Mehr Zeit also, als viele Leute in ihrem Wohnzimmer verbringen. Während es aber üblich ist, selbiges so angenehm und gemütlich wie möglich einzurichten, um eine möglichst optimale Atmosphäre zu schaffen, wird dem Arbeitsplatz nur selten solch intensive Aufmerksamkeit zu Teil. Das ist vor diesem Hintergrund nicht nur widersprüchlich, es kann auch dazu führen, dass die Arbeitsleistung der Mitarbeiter auf Grund eines negativen Arbeitsklimas deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt.

Dies ist besonders ärgerlich, wenn man sich einmal vor Augen hält, welch einfache Tricks bereits dazu führen können, die Arbeitsatmosphäre um ein Wesentliches zu verbessern. Lassen Sie sich also von unseren einfach umzusetzenden Tipps inspirieren, und schaffen Sie es so im Nu, Ihren Arbeitsplatz in eine Erfolgsschmiede zu verwandeln.

 

1. Am Anfang war der Sauerstoff…

 Und obschon das so simpel klingt, wird es doch nur allzu gerne vergessen. Damit unser Gehirn denken kann, braucht es frische Luft – gerade dann, wenn wir uns die ganze Zeit drinnen aufhalten, und uns wenig bewegen. Trotzdem herrscht in vielen Büros, gerade im Winter, ein extrem stickiges Klima.

Geben Sie sich also einen Ruck, und sorgen Sie dennoch dafür, dass Ihrem Arbeitsplatz regelmässig Frischluft zugeführt wird. Ein paar Mal die Fenster weit aufzureissen und richtig durchzulüften ist dabei ohnehin besser, als ein ständig gekipptes Fenster, da letzteres dafür sorgt, dass die Heizung nicht richtig funktioniert und unnötig Staub aufgewirbelt wird. Und die paar Minuten Kälte sollten dann auch die grössten Frostbeulen aushalten können.

Auch Zimmerpflanzen sind gute Sauerstofflieferanten und sorgen nebenbei noch für einen schönen Anblick. Pflanzen wie Gummibäume oder Areca-Palmen schaffen es sogar, die Anzahl an Bakterien und Sporen in der Luft um bis zu 60% zu reduzieren, und tragen somit auch noch zur Gesundheitsprävention bei

2. Und es wurde Licht.

Im Durchschnitt nehmen wir rund 80 Prozent aller Informationen mit den Augen auf. Daher sollte es nur logisch sein, zu versuchen, ihnen diese Arbeit so angenehm zu machen, wie nur irgendwie möglich. Am besten ist natürlich zunächst einmal ein helles Büro mit vielen Fenstern, das es erlaubt, dass das Tageslicht den Raum ungehindert durchfluten kann. Daneben empfehlen Forscher der Universität Surrey blau angereichertes Licht von bis zu 17’000 Kelvin. Licht mit Blaustich kann ihnen zu Folge generell dabei helfen, typische „Büroleiden“ wie Kopfschmerzen und müde Augen zu vermeiden. Die Farbe Blau sollte übrigens auch bei der Wahl des Bildschirmhintergrunds Ihre erste Wahl sein – dort wird ihr nachgesagt, produktivitätssteigernd zu wirken und die Kreativität anzuregen.

3. Nur Genies beherrschen das Chaos…

Und auch diese wären wohl besser damit bedient, ihren Geistesreichtum zum Voranbringen ihrer Arbeit anstatt zum Entschlüsseln endloser Post It Fluten einzusetzen. Und da Genies, trotz der zunehmend inflationären Verwendung dieses Begriffs, ja ohnehin eher rar gesät sind, empfiehlt es sich generell, am Arbeitsplatz Ordnung zu halten. Ein aufgeräumter Arbeitsplatz wirkt nicht nur professioneller auf 83 Prozent aller Chefs, er erspart es uns auch, rund 48 Minuten pro Tag damit zu verschwenden, nach verschwundenen Dokumenten zu suchen. Sie sollten sich ausserdem angewöhnen, vermehrt digital zu arbeiten. Das schont die Umwelt und hilft, Dokumente schnell und einfach abzulegen und wieder zu finden.

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4. Schweigen ist Gold

 Nein, damit ist nicht gemeint, dass Sie von nun an jegliche Kommunikation mit Ihren Kollegen einstellen sollen. Ein konstant hoher Geräuschpegel sorgt im Büro aber für eine angespannte Atmosphäre und erhöht erwiesenermassen den Stresspegel der Arbeitnehmer. Wenn Sie Ihrer Mitarbeiterin also etwas zu sagen haben, so empfiehlt es sich, den Weg von Ihrem Arbeitsplatz zu dem der Kollegin auf sich zu nehmen, und dann leise mit selbiger zu kommunizieren, anstatt laut durchs ganze Büro zu brüllen und dabei womöglich noch zu versuchen, Herr Meier zu übertönen, der Frau Müller gerade ähnlich laut zu verstehen gibt, dass sie mal wieder einen Papierstau im Drucker zu verantworten habe. Ein Spaziergang durchs Büro ist auch ganz im Sinne von unten stehendem Tipp Nummer 5.

Was Musik am Arbeitsplatz betrifft, so ist diese in gewissen Branchen zwar okay, wirkt zum Beispiel in Grossraumbüros aber eher ablenkend, als inspirierend. Wer es nicht vermeiden kann, in einem lauten Umfeld zu arbeiten, für den können so genannte „Noise cancelling“-Kopfhörer hilfreich sein.

 5. Wer etwas bewegen will, der braucht Bewegung

 Auch wenn Kommunikationsmittel wie Email, Skype oder Facebook es uns längst ermöglichen, unmittelbar vom Bürostuhl aus mit den Kollegen aus anderen oder gar der selben Abteilung zu kommunizieren, so ist die Annahme, dass die so erlangte Wegersparnis sich positiv auf die Leistungsbilanz auswirken würde, ein Trugschluss. Bewegung tut gut, auch wenn sie nur in Form des kurzen Weges zum Büro des Kollegen erfolgt. Gerade in Berufen, die mit viel Sitzen verbunden sind, ist es für die Gesundheit wichtig, jede Möglichkeit zu nutzen, ein paar extra Schritte zu laufen. Auch die taktische Platzierung des Druckers oder der Kaffeemaschine können helfen, dies zu erreichen – wobei dann mit taktisch eben nicht gemeint ist, dass diese Geräte möglichst nah am, sondern lieber etwas weiter vom Arbeitsplatz entfernt stehen sollten. Wann immer möglich empfiehlt es sich ausserdem, zumindest einen Stück des Arbeitsweges zu Fuss oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Ganz egal, wie kurz es ist – sich zu bewegen ist immer besser, als es nicht zu tun.

 

Wenn es Ihnen gelingt, diese fünf eigentlich absolut simplen Tipps von nun an in Ihren Arbeitsalltag zu integrieren, dann werden Sie schon bald merken, wie viel besser Sie sich dadurch fühlen. Oft sind es nämlich nicht die grossen, komplexen Veränderung, die unseren Alltagsproblemen Abhilfe verschaffen, sondern es ist das Ändern von Banalitäten, die sich eben im Laufe der Zeit so etabliert haben, aber einem dabei still und heimlich das Leben schwer machen. Morgen im Büro sollte es also als erstes heissen: Fenster auf, Licht an, und ab ans Aufräumen – Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

 

Autorin: Lisa Weber

 

Quellen: Cosmopolitan, Karrierebibel, Zeit.de

 


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