Ein Rückblick, Abschied und einige Andenken an Soundcloud

Soundcloud_Exit

Ob Soundcloud wirklich von uns geht, wie es in vielen US-Blogs gemutmaßt wird, sei dahingestellt. Ich beschäftige mich im Moment viel mit Recherche nach Musik auf anderen Plattformen. Anfang der Woche bat ich um neue Profile mit frischen Mixtapes, denen ich zunächst für den Eigengebrauch und ferner natürlich auch für die kommenden Blogbeiträge hier folgen kann.

Trotzdem hat die Plattform des Startups aus Berlin dieses Blog eine ganze Zeit begleitet und ist weder technisch, noch von der Grundidee her zu beschimpfen. Traurig ist aber, was gerade auf der Plattform passiert. Psychemagik hat in dieser Woche anhand eines simplen Beispiels sehr deutlich gemacht, wie unbrauchbar die Plattform für kleine Künstler tatsächlich geworden ist.

Psychemagik darf keine Psychemagik Tracks veröffentlichen

Viele DJs, Musiker und Produzenten haben viel Zeit in die Mixe und Produktionen gesteckt, die auf der Plattform veröffentlicht wurden. Ebenso viele hängen auch sehr an den Statistiken über Plays, Downloads und Herzchen die ihre Machwerke erhalten haben.

55sketch – Soundcloud

Bildschirmfoto 2015-09-08 um 21.25.55

Der Soundcloud-API sei Dank, konnte Nick Moreton einen Stats Exporter, bzw. Visualizer programmieren, der jedem Soundcloud-Nutzer, nach dem Login, Zugang zu den eigenen Statistiken verschafft. Ein schönes Tool, dass hier zur kostenfreien Nutzung bereit steht.

Soundcloud als Konsument

Meine Haltung als Konsument auf Soundcloud hat sich grundlegend geändert. Ich folgte vielen DJs, Blogs und Radiosendungen um frisches Futter für dieses Blog zu haben. Mit der Zeit kamen mehr Künstler, Produzenten und Bands dazu. Durch Reposts, Likes und Playlisten wurde alles etwas unübersichtlicher. Ein Wunsch war geboren:

Das dringende Bedürfnis bei Soundcloud mal für frischen Wind zu sorgen. Gibt es ein Unfollow All?

— Progolog (@progolog) July 23, 2015

Mein Wunsch wurde erhört und kurze Zeit später kam eine Antwort von @Optikfluffel, einem Berliner Programmierer, der offensichtlich sehr sicher mit der Soundcloud-API umgehen kann.

@progolog https://t.co/KV872UQgpL http://t.co/hNcCfgliiZ

— Ubo Karma (@optikfluffel) August 24, 2015

Das Ergebnis

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Die Heroku-App lässt einen Soundcloud-Nutzer mit ein paar Klicks alle Followings aufheben und macht Platz in der Timeline. Muss nicht jedem Gefallen. Ich bin von über 700 runter auf 0 und nach ca. einer Woche wieder bei 8 Followings. Das Ergebnis: Ich höre mehr Musik. Verpasse weniger von den Mixen und Tracks die mir wichtig sind und gehe z.B. über Cymbal auf Entdeckungsreise nach neuen Tracks.

Zu speziell?

Wenn dieser Beitrag durch die Verwendung von zuviel Blogger/Soundcloud/Nerd-Worten zu unverständlich war: Macht nix. Ich freue mich über Musikempfehlungen, Berichten zu Euren Hörgewohnheiten und natürlich ist das Motzen über den evtl. Verlust einer Webseite im Internet albern.

Ich höre Musik auf Hearthis.at, Mixcloud, Soundcloud, BandcampSpotify (u.v.m.). Am liebsten jedoch auf Vinyl. Das nimmt mir keiner Weg, macht keine Geo-Sperre davor und die Statistiken sieht man auf der Platte nur, wenn man genau hinguckt oder die Nadel am Plattenspieler tauschen muss.

Ein Rückblick, Abschied und einige Andenken an Soundcloud erschien auf Progolog.de. Verfolgt Progolog auch auf Twitter und Facebook.


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