Finde das Glück in Dir selbst!

Finde das Glück in Dir selbst!
Ihr Lieben,
Heute möchte ich Euch eine Geschichte von Andrea Schober erzählen:

"Der unglückliche Engel"
"Es war einmal ein Engel, der hatte schon so vielen Menschen geholfen, aber selbst war er manchmal sehr unglücklich. Er fühlte sich so klein und leer und dachte viel darüber nach, was ihn wertvoller machen könnte.

Die Menschen sagten ihm „Kauf Dir etwas Schönes, dann fühlst Du Dich besser.“ Und so kaufte sich der Engel zunächst ein neues, strahlend weißes Engelsgewand.
Erst fühlte sich der Engel damit ganz toll und alle anderen Engel bewunderten ihn. Nach einiger Zeit fand er sein neues Gewand aber nicht mehr interessant genug und so kaufte er sich golden glitzernden Sternenstaub. Den streute er auf sein Gewand und seine Flügel. Alle anderen Engel waren geblendet von seiner Schönheit.

Doch schon wenig später fand der Engel sich wieder langweilig. Er dachte darüber nach, was ihn noch schöner machen könnte und so kaufte er sich von seinem ganzen restlichen Geld eine große weisse Wolke, die so weich war wie Samt. Ein Sonnenstrahl fiel auf die Wolke, sodass sie hell leuchtete. Der Engel war begeistert, legte sich auf die Wolke und ließ sich treiben.

Es dauerte nicht lange, da hatte der Engel wieder dieses schreckliche Gefühl der Leere, trotz allem, was er besass und der Bewunderung aller anderen Engel. Da musste er furchtbar weinen, weil er nicht mehr wusste, was er noch tun konnte. Er dachte sich: „Ich stehe nie mehr auf! Es hilft alles nichts. Soll die Welt nur ohne mich auskommen. Das hat sie nun davon, dass sie mir nichts bieten kann, was mich länger mit Freude erfüllt!“

Am ersten Tag war der Engel so traurig und wütend, dass er sich von allen anderen Engeln zurückzog und nicht mehr mit ihnen reden wollte.

Am zweiten Tag schaute der Engel in die endlose blaue Weite des Himmels und fühlte sich hilflos und tot.

Am dritten Tag fühlte er einen Sonnenstrahl auf seinem Gesicht. Da dachte er einen Moment:

“Wie warm sich der Sonnenstrahl anfühlt!“ Aber dann fragte er sich gleich: „Was soll ich mit einem Sonnenstrahl? Er kann mir auch nicht weiterhelfen!“
Am vierten Tag kam der Sonnenstrahl wieder. Der Engel dachte sich: “Eigentlich ist der Sonnenstrahl das Beste, was ich im Moment habe und wenn er mir auch nicht helfen kann, so kann ich mich doch ein wenig an ihm wärmen!“

Am fünften Tag dachte der Engel schon gleich am Morgen an den Sonnenstrahl und stellte sich vor, wie schön es wäre, wenn er wieder kommen würde. Dabei wurde ihm warm ums Herz und er spürte, wie sich alles anders anfühlte bei dem Gedanken an den Sonnenstrahl. Als der Sonnenstrahl dann wirklich kam, war der Engel so aufgeregt, dass er gar nicht wusste, ob er sich erst seine Füsse oder seine Hände oder seinen Kopf wärmen lassen sollte.

Von da an war jeder Tag nur noch auf den Sonnenstrahl ausgerichtet. Der Engel dachte schon am Morgen daran, wie der Sonnenstrahl ihn bald wieder wärmen würde. Er ließ sich immer tiefer in die Vorstellung der Wärme fallen und merkte, wie sich seine Lustlosigkeit in Erwartung verwandelte und wie seine Traurigkeit und seine Angst an ihm vorüberzogen, ihn aber nicht mehr so tief erreichten wie früher.

Er fing an, wieder auf seiner Wolke hin und her zu gehen und dachte, wie schön es doch war, sich an etwas so freuen zu können. Der Sonnenstrahl durchströmte mehr und mehr seinen ganzen Körper. Die Energie des Lichts verteilte sich in ihm und der Engel bekam wieder neue Kraft. Er schwang seine Flügel und flog zu den anderen Engeln, um ihnen von dem Sonnenstrahl zu erzählen. Auf dem Weg dorthin trafen ihn unzählige Sonnenstrahlen und er wunderte sich, dass er sie früher nie so wahrgenommen hatte.

Der blaue Himmel war nicht mehr leer wie früher, sondern ein Meer des Lichts. Auf einmal fühlte sich der Engel wie im Himmel und nichts konnte ihm mehr die Hoffnung nehmen, wusste er doch nun um die Kraft der inneren Wärme, die es vermochte alles wundersam zu verwandeln."

Ihr Lieben,
diese kleine Geschichte verdeutlicht uns in feinen Worten, dass äußerer Glanz und Besitz uns nicht glücklich machen können.
Wie oft höre ich von Menschen den Satz: "Wenn ich dieses oder jenes hätte, wenn ich einmal im Lotto gewinnen würde, dann wäre ich glücklich."

Wenn das stimmen würde, müssten alle reichen Menschen unendlich glücklich sein, denn sie können sich alles leisten, was sie sich wünschen.
Aber seltsamerweise gibt es unter den reichen Menschen nach wissenschaftlichen Untersuchungen mehr depressive Menschen als unter den Menschen, die mit jedem Euro rechnen müssen.

Das Geld, der Besitz, der Besitz sind es also nicht, die uns im Tiefsten glücklich machen.
Das Geheimnis ist, dass man Glück nicht kaufen, nicht gewinnen und nicht erwerben kann. Man kann es nur in sich selbst entdecken, wenn man still wird und in sich hineinhorcht.
Das Glück zeigt sich vor allem in Dingen, die man gar nicht kaufen kann: Dem lieben Wort eines Menschen, dem freundlichen Lächeln eines Kindes, in der Zufriedenheit, in dem Wissen, ich bin etwas wert.
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch einen fröhlichen, unbeschwerten Nachmittag und grüße Euch alle ganz herzlich
Euer fröhlicher Werner

Finde das Glück in Dir selbst!

Das Foto wurde von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt



wallpaper-1019588
Eine sommerliche Liebesaffäre in CALL ME BY YOUR NAME
wallpaper-1019588
Schoko-Muffins mit Banane (glutenfrei und vegan)
wallpaper-1019588
Steelman 2017: Eigentlich bin ich zu alt für den Scheiss!
wallpaper-1019588
Hamster Henri isst glutenfrei – Buchvorstellung – Gewinnspiel
wallpaper-1019588
Die „Schleifenkrankheit“ des iPhone 7
wallpaper-1019588
Vier Seen und ein Gipfel
wallpaper-1019588
Ich stelle dir meine Kreativ-Box für September vor!
wallpaper-1019588
Sich bei Facebook Registrieren – Ratgeber