Dinner im Inszenario Restaurant in München mit Spektakel

Für ein Dinner im Inszenario Restaurant in München gehe ich Abends in Au-Haidhausen in die unscheinbare Rablstraße. Zu diesem Zeitpunkt weiß ich noch nicht, dass mich neben dem mehrgängigen Dinner auch noch ein Spektakel erwarten wird. Zum Restaurant geht es einige Stufen nach unten. Die verschiedenen Gemälde bei den Sitzgruppen fallen mir sofort auf.

Unser Tisch befindet sich im Wintergarten des Restaurants.

Aperitif und Appetizer

Zum Start in den Abend erhalte ich einen Aperitif aus weißem Portwein, Tonic und Zitrone. Der Eyecatcher ist die Himbeere im Glas. Der Aperitif ist sehr süffig.

Während ich den Aperitif genieße, werfe ich auf der Karte einen Blick auf das festliche Menü im Dezember. Mir gefällt die Zusammenstellung und ich freue mich auf die folgenden 5 Gänge.

Zuerst erhalte ich zu meinem Apertif noch einen Appetizer. Neben italienischer Salami erblicke ich grüne und schwarze Oliven. Da greife ich gerne zu.

Erster Gang mit Spektakel - Heiß und Kalt

Beim ersten Gang können wir live miterleben, wieso ein Dinner im Inszenario ein Spektakel ist. Ein Rolltisch wird hereingerollt und ich sehe Rauch aufsteigen. Neugierig nähere ich mich und erblicke den flüssigen Stickstoff. Der erste Gang wird direkt am Tisch zubereitet. Der Volcanoschinken befindet sich in dem flüssigen Stickstoff. Auf dem Teller sind bereits die Jakobsmuscheln auf dem Artischockensalat. Eine spannende Kombination von heiß und kalt erwartet mich.

Anschließend steht diese Vorspeise vor mir. Die gebratenen Jakobsmuscheln befinden sich auf lauwarmen Artischockensalat in einem Zitronen-Butterfond. Der geeiste Vulcanoschinken-Stoh liegt direkt neben dem lauwarmen Artischockensalat. Im Mund bildet dies eine außergewöhnliche Geschmackskombination (im positiven Sinn).

Ich liebe Experimente und Neues. Mir hat diese Vorspeise sehr gut geschmeckt.

Zweiter Gang - Warm und Kalt

Der nächste Gang ist anschließend wieder eine interessante Zusammenstellung. Warm und kalt stehen nebeneinander. Auf der linken Seite wartet das Rotkrautsüppchen mit Meerrettichschaum im Glas geschichtet auf mich. Auf der anderen Seite der geräucherte Hirschschinken mit Wildpreiselbeeren und milden französischen Ziegen-Frischkäse. Wir bekommen den Ratschlag nicht eines nach dem anderen zu essen, sondern abwechselnd. Ich befolge den Rat und es ist ein tolles Erlebnis für die Sinne.

Auch dieser Gang hat mir sehr zugesagt und ich bin beim Blick auf die Menüfolge gleich schon auf den nächsten Gang gespannt.

Dritter Gang - Italienisch

Beim dritten Gang erwarten mich hausgemachte Ravioli, die mit flüssigen Dotter gefüllt sind. Das ganze in getrüffelten Limetten-Butter-Fond auf Blattspinat und knusprigem Parmesankrokant. Ich liebe italienisches Essen und auch ganz besonders Trüffel. Das ist schon wieder ein Gang, der sehr lecker ist.

Der Dotter ist nicht ganz flüßig oder gar roh. Eher die Richtung, wenn man ein Ei nicht ganz hart kocht.

Hauptgang - Fisch und Fleisch

Beim Hauptgang haben wir uns bewusst abgesprochen. Somit konnten wir sowohl den Fisch als auch das Fleisch probieren. Eigentlich wollten wir beide den Fisch. Das knusprig gebratene Filet vom Wolfsbarsch wird auf milder Balsamico-Glace mit geschwenktem Grünkohl und Süßkartoffelpüree serviert. Grünkohl ist uns aus Bremen bekannt und Süßkartoffel kennen wir aus China.

