Ein Wort für Las Vegas

Da waren wir also, im MGM in Las Vegas. Klamotten aufs Zimmer, auf dem Absatz umgedreht, runter ins Casino und go!

Irgendwann wachte ich auf. In meinem Zimmer. Das iPhone ist da, das Geld größtenteils verbraten, die Mannschaft vollständig, im Kopf klingt die Alkoholmischung vom Vorabend nach.

Später irgendwann stehe ich auf. Ich möchte zum Pool, weil ich mir einrede, dass das jetzt eine gute Idee wäre. Jeans, Pulli, hohe Hacken, Badeanzug in die Glitzertasche, in den Fahrstuhl und runter.

Natürlich muss man, um zum Pool zu gelangen, erst durch das Casino. Das Casino ist das Herz des MGM’s und so kam es, dass es morgens um 11 nicht wesentlich anders aussah als 12 Stunden zuvor.

Die Uhren ticken hier anders. Abends um 5 wird es dunkel und die Stadt beginnt zu leuchten, so wie man es von den Postkarten kennt. Und in den Casinos hält die Nacht ewig an. Eigentlich gibt es hier nur Nacht, denn Las Vegas schottet sich vom Tageslicht ab. In den Hotels und Casinos gibt es kein Sonnenlicht, hier gibt es künstliches Licht, hier ist immer Abend. Darum gucke ich auch nicht besonders begeistert/verwundert, als mir morgens die ersten Leute mit Drinks in den Händen entgegen kommen.

Der Pool hat geschlossen, vielleicht war das auch besser so, denn irgendwie hänge ich noch etwas in den Seilen und vielleicht tut es auch eine kalte Dusche.

Eine warme Dusche tut es und kurz darauf geht es ab auf den Strip.

Und da ist das, was man von Vegas kennt, auch bei Tag: Viel Licht und viele Menschen. Und überall Musik. Gute Musik, nicht nervige. Durch Lautsprecher, nicht von irgendwelchen untalentierten Straßenmusikern.

Click to view slideshow.

Wir laufen durch die großen Casinos, die mehr als Casinos sind. Sie sind eine Art Mini-Städte. Restaurants, Spas, Kleidungsgeschäfte, Bars, alles. Wie ein Flughafen ohne Flugzeuge, abgedunkelt und mit Musik. Und mit Spielautomaten und noch mehr bunten Lichtern. Vielen, vielen, vielen Lichtern.

Las Vegas kennen viele nur aus Filmen oder TV-Shows. Aber unter uns: Genau so ist es. Irgendwie.

Las Vegas an sich ist durchgeknallt, groß, bunt, laut. In your face.
Nein anders: Las Vegas glitzert und glänzt, durchgeknallter, größer, bunter, lauter, inyourfacer als alles, was ich je gesehen habe.

Ich habe versucht es mit der SteinzeitiPhonekamera festzuhalten, aber sind wir mal ehrlich: Wie soll meine Kamera eine Atmosphäre fassen, was ich nicht fassen kann?

Wenn es ein Wort für Las Vegas gäbe, wäre es etwas so ähnliches wie “insane”, aber eigentlich gibt es nichts, was diesen Ort beschreibt.

Unfassbar, irreal, beyond imagination.

Las Vegas eben. And therefore: I’m lasvegasing.



wallpaper-1019588
Hund frisst zu schnell
wallpaper-1019588
Schnell abnehmen am Bauch – diese Übungen sind effektiv
wallpaper-1019588
Too Good To Go: Liebe auf den ersten Blick
wallpaper-1019588
Was gibt es in Nepal zu Essen?