Die Woche | 21.02. – 27.02.2015

Längere Öffnungszeiten auf Mallorcas Landgut „La Raixa“
Mallorcas Vorzeige-Finca „La Raixa“ hat ihre Öffnungszeiten erweitert. Nach einer umfassenden Sanierungsphase konnte das Landgut seit April vergangenen Jahres immer nur Dienstag- und Donnerstagvormittag besichtigt werden. Ab sofort hat „La Raixa“ durchgehend, immer dienstags bis samstags von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Das hat die Präsidentin des Inselrats, Maria Salom, jetzt bekannt gegeben.
Das Landgut „La Raixa“ liegt an der Landstraße zwischen Palma de Mallorca und Sóller auf Höhe von Bunyola. Es wurde 2002 vom Inselrat erworben und gilt als eines der schönsten Grundstücke auf Mallorca, auch die deutsche Designerin Jil Sander hat sich bereits dafür interessiert.
Neben den verlängerten Öffnungszeiten werden jetzt auch jeden Tag geführte Rundgänge auf Spanisch, Katalanisch, Englisch und Deutsch angeboten. Dafür ist allerdings eine Reservierung notwendig.
Hier die Kontaktdaten für die Führungen auf dem Landgut La Raixa:
Telefon: 971 237 636
E-Mail: [email protected]

Erste Müllimporte aus Italien haben Mallorca erreicht
Die ersten Müllimporte aus Italien haben am Donnerstag (26.2.) Mallorca erreicht. Insgesamt 3.000 Tonnen Abfall kam per Schiff am Hafen von Palma de Mallorca an. Auf die Reise geschickt wurde er am Hafen von Salerno, ursprünglich stammt der Müll jedoch aus den Ortschaften Giulano und Tuffino in Italien. Nach Angaben des Entsorgungsunternehmen TIRME werden bis Mitte Juni noch sieben weitere Mülltransporte aus Italien mit einem Gesamtgewicht von 24.000 Tonnen erwartet.
Entsorgt werden die Abfälle in Palmas Verbrennungsanlage Son Reus. Dadurch sollen die Kapazitäten der Anlage besser ausgenutzt werden.
Auch in der Vergangenheit gab es bereits Mülltransporte nach Mallorca, diese stammten jedoch bisher vom spanischen Festland sowie aus Irland und gelangten über den Hafen von Alcúdia auf die Insel. Mit Protestaktionen hatten Gegner der Abfallimporte damals gegen die Einfuhr protestiert. Die Bürger beschwerten sich vor allem über den Gestank der Mülllaster.

Balearenuniversität eröffnet neue Zweigstelle in Manacor
In Manacor soll eine Zweigstelle der Balearenuniversität UIB eröffnen. Entstehen soll sie in der ehemaligen Gesamtschule „Na Camel·la“, die zu diesem Zweck mit rund 300.000 Euro renoviert wird. Studierende können dort dann zwischen fünf Fachrichtungen wählen, darunter Recht, Betriebswirtschaftslehre, Tourismus und Grundschullehramt. Die Vorlesungen finden via Videokonferenzen statt: Die insgesamt sieben Unterrichtsräume werden mit Lautsprechern und Mikrofonen ausgestattet, damit die Studenten mit den Professoren an der UIB in Palma de Mallorca interagieren können. Im Erdgeschoss des neuen UIB-Sitzes in Manacor sind zudem eine Bibliothek, ein Computer- sowie ein Konferenzraum geplant. Ob bereits mit Beginn des neuen Semesters im September in Manacor studiert werden kann, ist noch nicht klar. Heute treffen sich die Verantwortlichen der Balearenuniversität UIB in Palma mit den Vorständen der Gemeinde Manacor, um ein gemeinsames Abkommen zu unterschreiben.

Ehemaliger Priester auf Mallorca wegen Missbrauchs angezeigt
Auf Mallorca wurde jetzt ein ehemaliger Priester aus Selva angezeigt. Der Kläger, ein 38-jähriger Anwohner der Gemeinde, beschuldigt den Pfarrer ihn als Zehnjährigen sexuell missbraucht zu haben. Damals war er als Messdiener in der Kirchengemeinde in Selva tätig. Die Polizei hat die Ermittlungen bereits aufgenommen. Der beschuldigte Priester weist die Vorwürfe unterdessen von sich. Die Anschuldigungen seien nichts weiter als ein Racheakt des ehemaligen Ministranten, so der Rentner. Er hätte dem mittlerweile 38-Jährigen als Jugendlichen das Moped entwendet, nachdem er damit einen Unfall verursacht hatte. Seitdem wurde er immer wieder von dem ehemaligen Messdiener mit den Missbrauchsvorwürfen konfrontiert.

140 Jahre Zug fahren auf Mallorca
Mallorcas Zugverbindung Palma de Mallorca-Inca feiert in diesem Jahr ihr 140-jähriges Jubiläum. Denn es war im Jahr 1875, als im Parque de ses Estaciones, hinter Palma de Mallorcas Plaza España, Mallorcas erster Bahnhof eingeweiht wurde.
Um an dieses Datum zu erinnern, werden genau an dieser Stelle, also am ursprünglichen Standort des Bahnhofs, seit Mittwoch (25.2.) zwei alte Schienenstränge verlegt. 24 Meter sind sie insgesamt lang, eine Erinnerungstafel daneben gibt zudem weiter Aufschluss über Anfänge der Schienen-Verbindung Palma de Mallorca-Inca.
Gleichzeitig hat im Bahnhof von Palma de Mallorca aus Anlass des 140-jährigen Jubiläums auch eine neue Fotoausstellung eröffnet: Hier gibt es anhand von Bildern und Videos noch mehr Infos über die über 100-jährige Geschichte der Zugfahrt auf Mallorca.

