Die Woche | 07.11. – 13.11.2015

Historischer Passagierrekord an Palma de Mallorcas Flughafen
Palma de Mallorcas Flughafen Son Sant Joan hat im Oktober wieder einen Passagierrekord verzeichnet. Das ist bereits der sechste in diesem Jahr. Laut Flughafenbetreiber AENA wurden im Oktober an Mallorcas Airport mehr als 2,3 Millionen Passagiere abgefertigt, 6,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und so viele wie noch nie in einem Oktober-Monat.
Auch die Zahl der Flugbewegungen stieg im letzten Monat um fast neun Prozent, auf knapp 17.800 an.
Die meisten Passagiere kamen aus Deutschland, Großbritannien und Spanien: Die Zahl der spanischen Touristen ist um knapp elf Prozent höher als noch im Oktober 2014.
Insgesamt haben Palma de Mallorcas Airport in diesem Jahr schon fast 22,3 Millionen Flugreisende passiert.

Parken in Palma de Mallorca wird teurer
Palma de Mallorcas Stadtrat für Verkehr, Joan Ferrer, hat bekannt gegeben, dass ab dem 1. Januar 2016 die Parkgebühren in der Inselhauptstadt ansteigen werden.
Wer ab kommendem Jahr zum Beispiel auf den öffentlichen Parkplätzen in der Via Roma, Compte d’Empúries und Marquès de la Sènia parken möchte, zahlt 1,92 Euro pro Stunde. Im Innenstadtparkhaus am Parc de la Mar, wo vor allem Touristen ihr Auto abstellen, wird der Tarif zwischen April und Oktober drei Euro die Stunde betragen, in den verbleibenden Monaten werden auch hier 1,92 Euro die Stunde berechnet.
Mit der Erhöhung zum Januar 2016 tritt eine Regelung in Kraft, die bereits 2008 beschlossen, aber nicht durchgeführt worden war. Während die Parkgebühren in der Innenstadt steigen, sinken sie am Stadtrand um zehn Cent auf 1,25 Euro die Stunde.
Insgesamt sind die Parkgebühren in Palma de Mallorca jedoch, verglichen mit anderen europäischen Hauptstädten, nach wie vor relativ gering: In Barcelona zum Beispiel zahlen Autofahrer bis zu 4,28 Euro die Stunde.

Mehrere hundert Menschen in Palma de Mallorcas Kathedrale
Mehrere hundert Menschen versammelten sich am Mittwochmorgen (11.11.) in Palma de Mallorcas Kathedrale, um das seltene Naturschauspiel im Inneren zu sehen. Auch viele Schulklassen waren unter den Besuchern.
Bereits gegen 7:30 Uhr öffnete die Kirche ihre Türen, rund eine Stunde später begann das Spektakel. Dann sorgte der besondere Einstrahlwinkel der Sonne für ein buntes Farbenmeer. Das Licht schien durch die große Fensterrosette an der Ostfront, so dass auf der gegenüberliegenden Seite eine bunte Acht zu sehen war. Dieses Phänomen ist nur zwei Mal im Jahr für wenige Minuten sichtbar. Dabei hatten die Besucher diesmal großes Glück, denn das Schauspiel ist nur zu sehen, wenn die Sonne scheint. Das nächste Mal ist es am 2. Februar soweit.

Auch Klostergäste auf Mallorca zahlen Touristensteuer
Aus einem Gesetzesentwurf der Balearenregierung geht hervor, dass auch Übernachtungsgäste in Mallorcas Klöstern die geplante Touristensteuer bezahlen müssen.
So sollen zum Beispiel Besucher im Kloster Lluc in Zukunft einen Euro extra pro Nacht bezahlen.
Die Klöster der Insel, die teilweise noch aus dem Mittelalter stammen, spielen eine immer wichtigere Rolle im Tourismus, da die Zahl der Übernachtungsgäste dort von Jahr zu Jahr steigt.
Die Touristensteuer soll im Mai des kommenden Jahres in Kraft treten und für alle touristischen Unterkünfte gelten. Zur Kasse gebeten werden also, neben Klostergästen, auch Urlauber in Hotels, Ferienwohnungen, Herbergen und auf Campingplätzen sowie Kreuzfahrtpassagiere. Ausgenommen sind lediglich Kinder, die jünger als 14 Jahre alt sind.
Die Balearen rechnen damit, durch die Touristensteuer rund 80 Millionen Euro jährlich einzunehmen.

Keine Weihnachtsbeleuchtung für Palma de Mallorcas „Nou Llevant“
In Palma de Mallorcas Gewerbegebiet „Nou Llevant“, oberhalb des Kongresspalastes, soll in diesem Jahr keine Weihnachtsbeleuchtung angebracht werden. Grund hierfür seien, laut Angaben der Stadtverwaltung, die neuen Laternen in den Straßen, an denen man keine Festtagsbeleuchtung anbringen könne.
Die Anwohner des Stadtteils zeigen sich verärgert über diese Entscheidung. Sie werfen den Beamten vor, dass das Gewerbegebiet „Nou Llevant“ vernachlässigt werde.
Im letzten Jahr waren in dem Viertel zunächst Lichterketten angebracht worden, zehn Tage nach dem Einschalten, wurden sie aber an vielen Ecken aus Sicherheitsgründen wieder entfernt, da viele Lampen defekt waren. So hing die Festtagsbeleuchtung dann nur noch rund um das Museum Krekovic.
Im Rest der Inselhauptstadt Palma de Mallorca wird die Weihnachtsbeleuchtung am Freitag, den 27. November in einer feierlichen Zeremonie eingeschaltet.

