Ein Veilchen blühte …

still verborgen,
da fliegt ein Schmetterling vorbei
und setzt sich fern, sitzt bang voll Sorgen,
das Veilchen grüßt:”Recht guten Morgen!”
Und frägt, warum er traurig sei.

Ein Veilchen blühte …
Fotos © Dagmar Hiller
“Ich komm’ herauf von jener Heide,
da sind sie alle schön geschmückt
mit Gold auf ihrem Flügelkleide –
den stolzen Blumen ihre Freunde -,
nur mich hat keine angeblickt.

Ein Veilchen blühte …

“Ich hab’ kein Gold auf meinem Flügel,
es hat’s der Mond, der Sterne Licht,
es hat’s der Baum auf jedem Hügel,
es hat’s der Bach auf seinem Spiegel; -
nur ich bin arm, ich hab’ es nicht!”

Ein Veilchen blühte …

Doch bei der ersten Sterne Schimmer
lag er beim Veilchen duftberauscht,
und diese Eine Nacht hätt’ nimmer
um all’ des Goldes Glanz und Flimmer
der arme Falter eingetauscht.
Hermann von Gilm zu Rosenegg 1812-1864


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