Ein Papst aus Kondomen - eine Provokation

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Der Augenschein trügt: Sie sehen ein Bild  des emeritierten Papstes Benedikt XVI. Die Künstlerin Niki Johnson fertigte  das Porträt aus ungewöhnlichem Material an : sie verwendete dazu 17.000 Präservative. Johnson zog die Präservative, wie beim Teppichknüpfen, durch die Maschen eines Netzes. Auf der Rückseite ragen die ausgerollten Kondome heraus. Die Farbnuancen schuf die Künstlerin durch Bündel verschiedenfarbiger Kondome.
Das mehr als 200 mal 150 Zentimeter große Kunstwerk ist zurzeit in der „Portrait Society“-Galerie in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin zu bewundern und soll jetzt versteigert werden. Ein amerikanischer Aids-Aktivist hat bereits 20 000 Dollar geboten. Johnson will einen Teil des Verkaufserlöses an Aids-Organisationen spenden. Die Versteigerung läuft noch bis Ende Mai.
Die Idee war der Künstlerin im März 2009 gekommen, als sie Benedikts kontroverse Äußerung bei seinem Afrikabesuch hörte, Aids lasse sich nicht mit Kondomen besiegen, diese könnten das Problem vielmehr noch verschlimmern. Johnson stellte ihr Werk in jener Woche Ende Februar fertig, als der deutsche Papst seinen Rücktritt erklärte.


KONDOME HELFEN NICHT, SAGT DER PAPST. JETZT HELFEN SOGAR 17.000 Kondome im Kampf gegen AIDS.


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