Dürfen Hunde Kokosnuss essen?

Kokosöl und Kokosflocken gelten als Wundermittel gegen allerlei Krankheiten beim Hund. Was steckt wirklich dahinter? Wir haben uns die Kokosnuss und Kokos Produkte für Hunde näher angesehen.

In jedem Fall ist Kokosnuss für Hunde eine hervorragende Ergänzung zum täglichen Futter. Doch damit nicht genug. Aus der Kokosnuss lassen sich viele Dinge gewinnen, wie zum Beispiel:

  • Kokosflocken
  • Kokosöl und Kokosöl Spray
  • Kokosfett
  • Kokosmilch
  • Kokos Sticks

Kokosnüsse bilden die Grundlage von Cocktails und Speisen, die sofort Urlaubsflair vermitteln.

Weckt das Bild einer Kokospalme bei Ihnen auch Südseegefühle? Denken Sie bei einer Kokosnuss nicht sofort an Kokospalmen, weiße Sandstrände, türkisblaues Meer und tropische Temperaturen?

Dabei ist Kokosnuss ist eine äußerst vielfältige Frucht. Und nebenbei schmeckt Kokos einfach köstlich.

Viele Hundebesitzerinnen wissen noch nicht, dass Kokosnuss viele gesundheitliche Vorteile bietet. Doch genau diese positiven Eigenschaften können wir sogar für unsere Hunde nutzen.

Ist Kokosnuss gesund für Hunde?

Das Fruchtfleisch einer Kokosnuss enthält deutlich weniger Fett als andere Nüsse und ist reich an Vitaminen der B-Gruppe. Kokosnuss enthält darüber hinaus Vitamin E, Biotin und Folsäure.

Kokosöl und Kokosflocken gelten als natürliches Mittel gegen Würmer beim Hund.

Kokosöl enthält jede Menge mittelkettige Fettsäuren. Diese ähneln den Fettsäuren, die in Muttermilch enthalten sind. So stärkt Kokosnuss das Immunsystem und regt durch ihre gute Verdaulichkeit den Stoffwechsel Ihres Vierbeiners an.

Außerdem trägt Kokosöl dazu bei, den Blutzucker- und Cholesterinspiegel stabil zu halten, weil die Fettsäuren langsamer verdaut werden als beispielsweise Kohlenhydrate.

Falls Ihr Hund an Diabetes leidet, könnte ihm Kokosnuss besonders guttun. Denn mittellange Fettsäuren sind dafür bekannt die Insulin-Resilienz zu senken. Sie unterstützen die Bauchspeicheldrüse bei der Insulin-Herstellung.

Die Kokosnüsse selbst sind reich an Antioxidantien. Diese sorgen für eine gesunde Haut und glänzendes Fell. Die Schilddrüsenfunktion wird angeregt, viele Hunde zeigen sich lebensfreudiger und voller Energie.

Doch das sind bei Weitem noch nicht alle gesundheitlichen Vorteile, die Kokosnüsse zu bieten haben. Kokosnüsse sind dafür bekannt, allergische Reaktionen abzuschwächen, das Krebsrisiko zu senken und Pilzbefall vorzubeugen.

Eine bestimmte Säure, die in allen Produkten der Kokosnuss enthalten ist, wirkt sich positiv auf die Hormonproduktion aus.

Vor allem ältere Vierbeiner können davon profitieren, dass Arthrose und Osteoporose sowohl vorbeugt als auch die Heilung fördert, bei bereits bestehenden Krankheiten. Durch Zugabe von Kokosnuss zum Futter können Sie Hunden mit Magengeschwüren helfen.

Kokos für Hunde?

Für unsere Hunde sind das Fruchtfleisch der Kokosnuss, das Kokosöl sowie die Kokosmilch von Bedeutung.

Das Fruchtfleisch enthält einen hohen Fettanteil und bis zu 45 Prozent Wasser. Die Kokosnuss ist reich an Spurenelementen und Mineralstoffen. Sie enthält Vitamin C sowie Vitamine der B-Gruppe.

Falls Sie frisches Kokos Fruchtfleisch haben möchten, müssen Sie ganze Kokosnüsse kaufen. Die Nüsse müssen Sie dann selbst öffnen.

Im Handel ist auch getrocknetes Fruchtfleisch erhältlich, das dann Kopra genannt wird. Dabei wird der ursprüngliche Wassergehalt der Frucht auf rund 5 Prozent reduziert.

Kopra wird zu Kokosöl, Kokosfett oder Paste verarbeitet. Geraspelt wird es gerne in der Küche verwendet.