FAN-Mallorca Shopping eröffnet im Juni 2016 auf Mallorca
Das geplante Einkaufszentrum der Kette Carrefour in Coll d’en Rabassa in Palma de Mallorca eröffnet mit einem neuen Namen. Startschuss für das „FAN Mallorca Shopping“ soll im Juni des kommenden Jahres sein, das hat Andy Stalman, der Markenmanager, bekannt gegeben. Durch das neue Einkaufzentrum sollen rund 1.500 Arbeitsplätze geschaffen werden.
Mehr als 70 Prozent der Ladenflächen sind bereits an große Handelsketten vermietet, wie zum Beispiel Primark, H&M und Media Markt. Auch ein modernes 4D Kino mit insgesamt acht Sälen wird ab Juni 2016 die Besucher nach Coll d’en Rabassa locken. In den Umbau des Carrefour-Komplexes an Palmas Flughafen wurden 190 Millionen Euro investiert.

Katalonien verabschiedet Fahrplan in Richtung Unabhängigkeit
Das Regionalparlament der autonomen Gemeinschaft Katalonien hat in dieser Woche eine Resolution zur Abspaltung von Spanien verabschiedet: 72 von 135 Abgeordneten stimmten für den Beschluss, dessen Ziel die Unabhängigkeit von der Zentralregierung in Madrid und die Schaffung einer eigenen Republik ist.
Die Resolution ist als Fahrplan für einen 18-monatigen Abspaltungsprozess gedacht. Bis spätestens 2017 will Katalonien unabhängig sein.
Innerhalb der nächsten Wochen will das katalanische Parlament die Grundlagen für ein eigenes Sozialversicherungssystem und eine eigene Finanzverwaltung schaffen.
Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy sagte unmittelbar nach Bekanntgabe der Parlamentsentscheidung, dass er den Beschluss in einem Dringlichkeitsverfahren vor dem Verfassungsgericht anfechten wird.
Auch Balearenpräsidentin Francina Armengol distanziert sich von den Bestrebungen der Katalanen.

Verkaufsoffene Sonn-und Feiertage auf Mallorca
Am Montag (9.11.) haben sich Vertreter des balearischen Arbeitsministeriums und der Handelskammer getroffen, um die verkaufsoffenen Sonn- und Feiertage für 2016 zu beschließen.
Die ersten beiden Sonntage, an denen der Handel auf Mallorca und den Nachbarinseln im kommenden Jahr seine Türen öffnen wird, sind der 3. und der 10. Januar, darauf folgt der Gründonnerstag am 24. März. Auch der „Día de la Hispanidad“ im Oktober wird wieder verkaufsoffen sein.
In jedem Monat des kommenden Jahres gibt es mindestens einen Sonn- oder Feiertag, an dem die Läden auf den Balearen geöffnet haben, in den Sommermonaten sind es sogar jeweils zwei Tage.
Drei der insgesamt 16 Sonn- und Feiertage, an denen die Geschäfte zum Shoppen einladen, fallen 2016 auf den Monat Dezember.
Die festgelegten Tage werden nun der Balearenregierung vorgelegt, die den Vorschlag offiziell genehmigen muss.

Alcúdia ist der größte Fischerhafen der Balearen
Alcúdia in Mallorcas Norden hat sich zum größten Fischerhafen der Balearen entwickelt: Insgesamt sind dort mittlerweile 34 Fischerboote registriert. Damit hat der Hafen von Alcúdia in diesem Jahr den von Palma de Mallorca überholt, wo es nur 31 aktive Fischkutter gibt.
Wie die Fischervereinigung der Inselhauptstadt erklärt hat, wird der Fischfang in der Bucht von Palma zunehmend schwieriger. Grund ist die große Anzahl der Passagierschiffe im Hafen.
In Port d´Alcúdia werden hauptsächlich Languste, Goldmakrele, Tintenfisch oder Jonquillo aus dem Meer geholt. Nach dem Angeln verkaufen die Fischer ihren Fang direkt von den Booten aus, und zwar montags bis freitags von 17:45 Uhr bis 19:30 Uhr.

Zugemüllte „Vía Verde“ auf Mallorca
Gerade mal ein Jahr nach der Einweihung von Mallorcas Wander- und Radweg „Vía Verde“ zwischen Manacor und Artá, soll die Strecke jetzt vollkommen zugemüllt und heruntergekommen sein. Anwohner und Passanten berichten über Tierexkremente und Abfall entlang des Weges sowie ausgetrocknete Pflanzen und bemalte Sitzbänke.
Mallorcas Transportgesellschaft SFM hat das Unternehmen, das für die Wartung zuständig ist, bereits aufgefordert, seiner Pflicht nachzukommen und die Strecke auf Vordermann zu bringen.
Ursprünglich war hier eine Zugstrecke geplant, die die beiden Gemeinden Manacor und Artà auf Mallorca miteinander verbinden sollte. Das Projekt wurde jedoch wegen Finanzierungsschwierigkeiten von der Vorgängerregierung gekippt.
Alternativ wurde dann der Wander- und Radweg „Vía Verde“ errichtet, entlang der Strecke wurden etwa 6.000 Bäume gepflanzt und Rastplätze installiert, an denen sich die Menschen während ihren Touren erholen können.

Der Wochenrückblick - präsentiert von

Der Wochenrückblick – präsentiert von „Das Inselradio“


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