Ich habe das argentinische Rinderfilet vom Grill mit Safran-Kartoffelbällchen, geschwenkten Sojabohnen und Passionsfruchtdipp vor mir. Es gefällt mir optisch sehr. Die Portion ist genau richtig für mich. Das Filet ist wunderschön rosa und zart. Und die Passionsfruchtkugeln explodieren im Mund und schmecken köstlich.

Beide Hauptgänge sind vorzüglich und wir schon gleich wieder auf das Dessert gespannt.

Dessert - Süß und Eisig

Das geschäumte Mousse von weißer Schokolade mit geeisten Himbeerperlen, Schokoldeneerde und Nüssen sieht verführerisch aus. Wer kann hier widerstehen? Ich nicht. Es ist einfach ein Traum.

Das Dessert ist ein krönender Abschluss eines hervorragenden Dinners. Zu jedem Gang gibt es beim Menü einen passenden Wein. Uns wird bei den Gängen erklärt, wieso der Wein zu der Speise passt und was das besondere dabei ist. So erlebe ich völlig neue Weine.

Zugabe mit Spektakel

Wir wollen nach diesem Abschluss aufbrechen, als uns Markus Camera noch eine besondere Überraschung verkündet. Er rollt den mobilen Wagen erneut an den Tisch. Darauf befinden sich verschiedene frische Früchte, flüssige Schokolade und Stickstoff. Das nächste Spektakel wartet auf uns. Die frischen Früchte werden in das flüssige Stickstoff getunkt. Markus Camera erklärt, dass dabei die Zellstruktur zerstört und die Aromen freigesetzt werden. Danach wird die Frucht in die flüssige Schokolade getunkt. Markus Camera macht das ganze sichtlich Spaß und wir kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus..

Das ganze wird noch verziert und fertig ist die eiskalte Praline. Wer empfindliche Zähne hat, sollte vorsichtig zubeißen.

Markus Camera erzählte uns noch, dass eine Frau einmal nach dem Dinner gewettet hat, dass sie 50 Pralinen essen kann. Sie hat die Wette gewonnen. Vielleicht möchtest du auch eine Wette bei deinem Besuch anbieten.

Mein Fazit zum Dinner im Inszenario Restaurant

  • Mir hat jeder Gang wirklich gut geschmeckt und die Portionen waren für mich genau richtig.
  • Zu jedem Gang wurde ein anderer Wein serviert. Der passende Wein wird vom Restaurant ausgewählt.
  • Das festliche Menü im Dezember kostet 69 Euro pro Person.
  • In meinem Augen ist der Preis inklusive dem Wein angemessen.
  • Das Personal ist sehr zuvorkommend und erklärt die verschiedenen Gänge.
  • Das Inszenario Restaurant ist für seine „Show" mit flüssigem Stickstoff.
  • Ich kann das Menü aus meiner Sicht empfehlen.
  • In der Süddeutsche Zeitung gibt es auch einen Artikel über das Inszenario: Fürs Spektakel ist gesorgt.
  • Das Inszenario war auch bei einer Folge bei Kabel1 von Mein Lokal Dein Lokal: Ein bisschen Molekular.
Zu dem Dinner im Inszenario Restaurant in München wurde ich eingeladen. Meine Meinung und mein Bericht wurden in keinerlei Weise beeinflusst. Dinner im Inszenario Restaurant in München mit Spektakel

Seit über 30 Jahren auf der Welt unterwegs. Ich liebe Individualreisen und auch den Komfort und Luxus in der Zwischenzeit. Vom Backpacker zum Flashpacker. Meine bevorzugte Reiserichtung ist Asien. Hinzu kommen Reisen in Europa mit vielen Wochenendtrips.


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