Eine Welpe zieht ein

Was soll man als Mama tun, wenn die Tochter mit – seit Wochen durchdachten – Argumenten kommt und damit alle Vorbehalte gegen einen neuen Mitbewohner von vornherein in den Wind schießt? Da bleibt nicht viel Spielraum um ein „Nein.“ unterzubringen. Mein zögerliches „Vielleicht.“ war sicher ein Fehler. Aber wer Michelle’s Auserwähltem in die Augen schaut vergisst alle Vorbehalte auf der Stelle.

So ganz nebenbei kamen die ersten Anmerkungen von ihr, dass „sie ja schon immer einen kleinen Hund haben wollte…“ und „Hunde ja die besten Therapien sind…“ und und und… Bis ich gemerkt habe, worauf das Ganze hinausläuft saß ich schon in der Falle und kam nicht mehr heraus. So gut kennt sie mich dann doch schon, dass sie im Vorfeld Literatur gewälzt und viele Internetseiten, Foren etc. besucht hatte und mir somit mit jeder Menge Antworten auf meine aufkommenden Fragen entgegenschleudern konnte.

Nun ja – ich hatte keine Chance und der Welpe dafür um so mehr.

Meine Hunderasse wäre es ja nicht: ein Zwergspitz – für meinen Geschmack sind und bleiben die zu klein. Michelle jedoch wollte genau so einen. Genau diese Größe ist in ihren Augen die Richtige. Und nach längerem Abwägen der Vor- und Nachteile der verschiedenen Rassen fiel ihre Wahl halt auf diese. Danach folgten „einige“ Gespräche zwischen uns. Denn, auch wenn er ihr Wegbegeliter in den nächsten Jahren sein wird, leben wir – hoffentlich – noch einige Zeit unter einem Dach und da sollte das schon alles passen. Es war total schön zu sehen, woran sie schon alles gedacht hat und wie ihre Vorstellungen bzgl. des Hundes aussahen. Natürlich kann es passieren, dass die Realitiät dann kleine oder größere Steine in ihren Weg schmeißt. Aber sie geht nicht blauäugig an die Sache. Und Hundererfahrung hat sie ja bereits durch Sunny.

Der nächste Schritt war die Suche nach dem richtigen Welpen.

Duplo-02Erstaunlicherweise ging das recht schnell und nach ca. zwei Wochen haben wir uns beide in einen unschuldig dreinschauenden Kerl verliebt bzw. in sein Bild. Unsere Anfrage wurde zügig beantwortet und nach einem langen Telefonat machten wir uns auf den Weg, um uns den kleinen Kerl einmal genauer anzusehen.

Dieses Bild werde ich wohl nie vergessen: er wurde von René auf den Arm genommen und von mir. Nun ja – er hat sich nicht gewehrt, aber so besonders war das für ihn aber auch nicht. Ganz anders, als er bei Michelle landete. Ich hätte nicht gedacht, dass eine so kleine Zunge ein Gesicht so schnell komplett ablecken könnte.

Die beiden haben sich kurz vorher tief in die Augen geschaut und schon war es um sie geschehen. Auch bei unseren anderen Besuchen war das immer wieder zu beobachten: vier Menschen stehen nebeneinander, aber er flitzt direkt auf Michelle zu.

Duplo zieht ein

Für den Namen „Duplo“ hat Michelle sich entschieden. Ja logisch – ist ja auch ihr Hund 🙂 Wenn zu Anfang auch ungewohnt, passt es super zu dem Wirbelwind und wenn er seine süße Nase dreht, sobald er seinen Namen hört, ist das schon mega knuffelig.

Duplo-04Nun leben in unserer Wohnung ja nicht nur Michelle und ich, sondern auch ein – etwas gut gebauter – Kater und seine zwarte Schwester. Dementsprechend groß war unsere Neugierde auf deren Zusammentreffen mit Duplo.

Der Kleine war ziemlich fertig bis wir daheim waren (zum Glück mit Auto) und freute sich sicher auf eine entspannte Zeit. Mit einem dicken Kater, der größer ist als er hat er wahrscheinlich nicht gerechnet. Er verkroch sich hinter den Beinen seiner Besitzerin und erhoffte sich Hilfe von dort.

Doch da kam er nicht drumrum: gegenseitiges Kennenlernen mußte sein. Unsere Haustiere haben das aber auch super hinbekommen. Da wurde geschnuppert und sich aus Sicherheitsabstand begutachtet und dann – aus dem Weg gegangen. Die Katze war am nächsten Tag schon interessanter und wurde sogar zum Spielen aufgefordert. Allerdings hat sie Duplo nicht wirklich verstanden und er suchte sich lieber ein anderes Spiezeug aus.

Das Leben steht Kopf

Da Duplo Michelle’s Hund ist und er sich nur ersatzweise an mich gewöhnen soll, musste sie nun ab der ersten Minute so viel mit ihm unternehmen wie nur möglich. Damit meine ich die notwendigen Gassirunden und Spielzeiten. Da er gerade mal jung 12 Wochen ist, drückt die kleine Hundeblase entsprechend oft und er muss diese dann dringend entleeren. Wer schon mla Menschen- oder Tierkinder hatte weiß, wovon ich spreche. Diese Zeiten unter zwei oder drei Personen aufzuteilen ist schon anstrengend, aber kein Problem. Alleine jedoch fast nicht zu schaffen.

Aber: bis jetzt packen die Beiden das super !!!!

Duplo-05 Duplo-03 Duplo-06

Ich bin mega stolz und gehe eigentlich nur auf die Runde nach 23 Uhr mit – wenn sie überhaupt notwendig ist. Bin ja gespannt, wie sich das so weiter entwickelt. Er ist schon so gut drauf, dass er Bescheid sagt, wenn er runter muss. Zumindest das große Geschäft kündigt sich früh genug an. Das mit dem Blase kontrollieren klappt noch nicht immer. Ab und an läuft doch da glatt plötzlich ne Flüssigkeit sein Bein herunter und er schaut einen dann mit großen fragenden Augen an.

Zumindest passt er super unter unsere Küchenschränke, das Kabel vom Headset läßt sich leicht durchknabbern und die weißen Spielmäuse der Katzen sind die beste Beute ever.

Das Leben ist derzeit jedenfalls kunterbunt und jede Minute aufregend. Selbst wenn er schläft. Man möchte ihn einfach nur die ganze Zeit anschauen. Und wie sehr man sich doch freuen kann, wenn ein Hund sein Häufchen gemacht hat. Menschen sind schon kimische Geschöpfe…


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