Die Woche | 25.02. – 03.03.2017

    Die Woche | 25.02. – 03.03.2017

Arbeitslosigkeit im Februar gesunken
In keiner anderen autonomen Gemeinschaft des Landes ist die Arbeitslosigkeit im letzten Monat so stark zurückgegangen, wie auf den Balearen. So waren hier im Februar knapp über 68.600 Menschen ohne Job, 4,6 Prozent weniger als noch im Januar dieses Jahres.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Arbeitslosigkeit auf Mallorca und den Nachbarinseln im Februar sogar um fast 11,3 Prozent gesunken.
Positive Meldungen vom Arbeitsmarkt gibt es aber auch in ganz Spanien: Insgesamt lag die Arbeitslosenzahl im letzten Monat bei rund 3,7 Millionen, die beste Quote der letzten sieben Jahren.

Feuerbakterium auf den Balearen soll eingedämmt werden
Die Balearenregierung will das Feuerbakterium eindämmen, nicht aber tausende von Bäumen auf den Inseln vorsorglich zerstören. Mit diesem Anliegen reist der balearische Umweltminister Vicenç Vidal am Montag (6.3.) nach Brüssel. Dort will er die Europaparlamentarier von diesem Vorhaben überzeugen, das auch laut der hiesigen Pflanzenexperten die vernünftigste Lösung sei. Konkret heißt das, dass die Inseln zur sogenannten Eindämmungszone erklärt werden sollen, in der nur infizierte Bäume vernichtet werden. Laut Vorgaben der EU müssten eigentlich alle Pflanzen, die sich im Umkreis von 100 Metern um einen befallenen Baum befinden, zerstört werden - also auch zahlreiche gesunde Pflanzen.
Derzeit sind auf den Balearen rund 130 Fälle von betroffenen Bäumen bekannt.
Das Feuerbakterium, dessen lateinischer Name „Xylella fastidiosa" lautet, ist Ende des letzten Jahres das erste Mal auf Mallorca entdeckt worden. Das Bakterium, das aus Amerika eingeschleppt wurde, befällt vor allem Nutzpflanzen und wird von Insekten übertragen, die den Erreger in sich tragen.

Bus vom Flughafen nach Magaluf: Fünf Euro!
Wie bereits berichtet, werden ab Mai Busse eingesetzt, die Touristen von Mallorcas Flughafen in verschiedene Urlaubsgebiete der Insel fahren. Derzeit bereitet die Balearenregierung alles dafür vor, zum Beispiel werden gerade die Tarife für die Fahrten festgelegt. Nach ersten Angaben werden die Tickets zwischen fünf und zehn Euro kosten. Wie die Verantwortlichen bekannt gegeben haben, soll zum Beispiel eine Fahrt von Palmas Flughafen bis nach Magaluf rund fünf Euro kosten, nach Cala Millor zehn Euro. Somit wäre eine Fahrt mit dem Bus um bis zu 90 Prozent günstiger als mit dem Taxi. Je nach Tag und Tageszeit kann eine Taxifahrt vom Flughafen bis nach Cala Millor fast 100 Euro kosten.
Die Taxifahrer fürchten durch den Einsatz der Busse herbe Verluste und wollen das Projekt mit allen Mitteln verhindern. Sie haben für die kommenden Wochen Streiks und Proteste angekündigt.
Die Balearenregierung erklärte aber, dass die Busse in jedem Fall kommen werden. Diese fahren dann vom Airport in die großen Urlaubsorte sowie in kleinere Dörfer und Städte, wie zum Beispiel Inca und Santanyí.

18 Millionen Euro für balearische Sturmopfer
18 Millionen Euro fordert die Balearenregierung von der Zentralregierung in Madrid, um die Personen zu unterstützen, die bei den Unwettern im Dezember und Januar großen Schaden erlitten haben.
Wie Balearenpräsidentin Francina Armengol erklärt hat, wurde in den vergangenen Wochen eine Übersicht darüber erstellt. Diese Liste wurde jetzt der Zentralregierung in Madrid überreicht. Armengol pocht darauf, dass das Geld aus dem Topf bezahlt wird, der extra dafür angelegt wurde, um Unwetterschäden zu begleichen.
Starke Regenfälle, orkanartige Windböen und Schnee sorgten im Winter auf Mallorca für Überschwemmungen und Verwüstungen. In zahlreichen Gemeinden wurden Gebäude, Straßen und Felder stark in Mitleidenschaft gezogen.

Mallorcas Hoteliers zahlen 50 Millionen Euro Schadensersatz
Mallorcas Hoteliers in der englischen Touristenhochburg Magaluf sind über die Dreistigkeit der Urlauber erbost. Wie die Hoteliervereinigung FEHM bekannt gegeben hat, mussten die Hoteleigentümer bislang Rückerstattungen in Höhe von 50 Millionen Euro an Reiseunternehmen zahlen. Vorangegangen sei ein Versicherungsbetrug, der sich unter den Urlaubern britischer Herkunft herumgesprochen haben soll. Wie bereits im letzten Jahr berichtet, fordern die Touristen über ihren Reiseveranstalter Entschädigungszahlungen und geben als Grund an, dass sie beispielsweise eine Lebensmittelvergiftung durch das Essen am Hotel-Buffet erlitten haben. FEHM spricht von Betrug, da es sich hierbei nicht um reale Fälle handele.
So sei die Summe von 50 Millionen Euro, allein zwischen Januar und September des letzten Jahres zustande gekommen, erklärte Inmaculada Benito, Präsidentin der FEHM. Für die Abwicklung der Reklamationen bieten sich verschiedene Anwaltskanzleien in Großbritannien an. Auf Internetportalen wollen sich Urlauber und Kanzleien auf diese Weise bereichern, so Benito weiter.
Mallorcas Hotelbetreiber überlegen derzeit, ob sie überhaupt noch Pauschal-Reise-Buchungen von Urlaubern aus Großbritannien annehmen. Sie fordern schon seit langem, dass eine Vertragsklausel mit den britischen Reiseveranstaltern, die diese von jeglicher Verantwortung befreit, modifiziert wird.

Internationale Touristen ließen im Januar 102 Millionen Euro auf den Balearen
Im ersten Monat dieses Jahres haben internationale Touristen rund 102 Millionen Euro auf den Balearen ausgegeben. Das entspricht einem Anstieg von über sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Am Tag gaben die Touristen auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera etwa 114 Euro aus. Im Durchschnitt verbrachten die Urlauber acht Tage auf einer der Inseln. Aber nicht nur auf den Balearen, auch spanienweit gaben internationale Urlauber in diesem Januar mehr Geld aus, als noch 2016. Insgesamt 4,2 Milliarden Euro ließen Touristen in Spanien, 13,8 Prozent mehr, als noch 2016. Diese Daten hat das spanische Statistikinstitut INE veröffentlicht.


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