Kokosnuss und Kokosraspel für Hunde

Kokosfruchtfleisch kann für den Hund eine gesunde Futterbeilage bilden, frisch oder getrocknet. Besonders beim Barfen dürfen Sie manchmal ein wenig mehr füttern, denn Kokosfruchtfleisch enthält wichtige Ballaststoffe.

Kokosraspel sind eine hervorragende Möglichkeit, um die Verdauung Ihres Hunds in Schwung zu bringen. Die Raspel eignen sich ideal bei Magen-Darm-Beschwerden.

Falls Ihr Hund zu Übergewicht neigt, sollten Sie jedoch vorsichtig sein. Denn Kokosraspel und Kokosflocken enthalten sehr viel kalorienreiches Fett. Verwenden Sie Kokosnuss dann nur in geringen Mengen.

Außerdem eignen sich Kokosflocken sehr gut für die Parasitenprophylaxe.

Kokosflocken gegen Würmer

Während klassische Wurmtabletten nur bei akutem Parasitenbefall wirksam sind, wird Kokos eine vorbeugende Wirkung nachgesagt. Trotzdem soll Kokos bei einem Wurmbefall dafür sorgen, dass der Hund wieder parasitenfrei wird.

Geben Sie Ihrem Hund dazu über einen Zeitraum von rund zehn Tagen täglich Kokosflocken ins Futter. Bei einem mittelgroßen Hund mit rund 20 Kilogramm sollte das täglich etwa ein Esslöffel Kokosflocken sein.

Die Wirkung gegen Parasiten ist jedoch nicht wissenschaftlich bewiesen. Deshalb sollten Sie regelmäßig eine Kotprobe Ihres Hunds von Ihrer Tierärztin untersuchen lassen. Für Zuhause gibt es einfache Wurm-Tests, zum Beispiel von Vetevo. Hier lesen Sie mehr zur Entwurmung ohne Tabletten.

Kokosöl gegen Zecken und Flöhe

Auch gegen Zecken soll Kokosnuss helfen. Hier kommt nun Kokosöl ins Spiel.

Der Grund für die Wirkung gegen Zecken ist die Laurinsäure. Dabei handelt es sich um eine mittelkettige Fettsäure, die in der Kokosnuss enthalten ist. Parasiten reagieren sehr empfindlich auf diese Fettsäure.

Um das Öl als Parasitenprophylaxe zu verwenden, verteilen Sie es einfach vor jedem Spaziergang auf dem Fell Ihres Hundes. Dafür gibt es spezielles Kokosöl als Spray.

Vorwiegend lässt sie der Geruch Reißaus nehmen. Wir Menschen und auch unsere Hunde nehmen diesen Geruch jedoch nicht wahr.

Äußerlich angewendet ist die Laurinsäure also gegen Zecken und Flöhe wirksam.

Kokosöl bei Hunden

Grundsätzlich können Sie Kokosöl äußerlich und innerlich anwenden.

So ist Kokosöl als Ergänzung zum Futter ideal. Hier wirkt es innerlich nicht nur gegen Darmparasiten. Es liefert dem Hund auch wichtige Fettsäuren und gibt Energie.

Zu guter Letzt ist das Kokoswasser für den Hund gesund. Ihrem Vierbeiner können Sie Kokoswasser als Durststiller anbieten. Oder Sie mischen etwas Kokoswasser einfach unter das Futter.

Kokosöl für Hunde kaufen

Beim Einkauf von Kokosnuss Produkten sollten Sie auf gute Qualität und Frische achten. Durch den hohen Fettgehalt können Kokosflocken oder -raspel ranzig werden.

Am besten achten Sie auf die Bezeichnung VCO. Die Abkürzung steht für „Virgin Coconut Oil". Dieses Kokosöl ist kalt gepresst und wurde nicht gebleicht. Zusätzlich bevorzuge ich selbst Kokosöl in Bio-Qualität.

Fast jeder Hund mag Kokosnuss

Die Kokosnuss ist die Frucht der Kokospalme, die bereits seit mehr als 3.000 Jahren kultiviert wird.

Die Palme ist durch ihren nicht verzweigten Stamm und den Blätterschopf sehr markant. Kokospalmen können bis zu 25 Metern groß werden. Sie trägt das ganze Jahr über Früchte.

Streng genommen zählen Kokosnüsse nicht zu den Nüssen, sondern zu den Steinfrüchten. Ursprünglich stammt die Palme aus Südostasien. Heute wird sie im gesamten Tropengürtel der Erde angebaut.

Die meisten Hunde lieben den Geschmack von Kokosnuss. Deshalb müssen Sie nicht viel Überzeugungsarbeit leisten. So können Sie die positiven Eigenschaften der Kokosnuss für Ihren Hunde nutzen.

Und für ganz besondere Anlässe finden Sie hier ein Rezept für eine Geburtstagstorte mit Kokos und Käse.

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