Die Woche | 07.01. – 13.01.2017

Festlichkeiten zu Palma de Mallorcas Patronatsfest starten
In der Nacht vom 19. auf den 20. Januar wird in Palma de Mallorca die große „Revetla de San Sebastián“ gefeiert. Die Feierlichkeiten zum alljährlichen Patronatsfest der Inselhauptstadt beginnen aber schon jetzt: Am Freitag (13.1.) um 18:30 Uhr startet an der Plaza Cort eine Parade, die bis zur Plaza Major zieht. Bei dem Umzug werden auch zwei neue Riesenfiguren vorgestellt. Es handelt sich um die Katze „Met“ und den Löwen „Nena“, die vor allem Kinder ansprechen sollen.
Die große Party in Palma findet am 19. Januar statt, wenn überall in der Stadt gegrillt wird. Aber nicht nur Grill-, sondern auch Musikfans kommen dabei auf ihre Kosten, denn es gibt zahlreiche Konzerte unter freiem Himmel. Zu den Highlights gehört der Auftritt der kanarischen Rockband Efecto Pasillo an der Plaza Rei Juan Carlos I.
Hier das komplette Veranstaltungsprogramm

Palma de Mallorca bekommt neue Müllcontainer
Palma de Mallorcas Stadtwerke EMAYA erneuern ihre Flotte und die Müllcontainer der Inselhauptstadt.
Bei den Fahrzeugen handelt es sich um insgesamt 25 LKWs und Transporter, unter anderem Müllwagen und Reinigungsmaschinen, die deutlich weniger Schadstoffe ausstoßen sollen als die aktuellen Modelle.
Desweiteren tauschen die Stadtwerke die Container in den Straßen von Palma de Mallorca aus. Die Rede ist von insgesamt fast 8.000 Behältern – für Biomüll, Plastik, Pappe, Glas und Restmüll. 5.500 Behälter werden noch dieses Jahr ausgewechselt, die restlichen im Laufe der nächsten fünf Jahre.
Die Angestellten der Stadt beginnen im März dieses Jahres mit dem Austausch der Tonnen, als erstes sind die Avenidas, die Calle Aragón, die Via de Cintura und der Camí de Jesús an der Reihe. Ab Mitte des Jahres bekommen dann die Bewohner der Playa de Palma neue Müllcontainer und im Herbst werden die Behälter im Rest der Inselhauptstadt ausgetauscht.

Ab 2018: Plastiktüten-Verbot in Palma de Mallorca
Ab 2018 sollen Plastiktüten in Palma de Mallorca der Vergangenheit angehören, das zumindest plant die Regierung schon seit Monaten. Jetzt haben die Verantwortlichen weitere Details zum geplanten Plastiktüten-Verbot, im Rahmen der neuen Müllverordnung, bekannt gegeben. So sollen künftig nicht nur Einzelhändler die Einwegtüten aus den Läden verbannen, sondern alle Unternehmen, die ihre Waren den Kunden in Tüten überreichen, dazu gehören zum Beispiel auch Apotheken.
Mit dem geplanten Gesetz will Palma de Mallorcas Stadtregierung ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten und die Abfallmenge reduzieren.
In der EU landen jährlich acht Milliarden Beutel im Meer oder in der Landschaft. Die Folgen sind verheerend, denn weggeworfene Plastiktaschen überdauern mehrere hundert Jahre. Die EU-Kommission schätzt, dass über 90 Prozent der Nordseevögel inzwischen Plastik im Bauch haben.

Mallorca: Im letzten Jahr so beliebt wie nie zuvor
Mallorca war 2016 so beliebt wie nie zuvor. Was sich bereits im Laufe des letzten Jahres abzeichnete, liegt jetzt schwarz auf weiß vor: Palmas Airport Son Sant Joan hat 2016 insgesamt 26.253.882 Passagiere abgefertigt, fast elf Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Maschinen, die in diesem Zeitraum hier landeten oder starteten, lag bei knapp unter zwei Millionen.
Beim Großteil der Starts und Landungen am Flughafen von Palma handelte es sich um internationale Flüge. Die meisten Reisenden kamen aus Deutschland, gefolgt von den Festlandspaniern und den Briten.
Angesichts der unsicheren Lage in Tunesien, Ägypten und der Türkei entscheiden sich auch in diesem Jahr wieder viele Touristen für einen Urlaub auf den Balearen. Reiseveranstalter gehen davon, dass Mallorca und die Nachbarinseln auch 2017 zu den Top-Reisezielen gehören.

Mehr Betten und Mediziner in den Krankenhäusern der Balearen
Wegen der derzeitigen Grippewelle auf den Balearen hat das hiesige Gesundheitsministerium nun die Anzahl der Betten, Krankenschwestern und Ärzte in den Notaufnahmen der Krankenhäuser aufgestockt.
Grund ist, dass immer mehr Menschen mit Grippesymptomen sofort die Kliniken und nicht zunächst die Gesundheitszentren der Inseln aufsuchen, um sich behandeln zu lassen.
Momentan sollen auf Mallorca und den Nachbarinseln von je 100.000 Einwohnern 64 an Influenza erkrankt sein. Die Mediziner sprechen bereits von einer Epidemie mittleren Ausmaßes.
Es sei wichtig, Vorkehrungen zu treffen, da die Anzahl der Menschen, die an der saisonalen Grippe erkranken, in den nächsten Wochen noch einmal drastisch in die Höhe schnellen soll, heißt es von Seiten des balearischen Gesundheitsministeriums.

