Eine Handvoll Salz - sie kann uns das Leben "versalzen" oder unser Leben würzen!


Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:
"Die Handvoll Salz – sie kann uns das Leben „versalzen“
 oder unser Leben würzen"

"Ein alternder Meister, der seines Schülers müde war, weil dieser sich immer beschwerte, schickte ihn eines Morgens, um Salz zu holen.
Als der Schüler zurückkehrte, wies der Meister den Schüler an, eine Handvoll Salz in ein Glas Wasser zu geben und dann zu trinken.
„Wie schmeckt es?“ fragte der Meister
Bitter“ sagte der Schüler und spukte das Wasser angewidert wieder aus.
Der Meister lachte in sich hinein und bat den jungen Mann, die gleiche Menge Salz in den nahegelegenen See zu streuen.

Als der Schüler seine Handvoll Salz ins Wasser gestreut hatte, sagte der Alte:
Trinke nun Wasser aus dem See.
Als dem jungen Mann das Wasser vom Kinn tropfte, fragte der Meister: „Wie schmeckt es?“

Frisch“ antwortete der Schüler.
„Schmeckst Du das Salz?“ fragte der Meister

„Nein“ sagte der junge Mann.
Dann setzte sich der Meister neben den ernsthaften jungen Mann, der ihn sehr an sich selbst erinnerte und ergriff seine Hände.

„Der Schmerz des Lebens ist reines Salz – nicht mehr und nicht weniger.

Die Menge an Schmerz bleibt genau dieselbe.
Wie bitter er jedoch schmeckt, hängt davon ab,
in welches Gefäß wir den Schmerz hineingeben.

Wenn Du mitten im Schmerz bist, kannst du als Einziges Deine
 Sichtweise der Dinge ändern und vergrößern…..
Höre auf, ein Glas zu sein. Werde ein See!!!!!
Ihr Lieben,

ich wünsche jedem von Euch, dass er die tiefe Wahrheit dieser kleinen Geschichte erkennt.

Schmerz ist etwas Schreckliches und kann unser ganzes Leben verdunkeln, ich weiß das aus bitterer eigener Erfahrung.

Aber gerade an diesem in Bremen so sonnigen Tag sehe ich im ganz praktischen Alltag, wie ich mit Schmerz umgehen kann:
Wenn ich als Kind und Jugendlicher geschlagen, gefoltert und missbraucht wurde, verkroch ich mich in einer kleinen fensterlosen Dachkammer und gab mich meinem Schmerz hin.
Heute wenn ich Schmerz empfinde, steige ich auf mein Fahrrad und radele in die wunderschöne Natur, statt mich in den dunklen Keller zu setzen.
Ihr Lieben, lasst Euch von dem Schmerz nicht übermannen, sondern weitet Euren Blick, hört auf, ein kleines Glas zu sein, werdet ein großer See, in dem der Schmerz sich auflöst, oder begebt Euch in die Sonne des Lebens, damit der Schatten des Schmerzes hinter Euch fällt.
Ich wünsche Euch einen fröhlichen Nachmittag mit viel Sonnenschein und grüße Euch herzlich aus Bremen

Euer fröhlicher Werner 

Das Foto wurde von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt



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