Neue Müllcontainer für Kaffeekapseln auf Mallorca
In der Müllsammelanlage „Punto Verde“ im Industriegebiet Son Castelló in Palma de Mallorca gibt es ab sofort spezielle Container für Kaffeekapseln. In den beiden Abfallbehältern können sowohl Aluminium- als auch Plastik-Kapseln entsorgt werden, egal von welchem Hersteller oder von welcher Marke.
Zur Verfügung gestellt wurden die Müllcontainer von dem Unternehmen Nestlé España SA, das so dafür sorgen will, dass die Kaffeekapseln dem richtigen Recycling-Kreislauf zugeführt werden. Einmal pro Monat werden die neuen Abfalleimer im Industriegebiet Son Castelló von einem Nestlé-Mitarbeiter geleert.
Nutzen kann die neuen Kaffeekapsel-Müllcontainer auf Mallorca jedermann: Die Müllsammelanlage „Punto Verde“ hat täglich von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet.

Chinesische Investoren richten Blick auf Mallorca
Die Baleareninseln rücken immer mehr ins Blickfeld chinesischer Unternehmen. Vor allem die Bereiche Immobilien, Tourismus, erneuerbare Energien und Lebensmittel haben die Investoren ins Auge gefasst. Das hat am Montag (23.2.) der Vorsitzende der chinesischen Handelskammer in Spanien, Liu Wie, im Zuge des Gala-Dinners im Rahmen des 40-jährigen Bestehens des Hotels „Valparaiso“ bekannt gegeben. Das Haus im El Terreno-Viertel in Palma de Mallorca wurde vor rund einem Jahr von einer Investorengruppe aus China übernommen. Nach Angaben von Liu Wie interessieren sich die Chinesen vor allem für den Kauf von Boutique-Hotels in der Inselhauptstadt.
Umgekehrt haben aber auch mallorquinische Unternehmen den chinesischen Markt für sich entdeckt. So planen sowohl der Hotelkonzern Meliá als auch die Hotelgruppe Barceló eine Expansion ihrer Häuser im asiatischen Raum.

Die Cala Agulla in Cala Ratjada hat kaum noch Sand.
Der Strand in der Gemeinde Capdepera im Osten Mallorcas, der besonders bei deutschen Touristen beliebt ist, hat auch in diesem Winter aufgrund der Wetterbedingungen wieder kontinuierlich an Sand verloren. Rund einen Monat vor Beginn der Tourismussaison in der Gemeinde zeigen sich vor allem die Hoteliers angesichts der Situation besorgt. Sie fordern nun von der Balearenregierung eine schnellstmögliche Lösung, um die Cala Agulla vor dem Eintreffen der Urlauber wieder auf Vordermann zu bringen.
Zuletzt wurde der Strandabschnitt im Osten Mallorcas im Jahr 2011 mit rund 2.000 Kubikmetern Sand aufgeschüttet. Dieser stammte damals aus einem Steinbruch in der Nähe von Cala Mesquida.

Neun Monate Haft für betrunkenen Piloten
Zu neun Monaten Haft wurde jetzt ein Pilot verurteilt, der im Oktober letzten Jahres betrunken war, als er ein Flugzeug von Palma de Mallorca ins englische Norwich steuerte. Der 47 Jahre alte Brite hatte einen Unternehmer, dessen Frau und drei Jugendliche an Board des Privatjets. Die Fluggäste waren es auch, die die Sicherheitskräfte benachrichtigten, nachdem sich der Pilot während des Fluges auffällig verhalten hatte. Kurz nach der Landung wurde der Brite überprüft, dabei stellte sich heraus, dass er stark alkoholisiert war.
Vor Gericht erklärte er, dass er sowohl am Abend vor dem Flug als auch die Tage zuvor Alkohol konsumiert hatte, um seine Verlobung zu feiern.
Dem Mann wurde die Fluglizenz entzogen. Seine neunmonatige Haftstrafe sitzt er in einem Gefängnis in Großbritannien ab.

Zu viele Autos auf Formentera
Auf der kleinen Baleareninsel Formentera gibt es zu viele Autos, das schrieb am Dienstag (24.2.) die spanische Tageszeitung „El Mundo“ in einem Artikel. Auf rund 11.500 Einwohner kommen 8.000 PKWs und 10.000 Motorräder. Würde man diese Fahrzeuge aneinander reihen, so wäre die längste Straße von Formentera, die gerade einmal 20 Kilometer umfasst, komplett überfüllt.
Angesichts dieser Auslastung werden immer wieder Forderungen laut, vor allem in den Sommermonaten auf der kleinen Insel eine Fahrzeugsteuer einzuführen. Im Zuge dieser Maßnahme müssten vor allem Urlauber, die mit der Autofähre nach Formentera reisen, schon vorab einen bestimmten Tarif zahlen. Dieses Geld könnte zum einen in den Ausbau der Infrastruktur investiert werden, zum anderen würden so eventuell weniger Menschen mit dem PKW nach Formentera reisen, so die Tageszeitung El Mundo weiter.
Ähnliche Fahrzeugsteuern gibt es bereits auf der Nordseeinsel Texel, aber auch auf Föhr in Dänemark. Bis jetzt ist noch nicht klar, ob ein solches Modell auch auf Formentera eingeführt wird.

Der Wochenrückblick - präsentiert von

Der Wochenrückblick – präsentiert von “Das Inselradio”


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