Öffentlicher Nahverkehr in Mallorcas Urlaubsorte
In Zukunft sollen öffentliche Busse eingesetzt werden, die Mallorcas Flughafen direkt mit den wichtigsten Urlaubsorten der Insel verbinden. Dieser Vorschlag kam jetzt von dem balearischen Verkehrsminister Marc Pons.
In einer Pressekonferenz sagte er gegenüber den Medien, dass das schon ab Mai dieses Jahres Realität sein könnte. Das heißt alle Urlauber könnten dann mit dem regulären Shuttle-Bus in ihre jeweiligen Urlaubsgebiete auf Mallorca fahren. Insgesamt soll es dann fünf Verbindungen geben, unter anderem nach Cala d’Or, Cala Millor, Alcúdia und Santa Ponça. Der Service soll jedes Jahr zwischen Mai und Oktober angeboten werden.
Bislang ist es so, dass es vom Flughafen nur Direktverbindungen an die Playa de Palma und ins Zentrum der Inselhauptstadt gibt.

Kältester Januar seit 30 Jahren auf Mallorca und Co
Für Mallorca und die Nachbarinseln ist dieser Januar der zweitkälteste seit 30 Jahren. Nur vor zwölf Jahren, also im Januar 2005, waren die Durchschnittstemperaturen auf den Balearen noch etwas niedriger als aktuell. Das hat jetzt Maria José Guerrero vom staatlichen Wetterdienst AEMET in einem Interview mit dem spanischen Fernsehsender Canal 4 gesagt.
Zwischen zwei und drei Wochen wird diese Kältewelle auf Mallorca und den übrigen Baleareninseln noch andauern.
In den kommenden Tagen werden auch noch Minustemperaturen erwartet und die Schneefallgrenze soll auf knapp unter 1.000 Meter sinken.

Balearen wieder auf der „Fitur“ vertreten
Am 18. Januar beginnt die „Fitur“ in Madrid. Auch in diesem Jahr sind die Balearen bei Spaniens größter Tourismusmesse vertreten. Dabei stellen die Inseln diesmal unter anderem ihre Kampagne „Better in Winter“ vor. So werden die Besucher am balearischen Messestand zum Beispiel über das Urlaubs- und Freizeitangebot während der Nebensaison informiert.
Die Tourismusmesse „Fitur“ in Madrid findet bis zum 22. Januar statt. Standesgemäß wird sie jedes Jahr von der Königsfamilie eröffnet, im letzten Jahr hatte Königin Letizia diese Aufgabe allein übernommen. Wie das in diesem Jahr aussieht, ist bislang nicht bekannt.
Auch das Inselradio wird wieder in Madrid vor Ort, um sich über die aktuellen Prognosen und Trends der Tourismusbranche zu informieren.

Schlechte Luft in Palma de Mallorca
In mehren Stadtvierteln von Palma de Mallorca ist die Luft verschmutzt. Das geht jetzt aus einer Auswertung von Daten hervor, die der Balearenregierung vorliegen. Das Umweltministerium hatte im vergangenen Sommer mehrere mobile Messstationen in der Stadt verteilt, mit dem Ergebnis, dass die Luft rund um die Plätze Plaza de las Columnas, Abu Yahyà und Miquel Dolç deutlich zu hohe Stickstoffdioxid-Werte aufweist. Von Seiten der spanischen Zentralregierung gibt es lediglich zwei fest installierte Messstationen, die sich am Schloss Bellver und in der Calle Foners in Palma de Mallorca befinden.
Die Ergebnisse aus ihren Messwerten werden erst noch veröffentlicht. Allerdings halten die Verantwortlichen im balearischen Umweltministerium die Werte daraus nicht für repräsentativ für die gesamte Stadt. Deswegen wollen sie sich jetzt an die spanische Zentralregierung wenden, mit der Bitte, mehr mobile Luftmessstationen in Palma de Mallorca aufzustellen.

Der Hafen von Alcúdia macht dem von Palma de Mallorca Konkurrenz
Der Hafen von Alcúdia macht immer mehr auch dem Hafen von Palma de Mallorca Konkurrenz. Zwar nicht in Hinsicht auf die Menge an Kreuzfahrtschiffen, die hier anlegen, hier ist immer noch Palma der Vorreiter. Allerdings entdecken zunehmend Reedereien, die kleine Luxuskreuzfahrten auf zum Beispiel Segelschiffen anbieten, den Hafen im Norden Mallorcas für sich. Insgesamt 14 Stopps sind für dieses Jahr bereits programmiert, 2016 waren es noch neun Schiffe, die hier Halt gemacht haben.
Positiv für die örtlichen Händler und Gastronomen ist vor allem, dass das Klientel, das sich an Bord der Luxusliner befindet, meist eine große Kaufkraft mitbringt: Laut der Tageszeitung Ultima Hora sind an Bord jedes Schiffs zwischen 200 und 1.500 Passagiere, die an jedem Tag ihrer Reise zu 600 Euro ausgeben.
Seit 2012 wird der Hafen von Alcúdia auch als Anleger für kleinere Kreuzfahrtschiffe mit einer Länge von meist bis zu 200 Metern genutzt. Das erste Schiff, das hier damals Halt gemacht hat, war das Luxussegelschiff Sea Cloud. Das erste Kreuzfahrtschiff in diesem Jahr wird am 31. März im Hafen von Alcúdia erwartet.

Der Wochenrückblick - präsentiert von

Der Wochenrückblick – präsentiert von „Das Inselradio“

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